Fahrzielanzeige
Ersatzbus­linie 7

Kapital – Verbrechen

Gesellschaftsfragen

Sendemanuskript

 

Sendung der Redaktion Alltag und Geschichte

Radio: Radio Darmstadt

Redaktion und Moderation: Walter Kuhl

Ausstrahlung am:

Montag, 27. Juli 2009, 17.00 bis 18.00 Uhr

Wiederholt:

Montag/Dienstag, 27./28. Juli 2009, 23.10 bis 00.10 Uhr
Dienstag, 28. Juli 2009, 08.00 bis 09.00 Uhr
Dienstag, 28. Juli 2009, 14.00 bis 15.00 Uhr

Zusammenfassung:

Mancher Unfug hat Methode, mancher ist einfach nur sinnlos. In Darmstadt können wir während der Sommerferien dies und jenes erleben. Die Megalithkultur entsprach einer bestimmten sozialen Ordnung, die Rituale und gemeinsames Bauen zum gesellschaftlichen Zusammenhalt benötigte. Deutsch ist eine durchaus schwierige Sprache, aber es scheint lustig zu sein, die ernsthaften Bemühungen andernorts Einheimischer vorzuführen.

Nachtrag:

Beim Relaunch der Webseite des Darmstädter Echo Anfang November 2009 wurden die Artikel, auf die hier verlinkt wird, gleich mitentsorgt. Dies nenne ich eine Kommunikations­kultur, deren Halbwertszeit das Vergessen fördert.

Bei Radio Darmstadt tobte sich im Sommer 2009 ein Praktikant aus, der die Sendungen des Senders anhand dessen Sendekriterien untersucht hat. Einmal abgesehen davon, daß sich selbst Mitglieder des beschluß­fassenden Gremiums Programmrat in ihren Sendungen nicht unbedingt an diese eklektische Ansammlung bürokratischer Verordnungen halten, wurde dem Praktikanten wohl nicht vermittelt, daß Radio Darmstadt die Funktion der „publizistischen Ergänzung“ zukommt. Ein Blick in den Lizenzantrag von 1996 wäre hier hilfreich gewesen. Er analysierte die hier vorliegende Sendung und nannte die hier vorzufindende „Kritik am Kapitalismus“ mit seinen Worten „sehr manipulativ (links­populistisch)“.

Vermutlich ist dies die manipulative Auswirkung eines Medien­mainstreams, mit dem er aufgewachsen ist und den er bei seinem Studium an einer Darmstädter Hochschule eingetrichtert bekommt. Ganz manipulativ gefragt: sind eine Milliarde hungernde Menschen, zehn Millionen jedes Jahr aufgrund fehlender Lebensmittel, sauberen Wassers und einfachster Medikamente krepierende Kinder, bombardierte Hochzeits­gesellschaften in Afghanistan, Armut selbst in den Metropolen des Reichtums und vom Westen ausgehaltene marodierende Warlords in Afrika und Asien (und so weiter) kein Grund, einseitig und damit Position beziehend den Kapitalismus zu kritisieren? Kaum, denn das ist ja nicht „ausgewogen“. Ich hätte vielleicht zynisch hinzufügen sollen: wer arbeiten will, muß nicht hungern, wer am falschen Ort lebt, soll auf den alles regulierenden Markt gehen und sich einen anderen Politiker wählen. Meine weder zynische noch populistische Grundhaltung betrachtet der Praktikant folgerichtig als eine „Verletzung der journalistischen Sorgfaltspflicht“. Ich hingegen betrachte seine Sichtweise als die der „repressiven Toleranz“ im Sinne Herbert Marcuses. Und zu dieser Art Toleranz habe ich auch etwas in dieser Sendung gesagt; und dies ist dem Herrn Praktikanten ebenfalls übel aufgestoßen.

Besprochene Zeitschriften und besprochenes Buch:

Zwischenmusik:

Fanfare Ciocărlia : Iag Bari, Track 12: Besh o drom

 


 

Inhaltsverzeichnis

 


 

Buddeln als Konjunkturpaket

Jingle Alltag und Geschichte

Manchmal sind es Kleinigkeiten, die Sinn von Unsinn unterscheiden. Eine Baustelle in Eberstadts Ortskern deckt schonungslos den Unfug neoliberaler Vergesellschaftung auf. Kaum beginnen die Sommerferien, da werden Straßen aufgerissen und Leitungen erneuert. Nächstes Jahr sollen die Straßen­bahn­gleise erneuert werden; ob es dann wohl Flüsterschienen gibt? Jedenfalls ein guter Anlaß, mal schnell die Straße aufzureißen, ein bißchen zu buddeln, Leitungen zu erneuern, was sicherlich sinnvoll ist, und dann die Straße wieder zuzuschütten, um im Jahr darauf das Spiel von vorne zu beginnen – Männerspiele.

