Radio Darmstadt
Das „Gläserne Studio“ von Radio Darmstadt im Winter 2010.

Kapital – Verbrechen

Dreckschleudern

Sendemanuskript

Sendung der Redaktion Alltag und Geschichte

Radio: Radio Darmstadt

Redaktion und Moderation: Walter Kuhl

Ausstrahlung am:

Montag, 10. Januar 2011, 17.00 bis 18.00 Uhr

Wiederholt:

Montag, 10. Januar 2011, 23.00 bis 24.00 Uhr
Dienstag, 11. Januar 2011, 05.00 bis 06.00 Uhr
Dienstag, 11. Januar 2011, 11.00 bis 12.00 Uhr

Zusammenfassung:

Antisemitismus ist ein auch im 21. Jahrhundert weit verbreitetes Ressentiment. Für bestimmte Zwecke eignet sich der Begriff jedoch auch, um politische Gegner oder persönliche Feinde zu diffamieren. Moshe Zuckermann schrieb hierzu ein Buch, mit dem Ziel, einen derartigen Antisemitismus­vorwurf als Mittel der Herrschaftssicherung zu begreifen. Gerhard Hanloser von Radio Dreyeckland sprach mit ihm darüber. Der Vorstand des Trägervereins von Radio Darmstadt nutzt den Begriff zur Absicherung seiner Hausverbote, bleibt den Beleg seines Vorwurfs jedoch schuldig. Dreckschleudern ist ein politisches Geschäft, das keiner gerichtsfesten Belege bedarf.

Besprochenes Buch:

Moshe Zuckermann : „Antisemit!“ Ein Vorwurf als Herrschaftsinstrument, Promedia Verlag

Zur Neoliberalisierung von Radio Darmstadt und seinem Trägerverein und zur Ausgrenzung mehrerer Mitglieder meiner Redaktion seit 2006 siehe meine ausführliche Dokumentation.


Teil 1: Überall Antisemiten wittern 

Jingle Alltag und Geschichte

Mehr als 60 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs ist der Antisemitismus eine weiterhin aktiv wirksame Ideologie. Die deutsche Besonderheit dieses Antisemitismus besteht in seiner Radikalisierung bis hin zum bürokratisch organisierten und maschinell durchgeführten Massenmord. Diese Besonderheit gilt es zu beachten, wenn andernorts auf dieser Welt Antisemiten ihr Unwesen treiben. Andererseits existiert der offizielle Diskurs gegen den untergründig wirksamen Antisemitismus nicht im herrschaftsfreien Raum. Eine gegen Antisemiten gerichtete Rhetorik kann selbst ideologisch werden und somit zur Sicherung bestimmter Herrschaftsver­hältnisse beitragen. Darüber schrieb der in Deutschland geborene und seit vier Jahrzehnten in Israel lebende und lehrende jüdische Soziologe Moshe Zuckermann ein Buch mit dem Titel „‚Antisemit!‘ – Ein Vorwurf als Herrschaftsinstrument“. Dieses Buch möchte ich in meiner heutigen Sendung näher vorstellen. Am Mikrofon ist Walter Kuhl aus der Dissent – Medienwerkstatt Darmstadt.

Buchcover Antisemit!Moshe Zuckermann gehört zu einer Minderheit in Israel. Radikale, linke Positionen haben es dort ebensowenig leicht wie hier, vielleicht aufgrund der militarisierten Öffentlichkeit in Israel sogar schwerer. Als Linker und als Soziologe sind ihm Herrschafts- und Ideologiekritik nicht fremd, als aufmerksamer Beobachter hat er ein feines Gespür für die innerisraelischen Befindlichkeiten und für ein Besatzungsregime, das er scharf kritisiert. In diesem Rahmen bewegt sich seine Analyse eines quasi staatsoffiziellen Anti-Antisemitismus, sowohl in Israel als auch in Deutschland. In seinem neuesten Buch betrachtet er diesen offiziellen Diskurs als ein propagandistisches Mittel, das Besatzungsregime über den Kampf gegen Antisemiten und überhaupt gegen alle diejenigen zu legitimieren, die an den durch den Zionismus bestimmten Grundfesten Israels rütteln wollen.

