Georg Fülberth
Georg Fülberth beim Vortrag

Kapital – Verbrechen

Vortrag Georg Fülberth

Sendemanuskript

 

Sendung der Redaktion Alltag und Geschichte

Radio: Radio Darmstadt

Redaktion und Moderation: Walter Kuhl

Ausstrahlung am:

Dienstag, 30. September 2008, 18.00 bis 19.00 Uhr

Wiederholt:

Mittwoch, 1. Oktober 2008, 00.10 bis 01.10 Uhr
Mittwoch, 1. Oktober 2008, 06.10 bis 07.10 Uhr
Mittwoch, 1. Oktober 2008, 12.10 bis 13.10 Uhr

Zusammenfassung:

Mitschnitt eines Vortrags von Georg Fülberth am 23. September 2008 in Darmstadt.

 


 

Jingle Alltag und Geschichte

Letzte Woche Dienstag sprach der inzwischen pensionierte Politik­wissenschaftler und daher umso aktivere linke Publizist Georg Fülberth im Linkstreff Georg Fröba auf Einladung der DKP über die Linkspartei und über deren Verhältnis zur anderen sozial­demokratischen Partei in diesem Land. Anlaß der Lesung war zum einen der 40. Jahrestag der Gründung der DKP als Nachfolgerin der 1956 verbotenen KPD. Zum anderen hat Georg Fülberth ein Buch mit dem etwas seltsamen Titel „Doch wenn sich die Dinge ändern – Die Linke“ geschrieben, das dieses Jahr im Papyrossa Verlag herausgebracht worden ist.

Was es mit diesem Titel auf sich hat und wie es zu zwei sozial­demokratischen Parteien gekommen ist, verrät er uns auf die ihm eigene selbst­ironische Art und Weise in der folgenden Stunde. Er erklärt uns die Funktion von Frau Ypsilanti als Teil einer Ausgrenzungs­strategie der SPD und erklärt uns auch, weshalb die Zeitung des Frankfurter Bürgertums durchaus lobende Worte für die Schmuddel­kinder findet. – Durch die Sendung führt Walter Kuhl von der Dissent – Medienwerkstatt Darmstadt.

Zunächst der Vortrag, dann noch eine Randbemerkung zu Frau Ypsilanti in Hessen und zum Wahlergebnis der Linken in Bayern. Kein Manuskript verfügbar.

Ihr hörtet in der vergangenen Stunde einen Vortrag des Politik­wissenschaftlers und linken Publizisten Georg Fülberth über die Entwicklung einer zweigeflügelten Sozial­demokratie in den letzten Jahren. Der Vortrag wurde wenige Tage vor dem 40. Jahrestag der Gründung der DKP am vergangenen Dienstag im Linkstreff Georg Fröba gehalten.

Das Buch zum Vortrag trägt den Titel „Doch wenn sich die Dinge ändern – Die Linke“ und ist dieses Jahr im Papyrossa Verlag herausgebracht worden. Es kostet 12 Euro 90.

Sollte – wie das in der Vergangenheit reichlich häufig geschah – meine Sendung durch springende CD-Player, bastelnde Techniker oder im Sendestudio herumspielende, gelangweilte Bürgers­kinder gestört worden sein, dann liegt dies an den Produktions­bedingungen zu dieser Sendung. Aufgrund eines politisch motivierten Hausverbots darf ich meine Sendungen in meinem nicht vorhandenen heimischen Studio vorproduzieren und auf einer CD einreichen.

Sollte ich wieder einmal mehr oder weniger verzerrt klingen, dann liegt dies jedoch nicht an meinen heimischen Produktions­bedingungen, sondern daran, daß es in diesem Sendehaus offensichtlich einige Menschen gibt, die den Betrieb eines Hörfunksenders mit einem handels­üblichen Elektronik­baukasten für heranwachsende Jugendliche verwechseln. Die hessische Landes­medien­anstalt finanziert diese eigenwillige Ausprägung der hier im Sendehaus hochgehaltenen Zugangs­offenheit mit rund 70.000 Euro im Jahr. Da dürfen wir doch eigentlich erwarten, daß wenigstens die Technik funktioniert und ein sauberes Sendesignal dabei herauskommt.

Ich sollte Hellseher werden. Denn erstens gelang es einem CD-Player, die Sendungs-CD an einer Stelle für mehrere Sekunden zweifach abzuspielen. Und zweitens klang meine Stimme – naja, wie sag ich's, ohne den Rechtsanwalt des Träger­vereins von Radio Darmstadt aufzuwecken? – mit „mehr Transparenz und Brillianz“, wie es das Technik-Vorstands­mitglied Benjamin Gürkan den Sendenden im Sommer dieses Jahres vollmundig eigenlobte. Zu deutsch: verzerrt. Die Gründe liegen in einer doch sehr eigenwilligen technischen Konfiguration des Senders.

Ich danke der Dissent – Medien­werkstatt Darmstadt für ihre Unterstützung bei der Produktion dieser Sendung. Diese Sendung wird wiederholt. Da es mittwochs jedoch keinen Radiowecker gibt, können hier nur ungefähre Angaben gemacht werden. Die Wiederholungen wären demnach etwa kurz nach Mitternacht, gegen zehn nach 6 am frühen Morgen und um 12.10 Uhr am Mittag zu hören. Im Anschluß folgt Audiomax, das Studimagazin von Radio Darmstadt. Am Mikrofon für die Redaktion Alltag und Geschichte bei Radio Darmstadt war Walter Kuhl von der Dissent – Medien­werkstatt Darmstadt.

 


 

Diese Seite wurde zuletzt am 15. Oktober 2008 aktualisiert. Links auf andere Websites bedeuten keine Zustimmung zu den jeweiligen Inhalten, sondern sind rein informativer Natur. ©  Walter Kuhl 2001, 2008. Die Wiedergabe, auch auszugsweise, ist nur mit dem Einverständnis des Verfassers gestattet.

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