Ursprünglich, so heißt es in einer Pressemitteilung der HSE, sei geplant gewesen, beide Maßnahmen gleichzeitig durchzuführen, aber es habe sich dann herausgestellt, daß trotz Zweischicht­betriebs die Sommerferien als Zeitfenster nicht ausreichen. Naja, ich stelle mir das so ähnlich vor, wie kürzlich bei mir vor der Haustüre. Am Mikrofon für die Redaktion Alltag und Geschichte ist Walter Kuhl von der Dissent – Medienwerkstatt Darmstadt.

 

Wenn der Bus nicht mehr durchpaßt

Eines schönen Sommertages rückt am frühen Morgen, kurz nach 7, ein Bautrupp an und schmeißt mit infernalischem Krach eine ganze Straße aus dem Bett.

Das Loch in der StraßeDa röhrt der Preßluftbohrer, um die Straßendecke aufzureißen, dann werden die Pflastersteine mit lautem Pickelgehacke entfernt, um sich anschließend vorsichtig zu den Wasser- und Gasleitungen vorzugraben. Zwei Stunden später stehen vier oder fünf Bauarbeiter ratlos vor dem gerade aufgerissenen Loch und debattieren ihr weiteres Vorgehen. Und da sie sich nicht einigen können und keine Pläne zur Hand sind, verlassen sie erst einmal ihren Tatort, um am nächsten frühen Morgen frisch gestärkt zu einer neuen Lärmeinheit anzurücken.

Um ein kleines Loch aufzureißen, die Leitungen auszutauschen, und es wieder zuzuschütten, haben sie eine ganze Woche benötigt. Bei dem Tempo reichen natürlich sechs Wochen Sommerferien in Eberstadts Hauptstraße nicht aus. Das ist einzusehen. Nun will ich die Bauarbeiter auch nicht scheuchen. Sollen sie ruhig langsam und sorgfältig arbeiten. Aber was hier ins Auge sticht, ist die offenkundige Planlosigkeit.

Ähnlich scheint man, vielleicht auch frau, in Eberstadt frisch ans Werk zu gehen. Die Straßenbahnen von Arheilgen enden nun am Luisenplatz und die aus Alsbach in Frankenstein. Mittendrin ein sogenannter Schienen­ersatz­verkehr mit alten, eigentlich schon ausrangierten Bussen. Daß einzelne Fahrgäste erst einmal nach der Bushaltestelle suchen gehen mußten, sei nur am Rande vermerkt. Viel toller ist eigentlich, daß man und frau auf einmal erstaunt zur Kenntnis nimmt, daß in den verwinkelten Straßen Eberstadts, durch welche sich die Busse quälen sollen, tatsächlich auch Autos fahren und sogar parken. Dabei sollte es sich hinlänglich herumgesprochen haben, daß die Zigmillionen Autos in diesem Land die meiste Zeit des Tages sinnlos genau dort herumstehen, wo sie nicht nur unästhetisch auffallen, sondern auch Straßen, Radwege und Bürgersteige versperren.

Also ehrlich – wieso kommen die klugen Planerinnen und Planer der Heag nicht auf den naheliegenden Gedanken, sich die Straßen etwas genauer anzuschauen, durch die sich ihre Busse quälen sollen? Weil es auf dem Reißbrett so viel schöner aussieht? [1]

Die Beschwerden kamen prompt: überfüllt, zu unpünktlich, wenig Komfort. Die Busfahrzeiten wurden scharf kalkuliert, so daß mit möglichst wenig Bussen möglichst viele Fahrten durchgeführt werden. Das konnte nicht gut gehen, und das ging nicht gut. Hätte man und frau nicht wenigstens mehr Busse einplanen können? Hier kommt der Unfug ins Spiel. Nein, so wird uns erklärt das gehe nicht. Denn die Busse von Heag-Subunter­nehmen A seien technisch nicht kompatibel mit den Bussen von Heag-Subunter­nehmen B, so verstehe ich das wenigstens, was hierzu verlautbart wird. Hinzu kommen Verträge mit der Dadina, die es untersagen, daß Busse vom einen zum anderen Einsatzort verschoben werden. Denn dafür zahlt die Dadina schließlich nicht. Neoliberale Erbsenzählerei.