Hierbei verdeutlicht er, daß die Grundlage dieses Diskurses darin besteht, das Judentum und Israel gleichzusetzen. Nur so kann es gelingen, eine Kritik an der konkreten Politik Israels als antisemitisch zu denunzieren. Dabei ist die Existenz Israels als Heimstatt aller Jüdinnen und Juden eine Fiktion. Millionen von ihnen leben ganz bewußt nicht in Israel und unterwerfen sich diesem Diktum von Israel als dem jüdischen Staat nicht. Zudem leben in Israel auch Nichtjüdinnen und -juden, die zwar weniger in der offiziellen Theorie, dafür aber in der Praxis diskriminiert werden. Daher ist die Kritik an der Politik von Israels Eliten nicht mit Antizionismus, Antizionismus nicht mit Antisemitismus gleichzusetzen. Allein – dieser Diskurs verträgt keine rationalen Argumente; er lebt von Befindlichkeiten. Genausowenig, wie man oder frau reale Antisemiten mit Argumenten von ihrer Haltung abbringen kann, weil es sich nicht um ein korrigierbares Vorurteil handelt, sondern um ein bewußt benutztes antiemanzipatorisches Ressentiment, so wenig ist einer offiziellen Staatsideologie argumentativ beizukommen.

Moshe Zuckermann belegt die Ideologisierung dieses offiziellen Diskurses gegen den Antisemitismus durch die Analyse der Verbalrhetorik seiner politischen Propagandisten wie etwa dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu. Wenn Angela Merkel nach Israel reist und vor der Knesset redet, dann ist sie nicht frei in ihrer Wortwahl, sondern gebunden an einen Diskurs, der kein falsches, und das heißt: kritisches, Wort zuläßt [1]. Neben dem politisch eher rechten Mainstream in Israel und Deutschland gibt es jedoch eine in linken Kreisen ihr Unwesen treibende Sekte, die sogenannten Antideutschen. Diese sind insofern trotz ihrer politischen Irrelevanz von Bedeutung, als sie mit ihren diffamatorischen Methoden dazu beitragen, die letzten Reste kritischen linken Bewußtseins und Handelns zu destruieren. Sie nutzen den Vorwurf des Antisemitismus mit einer Penetranz, welche die Frage aufwirft, welche ureigenen, womöglich selbst antisemitischen Befindlichkeiten hiermit ausgetragen werden.

Moshe Zuckermann hat ein nicht leicht zu lesendes Buch geschrieben. Es ist vor allem ein Text, der schon voraussetzt, daß die interessierte Leserin und der neugierige Leser die politische Matrix seines kursorischen Argumentations­gangs im Hinterkopf haben. Ob er mit seinem Buch reale Antisemiten bedient, interessiert ihn schon deshalb nicht, weil selbige Antisemiten für ihr paranoides Weltbild auf seine Darstellung nicht angewiesen sind. Seine Motivation speist sich durch seine Sorge um Israel, dessen Innen- und Außenpolitik seiner Meinung nach einem Abgrund entgegenzieht.

Allerdings ist zu fragen, weshalb ausgerechnet in Deutschland das Verhältnis zwischen Israel und Palästina eine so wichtige Rolle einnimmt, so etwa, wenn nächste Woche Dienstag im Offenen Haus der Evangelischen Kirche in der Rheinstraße 31 eine Ausstellung zur Nakba, der Vertreibung der arabischen Bevölkerung während des israelischen Unabhängigkeits­krieges 1948, eröffnet wird.

Messestand des Promedia Verlags.
Verleger Hannes Hofbauer auf dem Promedia-Stand während der Frankfurter Buchmesse 2010.

Hier wäre, so denke ich und nicht Moshe Zuckermann, schon zu fragen, ob diese irgendwie auch obsessive Beschäftigung mit Israel und Palästina ganz eigene Befindlichkeiten widerspiegelt. Darin Antisemitismus sehen zu wollen, trifft die Sache jedenfalls nicht. Vielleicht ist es eher enttäuschte Liebe. Es gibt so viele Regionen auf dieser Welt, in denen Ausbeutung und Unterdrückung herrscht, mit denen man und frau sich befassen kann, aber immer wieder kehrt der Fokus auf die Region zurück, in der sich ein Teil der Überlebenden des von Deutschen, also unseren Vorfahren, verübten oder geduldeten Massenmords niedergelassen hat. Nun bleibt nach dem Zusammenbruch des Realen Sozialismus und der Enttäuschung über die Neoliberalisierung ehemaliger revolutionärer Befreiungsbe­wegungen auch nicht viel.

Allerdings darf nicht übersehen werden, daß weder Palästina noch die umliegenden arabischen Staaten ein Hort der Demokratie sind. Dieses Alleinstellungs­merkmal demokratischer Verhältnisse nimmt Israel gerne für sich in Anspruch und tritt es gleichzeitig täglich mit Füßen. Es muß nicht einmal die permanente Drangsalierung der Palästinenserinnen und Palästinenser als Beispiel herhalten. Finster und undemokratisch ist es auf jeden Fall, wenn der Oberste Gerichtshof Israels es mit einem aktuellen Urteil vollkommen in Ordnung findet, wenn in öffentlichen Verkehrsmitteln die Männer vorne und die Frauen hinten sitzen, um hiermit die Bedürfnisse vor allem der männlichen ultrareaktionären religiösen Gruppen zu bedienen.

Moshe Zuckermanns vergangenen Herbst im Wiener Promedia Verlag erschienene Polemik „‚Antisemit!‘ – Ein Vorwurf als Herrschaftsinstrument“ hat eine Reihe mehr Facetten und ist vor allem dann erhellend, wenn wir uns frei machen vom ideologischen Schleier, überall Antisemiten wittern zu wollen. Kein Zufall ist es, wenn der offizielle Diskurs den Antisemitismus brandmarkt, während der strukturelle und an den befestigten Grenzen Europas auch mörderische Rassismus der westlichen Welt mehr oder weniger offen ausgelebt wird. Über die Motive, gerade jetzt gerade dieses Buch zu schreiben, sprach Gerhard Hanloser von Radio Dreyeckland vor wenigen Wochen mit Moshe Zuckermann.

Gespräch mit Moshe Zuckermann

Das Interview von Gerhard Hanloser mit Moshe Zuckermann findet ihr auf dem Audioportal des Bundesverbandes Freier Radios. Ihr könnt es euch dort anhören oder herunterladen oder mit nebenstehendem Player auch gleich hier anhören.

In der vergangenen Dreiviertelstunde hörtet ihr ein Telefoninterview mit Moshe Zuckermann über sein Buch „‚Antisemit!‘ – Ein Vorwurf als Herrschaftsinstrument“, das Gerhard Hanloser im Dezember für Radio Dreyeckland in Freiburg geführt hat. Das im Wiener Promedia Verlag herausgebrachte Buch hat 208 Seiten und kostet 15 Euro 90.

 

Gezielt Antisemiten erfinden

Andere diffamatorisch mit Dreck zu bewerfen, ist eine altbekannte projektive Technik, nicht zuletzt, um von sich selbst abzulenken. Der Vorwurf des Antisemitismus läßt sich jedoch auch dort gewinnbringend einbringen, wo er keinerlei Bedeutung besitzt, aber Schaden anrichten soll. Als vor dreieinhalb Jahren die Sendelizenz von Radio Darmstadt zum ersten Mal auf der Kippe stand [2], schrieb ein gewisser Günter Mergel unter dem Phantasienamen „Darmstädter Institut für Faschismusforschung“ an die hessische Landesmedienanstalt einen unsäglichen Brief [3], mit dem Ziel, dort die Dissent – Medienwerkstatt Darmstadt zu diffamieren. Genauer, ich war das Ziel seines absurden Antisemitismus­vorwurfs. Hatte ich mich doch in seinen Augen erdreistet, das israelische Besatzungsregime in der Westbank und Gaza mit klaren Worten zu kritisieren.

Mergel, der sich zu Ariel Scharons Regierungszeit gefragt hatte, ob es nicht sinnvoll sei, Waffen für die israelische Armee zu sammeln, und der Araber und Palästinenserinnen bevorzugt als Faschisten wahrnimmt [4], behauptete in besagtem Schreiben vom Herbst 2007 mit Verweis auf die Sendemanuskripte auf meiner Webseite wahrheitswidrig, ich würde die Hamas hofieren und die Anschläge des 11. September mit klammheimlicher Freude betrachten. Ihr könnt mit Blick auf meine Webseite selbst überprüfen, wer hier lügt. Nun wäre die sich hierin äußernde Niedertracht des Günter Mergel keiner weiteren Würdigung wert, hätte nicht der Vorstand des Vereins, der dieses Radio hier betreibt, sich diesen Dreck zu eigen gemacht.

Als Norbert Büchner und ich vor zwei Jahren gegen die uns angehängten Hausverbote Klage eingereicht hatten, war der Verein gegenüber dem Gericht in Erklärungsnot­stand. Die Mitgliedschaft wurde ausdrücklich aufgefordert, belastendes Material beizusteuern, weil die Hausverbote sonst kippen könnten [5]. Wie gut, daß es trotz eines Mangels an gerichtsverwert­barer Masse noch dieses Schreiben des Phantominstituts und ein weiteres derartiges Schreiben einer von Mergel ebenso in die Welt gesetzten „AG Neue Streitkultur“ [6] gab.