Baustelle in EberstadtOk – im Grunde genommen ist das harmlos. Sieht man und frau davon ab, daß die Bewohnerinnen und Bewohner der betroffenen Straße in zwei Jahren hintereinander mit Lärm belästigt werden, und auch davon, daß die Fahrgäste der Heag den Komfort überfüllter, unpünktlicher Busse zu spüren bekommen, ist doch alles bestens. Perfekte Planung zeichnet sich allerdings dadurch aus, das Unerwartete miteinzu­kalkulieren. Allerdings hätte den Verantwortlichen bei etwas Nachdenken klar sein müssen, daß das Verkehrschaos in Eberstadts Gassen vorprogrammiert war. Eine Fahrgastzählung zur Ermittlung des Bedarfs wäre auch keine schlechte Idee gewesen.

Und dann muß ich solch einen Stuß lesen wie, daß es normal sei, daß es in der ersten Woche einer derartigen Baumaßnahme zu Schwierigkeiten kommen würde. Ja, das Chaos wird ganz normal mit einkalkuliert. Warum planen, wenn der Markt einem doch sowieso sagt, wo es klemmt? Wenn dabei die Leute auf die Barrikaden gehen – ist doch nicht unser Problem. Bleibt bitte fair zueinander, wenn wir schon nicht fair zu euch sind.

Denn es wird kosteneffizient gedacht und damit erst einmal am Bedarf vorbeigedacht. Nachher tut man und frau überrascht. Dabei handelte es sich um eine einfache Rechnung: wieviele Fahrgäste springen ab, wenn wir ein solches unzumutbares Chaos verbreiten, in Relation zu den Kosten eines angemessenen Vorrats an Bussen und Straßenbahnen. Natürlich bedeuten mehr Busse auch mehr Lohnkosten, aber die werden durch Auslagerung an nichttarifgebundene, formal eigenständige Busunternehmen ja ohnehin schon gedrückt. Da könnte man oder frau ja glatt auf den Gedanken kommen, daß eine an Bedürfnissen orientierte Planwirtschaft vielleicht doch ihre Vorteile gegenüber der intransparenten Ineffizienz des Marktes besitzt.

Und das ist ja noch ein harmloses Beispiel.

Ein Beispiel für eine andere Form sinnloser, entwürdigender Behandlung bietet uns derzeit die Arge Darmstadt. Da sie nicht in so einem schicken, großzügig bemessenen Gebäude wie das benachbarte Arbeitsamt residiert, sondern in den Katakomben des früheren Sozialamtes, ist auch ihr Eingangs­bereich für einen Massenandrang ungeeignet. Nichtsdestotrotz – oder: vielleicht auch gerade deswegen? – wurde auch dieser Eingangsbereich zum Empfangs­tresen umgebaut. Das konnte nicht gut gehen, und das geht auch nicht gut. Natürlich hätte man und frau sich das denken können, aber wozu? Arbeitslose, die bei der Arge vorbeischauen, sind Schikanen doch ohnehin gewohnt, und Zeit für lange Warteschlangen haben Arbeitslose ja ohnehin zur Genüge.

Seltsamerweise fahren diese Arbeitslosen in den Sommerferien nicht in den Urlaub, sondern Bus oder gehen aufs Amt – pardon: die städtische Forder- und Förderanstalt. Seit Mai soll sich der Andrang vor den Eingangstüren verdreifacht haben. Völlig unerklärlich. Aber doch irgendwie logisch. Schon einmal etwas von der Wirtschaftskrise gehört, die sich derzeit verbreitet? Tja, und irgendwann läuft dann einfach auch das Arbeitslosen­geld I aus, weshalb der großflächige Empfang beim Arbeitsamt ein paar Gebäude weiter einem kleinteiligen Gedränge zu weichen hat.

Arge DarmstadtAuch der Geschäfts­führer der Arge findet diese Zumutung nicht befriedigend; da fragt man oder frau sich doch, wer denn das in Auftrag gegeben hat. Wurde hier am Geschäftsführer vorbeigeplant? Wurde hier überhaupt geplant, gar gedacht? Und wenn ja, was? Ganz genial finde ich die wuchtigen Schaltertresen, die sich offensichtlich an der Körpergröße großer, weißer, mittel­europäischer Männer orientieren. Kleinere Frauen, Migrantinnen gar, können vielleicht auf Zehenspitzen gerade einmal die Oberfläche des Tresens erhaschen. Und dann meint doch tatsächlich der Geschäfts­führer, man habe den Tresen höher gebaut, damit die Besucher besser Formulare ausfüllen könnten.