Unter Bezugnahme auf diese durch nichts belegten Mergeleien behauptete der vom Vorstand des Vereins beauftragte Rechtsanwalt im April 2009 [7], Norbert Büchner habe antisemitische Äußerungen getätigt, was nicht einmal dieser Mergel in seinen verschiedenen Verkleidungen von sich gegeben hatte. Verantwortlich für diese bei ihrem Rechtsanwalt in Auftrag gegebene Sippenhaftung sind die damaligen Vorstandsmitglieder, in alphabetischer Reihenfolge,

Mergel und Schuckmann sind Mitglied der Redaktion Blickpunkt Gesellschaft, Petra Schlesinger betreibt den KultTourKalender und Markus Lang vewaltet die Lokalredaktion.

Der jüdische Rechtsanwalt von Norbert Büchner fand diese Instrumentalisierung des Antisemitismus­vorwurfs einfach nur geschmacklos. Er verdeutlichte in einer geharnischten Erwiderung [8], daß er, als Nachfahre von Holocaust-Überlebenden, das Mandat überhaupt nicht angenommen hätte, wenn er nur den leisesten Verdacht hegen würde, sein Mandant begebe sich in die Nähe antisemitischer Sichtweisen. Radar hat daraufhin im Bewußtsein dessen, daß die Dreckspur schon erfolgreich gelegt war, diesen Vorwurf stillschweigend fallengelassen und in der Erwiderung meiner Klage den Antisemitismus-Vorwurf vorsichtshalber gar nicht erst erneut verwendet. Was insofern inkonsequent ist, weil dieser blödsinnige Vorwurf, der von einem damals amtierenden Vorstandsmitglied erhoben worden war, ja eigentlich mir und nicht Norbert Büchner gegolten hat.

Wenn nun der Vorstand des Vereins Radar e.V. meint, mit Dreck und Diffamierung zur Durchsetzung seiner Ziele arbeiten zu müssen, so dachte sich wohl ein Teil der Mitgliedschaft dieses Vereins, dann darf sie das auch. Welche Blüten diese im übrigen strafbare Wühlarbeit in den Räumen des Senders zeitigt, hat Rüdiger Gieselmann in seiner am 12. November vergangenen Jahres auf diesem Sender gegen mich gerichteten Haßtirade ausgeplaudert:

Er hat neulich gesagt, indem ich gegen ihn gestimmt hätte, sei ich auch verantwortlich für die Beschimpfungen, die ihm zuteil geworden sind, also „dumme Sau“ [9] und „Faschist“ usw. Nun, ich stehe zu meinem Abstimmungsverhalten, aber ich kann doch keine Verantwortung übernehmen [für] das, was andere Leute ihm entgegenhalten, die ähnlich wütend über ihn sind wie ich. Ich distanziere mich ausdrücklich, weil ich sehr oft gegen die Inflatorik des Begriffs Faschist gekämpft habe. Ich distanziere mich von dem Schimpfwort Faschist. Natürlich ist Walter Kuhl kein Faschist, …

– Gut zu wissen; danke, Rüdiger, für den Persilschein. –

… das habe ich niemals gesagt, aber ich kann doch nicht jetzt den ganzen Tag mich im Sender aufhalten, wenn die Leute über Walter Kuhl schimpfen, und denen in die Parade fahren. [10]

Nun, Rüdiger Gieselmann kann sich zwar nicht den lieben langen Tag im Sendehaus aufhalten, aber zufälligerweise saß er still und vor allem stumm wie ein Christenfisch [11] direkt daneben, als das Schmähwort „Faschist“ fiel. Ich konnte erfahren, daß es sich um einen Redaktionskollegen gehandelt hat, der auf der öffentlichen Sitzung der Kulturredaktion im August vergangenen Jahres als Dreckschleuder vorgeprescht war. Weder Gieselmann noch andere Anwesende, wie etwa der die Darmstädter Bands ganz eigennützig hofierende Michael Schardt alias Chappi, fuhren dem Jazz-Redakteur Wolfgang Rinner in die Parade. Das geht ja auch schon deshalb nicht, weil, wer im Sendehaus von Radio Darmstadt auch nur ein positives Wort über mich sagt oder einem negativen widerspricht, damit rechnen darf, der „Kuhl-Mafia“ zugerechnet zu werden, so die unwidersprochene Bezeichnung auf der letzten Mitgliederver­sammlung des Vereins am 3. Dezember [2010].

Ich bin übrigens kurioserweise aus derselben Mitgliedschaft des Vereins gebeten worden, zukünftig alle handelnden Personen mit Klarnamen zu benennen [12]. Das tue ich doch gerne. – An besagtem 3. Dezember vergangenen Jahres lag der Mitgliedschaft ein Vertragsentwurf vor, dessen Annahme zu einer partiellen Aufhebung der lizenzwidrigen Hausverbote hätte führen können. Darin enthalten war ein Passus, nach dem ich eine Kritik wie diese hier möglichst nur noch intern äußere. Ich war dazu bereit, aber die Mitgliedschaft von Radar e.V. nicht. Sie lehnte den Vertrag [13] mehrheitlich ab und erlaubt mir damit, wann immer ich will, die Wahrheit und nichts als die jederzeit mit den Dokumenten des Vereins selbst belegbare Wahrheit über diesen Verein und sein Lokalradio öffentlich zu verbreiten. Am Mikrofon war Walter Kuhl aus der Dissent – Medienwerkstatt Darmstadt.

 

ANMERKUNGEN
Mittels eines Klicks auf die Nummer der jeweiligen Anmerkung geht es zur Textpassage zurück, von der aus zu den Anmerkungen verlinkt wurde.

»» [1]   Moshe Zuckermann mag die proisraelische Grundposition einer solchen Rede als ideologisch kritisieren können, jedoch wäre es nicht auszudenken, wenn ausgerechnet Deutsche den Israelis in der Knesset gutes Benehmen beibringen wollten.

»» [2]   Siehe meine Dokumentation zu den Vorgängen bei Radio Darmstadt im November 2007.

»» [3]   Schreiben datiert vom 13. Oktober 2007; beim angegebenen Absender (Briefkasten­adresse) ist dieses Institut unbekannt.

»» [4]   Mündliche und schriftliche Äußerungen 2002 bis 2004.

»» [5]   Protokoll der Programmratssitzung am 8. Juni 2009. Tagesordnungs­unterpunkt: „Aussagen gesucht“.

»» [6]   Schreiben datiert vom 11. Oktober 2007. Bemerkenswert ist, daß der Vorstand des Vereins diese Diffamierungs­schreiben zwar vor Gericht benutzt, aber senderintern keinen Grund sieht, angeblichen Antisemiten das Mikrofon zu entziehen. Dabei müßte das, wenn es sich nachweisen ließe, der LPR Hessen vollkommen genügen, um die Hausverbote zu akzeptieren. Handelt der Verein daher nicht selbst antisemitisch, wenn er bewußt Antisemiten duldet???

»» [7]   Schriftsatz vom 29. April 2009.

»» [8]   Schriftsatz vom 19. Mai 2009.

»» [9]   Diese Äußerung wäre noch harmlos. Tatsächlich benutzte ein damaliges Programmrats­mitglied ohne Widerspruch seiner Kolleginnen und Kollegen mehrfach den Begriff „halbblinde schwule Sau“, womit sich die Frage erhebt, ob Homophobie und Behindertenfeindlich­keit im Sendehaus en vogue sind.

»» [10]   Wortlaut nach dem Höreindruck. Bezeichnend ist, daß sich Gieselmann von etwas distanzieren muß: „das habe ich niemals gesagt“. Was dann?

»» [11]   Rüdiger Gieselmann ist Pfarrer im Ruhestand. Er war auf besagter Redaktionssitzung anwesend.

»» [12]   Ich hatte mir in meiner Dokumentation zu den Vorgängen bei Radio Darmstadt seit 2006 angewöhnt, Verantwortliche mit Klarnamen aufzuführen, hingegen einfache Redaktions- und Vereinsmitglieder mit abgekürztem Nachnamen.

»» [13]   Dieser Vertrag war nach Intervention der LPR Hessen auf einem von der LPR Hessen moderierten Treffen in Kassel unterschriftsreif paraphiert worden.


Diese Seite wurde zuletzt am 20. Februar 2011 aktualisiert. Links auf andere Webseiten bedeuten keine Zustimmung zu den jeweiligen Inhalten, sondern sind rein informativer Natur. ©  Walter Kuhl 2001, 2011. Die Wiedergabe, auch auszugsweise, ist nur mit dem Einverständnis des Verfassers gestattet.

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