Recht hat er. An die Besucherinnen wurde nämlich nicht gedacht. Irgendwie scheint im Groß-Gerauer Weg Nummer 3 nicht einmal die verwässertste Form des Gender Mainstreaming angekommen zu sein. Oder vielleicht handelt es sich auch bloß um eine architektonische Ausgestaltung des neoliberalen Geschwätzes von der anzustrebenden Chancengleichheit aller Marktteilnehmer. Alle haben die gleichen Chancen, nur die Kleinen, die fallen durch.

Und ich dachte, als ich mir das so angeschaut habe, hier würden sich die Beschäftigten vor dem Ansturm des Proletariats hinter ihrem Tresen verbarrikadieren, um mit gewichtiger Stimme zu blaffen, warum die gute Frau auf der anderen Seite der Barrikade, die sie auch nicht sehen kann, denn die richtigen Papiere nicht dabeihabe. „Ändern“, so gibt Alex Welsch im Darmstädter Echo den Geschäftsführer wieder, „könne er daran auch nichts mehr“. Wieso nicht? Es gibt in Darmstadt genügend qualifizierte Schreinerinnen, die diesem Problem abhelfen können.

Es scheint genau so gewollt zu sein. Darüber können wir ja mal nachdenken.

Probleme ganz anderer Art plagen das Café Baff in Eberstadt. Die Nudeln gehen aus. Nein, das ist jetzt kein schlechter Scherz. Gerade dann, wenn der Bedarf am größten ist, versiegen die Quellen. Die Sozialpolitik von Agenda 2010 über Roland Kochs brutalstmöglicher sicherer Zukunft bis hin zur Neiddebatte à la FDP geht ja davon aus, daß man und frau nur genügend Fundraising betreiben müsse, und schon können soziale Projekte aller Art blühen und gedeihen. Dabei ist Sponsoring eine Frage des Geldes und des Marketings. Gehen die Aufträge zurück, wird nicht nur weniger geworben, sondern auch weniger für Sozialklimbim verschwendet. Es muß sich ja lohnen; und in der Krise wird auch das Sponsoring zur Imagepflege zurückgefahren. Folglich fehlen die Nudeln.

Auch die Darmstädter Tafel verspürt die rauhere Wirtschaftslage. Immer mehr Menschen kommen zum vergünstigten Mittagstisch. Da fragt man und frau sich ja schon, wie sich eine reiche Stadt wie Darmstadt so viel Armut leisten kann. Vielleicht liegt das daran, daß Prestigeobjekte wie Darmstadtium und Nordostumgehung allemal wichtiger sind als genügend Busse oder gar genügend gesundes Essen. Wie praktisch, daß es Initiativen gibt, welche die strukturellen Mängel einer durchgeknallten Welt bürgerinnen­schaftlich auffangen. Naja, die FDP hungert sicher nicht. Ihre Klientel futtert sich ja mit staatlichen Subventionen fett durch. Das sind die Leute, die uns dann erklären, wie wir mit einem Euro pro Tag ein wohl­schmeckendes Mahl für eine vierköpfige Familie zubereiten können. Ich sage nur: Wassersuppe, eine halbe Scheibe trockenes Brot und ein paar synthetische Geschmacks­verstärker und Aromastoffe.

In den USA ist das noch viel schlimmer. Ohne Lebensmittel­marken und Suppenküchen würden ganze Städte hungern. Aber das bekommen wir auch noch. Was die Sozialdemokraten und die Grünen mit ihrer Sozialabbau-Agenda begonnen haben, werden CDU und FDP nach der Bundestragswahl konsequent zu Ende führen. Warum auch nicht? Dafür werden sie ja schließlich als Staatspersonal ausgesucht und eingestellt, das wir dann wählen können – oder vielleicht besser nicht.

 

Afghanische Impressionen

In meiner letzten Sendung vor zwei Wochen hatte ich ein Buch eines Journalisten vorgestellt, der uns, aber auch der seiner Meinung nach zögerlich-halbherzigen Politik in Berlin den Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan schmackhaft zu machen versuchte. Inzwischen hat die Bundesregierung den Ruf erhört und die Einsatzregeln ihrer Truppe am Hindukusch verändert. Jetzt darf scharf geschossen werden, und siehe da, es trifft gleich mal ein paar Zivilpersonen, die zu dumm waren, die zivile Mission der Bundeswehr zu kapieren. Und damit das in Zukunft auch alle Menschen in Kundus und Umgebung richtig verstehen, zieht die Bundeswhr mit Panzern und anderen scharfen Waffen nun so richtig in den Krieg.

Ach, halt, das ist ja kein Krieg. Ein Krieg setzt ja einen legitimen Gegner voraus. Irreguläre Einheiten, die eine Besatzungs­truppe bekämpfen, sind ja keine Kombattanten, sondern Terroristen. Und gegen Terroristen darf man ja auch ohne Kriegs­erklärung Krieg führen, der dann nicht so heißt, sondern vielleicht: humanitäre Mission. Denn am 20. August sollen die Bürgerinnen und Bürger Afghanistans ihren Präsidenten wählen dürfen. Daß es sich hierbei um ein Warlord- und Marionetten­regime eines NATO-Protektorates handelt, wird uns geflissentlich verschwiegen.

Einer, der hierzu nicht schweigt, ist Matin Baraki. Matin Baraki ist Afghane, er lehrt Politik­wissenschaft an den Universitäten Marburg und Kassel. Ganz anders als der hiesige Medien­mainstream sieht er die Dinge in seinem Heimatland. Das folgende Gespräch führte mit ihm die Redaktion der Sendung Trotzfunk von Radio Unerhört Marburg.

Der Beitrag befindet sich zum Anhören oder Herunterladen auf dem Audioportal des Bundesverbandes Freier Radios.

Das Gespräch mit Matin Baraki führte die Redaktion der Sendung Trotzfunk bei Radio Unerhört Marburg, die diesen Beitrag zur Verfügung gestellt hat.

 

Opferdiskurse

Besprechung von : Mittelweg 36, Heft 3, Juni/Juli 2009, 121 Seiten, € 9,50

Im Aprilheft der Zeitschrift Mittelweg 36 hatte uns der Völkerrechtler Gerd Hankel mit plausiblen Argumenten zu erklären versucht, warum es richtig ist, den sudanesischen Staats­präsidenten per internationalem Haftbefehl zu verfolgen. In meiner Besprechung dieses Heftes aus dem Hamburger Institut für Sozialforschung hatte ich meine Zweifel angemeldet und danach gefragt, wessen Recht dieses Völkerrecht sei und weshalb nicht die Verantwortlichen der militärischen Einsatzkommandos, die rund um den Globus herumschwirren, auf der Anklagebank sitzen.

Nun liegt es den Herausgebern und Autorinnen der Zeitschrift Mittelweg 36 fern, neokoloniale Attitüden und Handlungen zu rechtfertigen und offensiv zu vertreten. Eher ist hier die Nach­denklichkeit zu Hause, eine Nach­denklichkeit, die nach den Ursachen von Gewalt und Konflikten fragt und forscht. Die hieraus sich ergebenden Positionen richten sich an das aufgeklärte Eigen­interesse einer Elite, die jedoch längst einen anderen Weg geht. Es ist eine politische Zeitschrift, die sich nicht politisch, sondern wissenschaftlich gibt, um durch Einsicht in die Vernunft zu wirken, auch wenn sie die Unvernunft der bürgerlichen Gesellschaft immer im Hinterkopf hat. Was mir häufig fehlt, ist ein Grund­verständnis der kapitalistischen Moderne, das frei ist von der Illusion, diese Welt vor sich selbst retten zu können.

Cover Mittelweg 36Im Juniheft befaßt sich, um beim Gedanken des Neokolonia­lismus zu bleiben, der Literatur­wissenschaftler Jan Süselbeck mit der literarischen Aufarbeitung des Völkermords in Ruanda 1994. Am Beispiel des Romans „Hundert Tage“ von Lukas Bärfuss arbeitet er die seltsamen Verbindungen zwischen Entwicklungshilfe, Paternalismus, neokolonialer Arroganz und ihrer Ausnutzung für ganz andere als die beabsichtigten Zwecke heraus. Man und frau muß den Roman nicht gelesen haben, um allein anhand der Darstellung Süselbecks eine Vorstellung von der Komplexität neokolonial induzierter Gewalt zu erhalten. Daß er seiner Literaturanalyse einen erklärenden Vorspann zur ethnischen Konstruktion sogenannter Hutu und Tutsi voranstellt, verhilft seinem Text zu einer besonderen Tiefenschärfe.

Eher seltsam berührt ein Aufsatz von Bettina Greiner über Speziallager in der frühen DDR. Dies liegt nicht an der Autorin oder an ihrer Darstellung, sondern am Thema selbst. Die stalinistische Verfolgungs­praxis gegen tatsächliche oder meist dann doch eher eingebildete Feinde führte zu der skurrilen Situation, daß ehemalige Konzentrations­lager des Naziregimes von den neuen Machthabern, wenn auch unter anderen Vorzeichen, wieder verwendet wurden. Bettina Greiner macht deutlich, daß NS-Faschismus und Stalinismus zwei grundlegend verschiedene Systeme sind und die stalinistische Lagerpolitik nicht die Vernichtung der Insassen intendierte. In der Praxis waren dennoch hohe Todesraten zu verzeichnen, was jedoch, und da vermisse ich einen Hinweis der Autorin, auch der ohnehin schlechten Lebens­mittel­versorgung im Nachkriegs­deutschland und in der von Deutschen zur verbrannten Erde gemachten Sowjetunion geschuldet ist.

Spannend werden ihre Ausführungen dort, wo sie die Aufarbeitung des Lagerregimes durch die Opfer beschreibt. Sie finden trotz eines anti­kommunistischen Grundkonsenses in diesem Lanf, auch und gerade nach 1989, kaum Gehör. Das mag zum einen daran liegen, daß diese Erzählungen die Geschichte des Massenmordes von Deutschen und Nazis nicht relativieren dürfen. Zum zweiten besteht natürlich ein Kausal­zusammenhang zwischen Konzentrations­lagern und den von der sowjetischen Besatzungsmacht in Ostdeutschland ausgeübten Repression. Woraus sich zum dritten immer die bange Frage ergibt, ob die in die Sowjetlager Eingelieferten nicht zurecht dort gesessen haben.

Ohne hierauf eine Antwort zu geben, verweist die Autorin auf einen ganz anderen Punkt. Die Erinnerungen der Opfer stalinistischer Lagerhaft wirken nicht an sich dadurch, daß Opfer positiv besetzt sind. Um nun gehört zu werden, verändert sich im Laufe der Jahrzehnte die Darstellung der Leidens­geschichte, indem Elemente eingebaut werden, die aus der Geschichte der Verfolgung von Jüdinnen, Sinti und Roma bekannt sind und die garantiert nicht oder nicht so in sowjetischen Lagern geschehen sein können.

Ob hier bewußte Manipulation oder eine durch den historischen Verlauf erklärbare Erinnerungs­verschiebung vorliegt, kann offen bleiben. Die Frage ist eher, über wen sagt eine derartige auf Opfer getrimmte Geschichte mehr aus: über diejenigen, die glauben, nur so Gehör zu finden, oder über diejenigen, welche Opfer als Zugang zur Wirklichkeit benötigen? Hinzu kommt, daß die Diskussion um Täter und Opfer auf eine Weise zu entgleiten droht, wonach deutsche Täter zu Verfolgten und Opfern mutieren – und das haben wir in der Vertriebenen­debatte ja auch.

Neben diesen beiden lesenswerten und nachdenklich stimmenden Aufsätzen beschäftigt sich der Schwerpunkt des Heftes mit der Frage des Verhältnisses von Staat, Gesellschaft und Nation innerhalb des europäischen Einigungs­prozesses. Dieses eher soziologisch angelegte Vorgehen stellt immerhin richtig fest, daß es sich beim europäischen Gedanken um einen Elitendiskurs handelt, und vielleicht überraschend, daß dieser Diskurs in Großbritannien, Frankreich und Deutschland gänzlich verschieden geführt wird, ohne den Prozeß selbst infrage zu stellen. Als Defizit der Aufsätze ist jedoch anzumerken, daß die ökonomischen Grundlagen dieser europäischen Einigung weitgehend unter den Tisch fallen. Weder wird die EU mitsamt ihres Vorläufers EWG als imperialistisches Projekt betrachtet, noch der Frage nachgegangen, inwieweit dieses Projekt deutsche Raumordnungs­vorstellungen der 30er und 40er Jahre reflektiert.

Dennoch stellt sich die eine oder andere Erkenntnis ein, etwa wenn über Brüssel als bürokratischer Moloch debattiert wird. Da sind sich erstaunlicher­weise sogar Politikerinnen und Politiker aus den verschiedensten Parlamenten einig. Was dann wieder fehlt, ist die Analyse dieser Bürokratie als gewollte Durchsetzungs­form neoliberaler Vergesell­schaftung. Anders gesagt: nationale Verkrustungen durch einheitliche Regelwerke aufzubrechen, bei denen Ungleiche gleich behandelt werden, um die markt­konforme Dynamik des Kapitals freizusetzen. Hier wie auch andernorts muß die Frage aufgeworfen werden, ob diese bewußt undemokratisch diktierte Politik nicht von den herrschenden Klassen der großen kapitalistischen Staaten Europas genau so gewollt ist. Das durch die Medien geisternde „Europa von unten“ wäre demnach eher das Klappern, welches den großen Profitraum handwerklich und ideologisch erschließt.

Mittelweg 36 kostet als Einzelheft 9 Euro 50 und ist über den Buchhandel oder im Abonnement über den Verlag des Hamburher Instituts für Sozialforschung zu beziehen.

 

Sinnstiftende Megalithen

Besprechung von : Archäologie in Deutschland, Heft 4, Juli-August 2009, 84 Seiten, € 9,95

Ganz andere Schwerpunkte setzt das Mitte des Monats erschienene Heft der Zeitschrift Archäologie in Deutschland. Wo der europäische Markt in die Zukunft weist, führt uns die Zeitschrift aus dem Theiss Verlag etwa fünf bis sechs Jahrtausende zurück in die Vergangenheit. Tragendes Thema sind die Megalith­kulturen Nord- und Mitteleuropas, wobei ein Abstecher zur Wasserfeld­wirtschaft der Bewohnerinnen und Bewohner der Osterinsel ganz eigene Akzente setzt.

Cover AiDEtwa 25.000 Megalithgräber sind in der norddeutschen Tiefebene und dem südskandinavischen Raum bekannt. Errichtet wurden sie innerhalb weniger Jahrhunderte, so daß eine Schätzung davon ausgeht, daß im statistischen Durchschnitt alle fünf Tage ein derartiges Bauwerk entstanden ist. Angesichts des damit verbundenen logistischen Aufwands und vor allem der Man- und Womanpower ganz sicherlich eine außerordentliche Leistung, die einer Erklärung bedarf.

Die Frage, was die Menschen der Jungsteinzeit dazu gebracht hat, Tausende dieser steinernen Großgräber zu errichten, wird so leicht nicht zu beantworten sein. Wenn wir jedoch vernehmen, daß die über den Steinpackungen aufgehäuften Grabhügel nicht ein für allemal hermetisch verschlossen wurden, sondern bewußt und gezielt für rituelle Handlungen und Nachbestattungen auch wieder geöffnet wurden, dann erschließt sich schemenhaft eine Form von Ahnenkult, der einen gesellschaftlichen Zusammenhalt zum Ausdruck bringt. Vielleicht überraschend ist die Erkenntnis, daß die Megalith­gräber womöglich gar keine Orte der Bestattung gewesen sind.

Der Archäologe Christoph Steinmann deutet in seinem Aufsatz zu den Megalithanlagen in Mecklenburg-Vorpommern diese eher als ein soziales Regulativ: „Sie bringen Gesellschaften regelmäßig zusammen, sie dienen der Pflege und Manifestation von Beziehungen und Regeln.“ [2] Demnach wurden diese Gemeinschaften nicht durch hierarchische Strukturen mit Befehl und Gehorsam und anderen Abhängigkeiten zusammengehalten, sondern durch spirutuelle Konventionen und Praxen, die unhinterfragt als allgemeinverbindlich gelten. Hierzu gehört der gemeinsame und sicherlich anstrengende Bau neuer Megalithgräber zur Identitäts­stiftung.

Das scheint einige Jahrhunderte auch so funktioniert zu haben. Allerdings bauten die damaligen Menschen nicht nur große Steinkomplexe, sondern sie veränderten durch Rodungen und Bewirtschaftung auch die Landschaften, in denen sie lebten. Dies alles veränderte auch sie selbst. Der archäologische Befund zeigt eine stärker durchmischte Deponierung von Knochen verschiedener Personen. Es ist wohl kein Zufall, daß in Zeiten beginnender und vielleicht auch verängstigender Individualisierung eine Gemeinschaft beschworen wird, die schon nicht mehr existiert. Ob hier Deutungsmuster der Gegenwart in die Vergangenheit projiziert werden oder der archäologische Befund derartige Deutungen zuläßt, lasse ich offen. Spannend ist der Gedanke allemal.

Weitere Beiträge des aktuellen Hefts gehen auf Spurensuche zu den Anfängen von Ulm, befassen sich mit Raubgrabungen, und problematisieren den Umgang mit der Archivierung bisher ergrabener, erforschter und dokumentierter Relikte. Die digitale Erfassung ist vielleicht die einzige Möglichkeit, der Masse an Funden noch Herr zu werden, doch hier tun sich neue Probleme auf, die mit der Vergänglichkeit und Portierbarkeit moderner Datenträger zusammenhängen. Womöglich bleibt den Verwalterinnen und Verwaltern dieser archäologischen Fundmengen nichts anderes übrig, als zusätzlich zur digitalen Erfassung vorsichtshalber doch wieder auf analoge Medien wie schwer fälschbare Fotografien und Papier zurückzugreifen. Das wird die digitalen Eiferer nicht erfreuen.

Die Zeitschrift Archäologie in Deutschland erscheint alle zwei Monate im Theiss Verlag und ist über den Buch- und Zeitschriftenh­andel oder den Verlag zu beziehen. Das Einzelheft umfaßt rund 80 Seiten und kostet 9 Euro 95.

 

Radebrech schriftlich

Bersprechung von : Übelsetzungen. Brandneue Sprachpannen aus aller Welt, Langenscheidt Verlag 2009, 129 Seiten, € 9,95

Fast zum Schluß noch eine kleine Zeitreise … ja, wohin eigentlich? Vielleicht in die Gegenwart. Es ist Sommerzeit, und das bedeutet für viele, aber nicht alle Menschen auch Urlaubszeit. Wohin immer Menschen deutscher Mundart verreisen, sie treffen auf oft gut gemeinte, mitunter aber auch wenig durchdachte Versuche, Deutsche mit ihrem eigenen Idiom zu verblüffen. Und wir alle kennen das – da kommen zuweilen ganz lustige Sprachpannen dabei heraus.

Buchcover ÜbelsetzungenDerartige Sprachpannen hat der Langenscheidt Verlag in einem neuen Band mit dem Titel „Übelsetzungen“ zusammengetragen. Wir treffen hier schon auf dem Buchcover auf nicht sichtbare Autos an einer Dankstelle, werden zu einer Dummkopf­creme verführt oder von einer Maschine mit Eichwürfeln beworfen. Ich finde ja die Fußball-Ventilatoren, die ein Pub neben dem Stadion des FC Liverpool freundlichst begrüßt, immer noch genial, aber das steht in einem anderen Buch des Verlags und im Original nahe der Anfield Road [3]. Nebenbei bemerkt, haben Türkinnen und Kurden ihre liebe Mühe mit unseren Konsonanten­konglomeraten. Ich war ja der Meinung, die hierauf rekurrierende Erfindung einer Palastikfalasche sei eine arrogante deutsche Sprachschöpfung, bis ich selbige an einem türkischen Strand angeboten vorfand.

Und doch – wir sollten unserer Belustigung Grenzen setzen. Denken wir kurz einmal andersherum. Würden sich Deutsche einmal so viel Mühe geben, ihnen fremde Sprachen zu sprechen und nicht ihre eigene, wie sie es von Migrantinnen und Migranten verlangen, ich wette, da kämen noch ganz andere lustige Worte und Sätze dabei heraus. Solange Deutsche hingegen meinen, alkohol­getränkt ihre Sprache dahinlallen zu müssen, dürfen sie sich über die „Bill Zeitung“, „Schnapse“ und „Briff Marken“ nicht wundern. Sie sind hier in guter Gesellschaft.

Derlei Sprachpannen finden sich im vor kurzem vom Langenscheidt Verlag herausgebrachten 131-seitigen Bändchen „Übelsetzungen“; Preis 9 Euro 95.

 

Schluß

Jingle Alltag und Geschichte

Ich weiß nicht, wie diese Sendung enden wird. Denn diese Sendung ist vorproduziert und besitzt eine klar definierte Länge von exakt 60 Minuten. Es wäre für die Verantwortlichen des gegen mich verhängten Hausverbots ein Leichtes, dafür zu sorgen, daß diese Sendung pünktlich um 17.00 Uhr beginnt. Aber der Konjunktiv meiner Rede läßt erahnen, daß dem nicht so ist. Und genau so ist es auch.

Wenn nicht ein seit Jahren nicht gewarteter CD-Spieler mit der von mir zwangsweise eingereichten CD ein nerviges Hüpfspiel treibt, dann startet Herr G. die CD zu spät, weil er mit Vorliebe seine eigenen Sendungen überzieht. Im Gegenzug nimmt es die nachfolgende Kultursendung ab und zu sehr genau und beginnt die eigene Sendung Punkt 18.00 Uhr. Ich weiß demnach nicht, ob diese Sendung vollständig ausgespielt werden wird. Dies ist der Willkür des herrschenden Vereins, nämlich RadaR e.V., überlassen. So etwas beschwallt der Kulturredakteur, dessen Namen ich hier taktvoll verschweige, in seiner Sendung Politische Kultur dann mit einem großherzigen Begriff: Toleranz.

Toleranz hat nach den eigenen Worten dieses Kulturredakteurs etwas mit dem Ertragen zu tun, dem Ertragen-Können also von etwas, was einem oder einer nicht gefällt. Runter­gebrochen auf die Wirklichkeit in diesem Sender bedeutet dies, daß ich diese an Herbert Marcuse erinnernde Toleranz zu ertragen habe. Ich soll ruhig dabei zuzuhören, wie meine Sendungen zerhackstückt werden, zum Beispiel auch durch den Techniker seiner eigenen Sendung, dem dies vermutlich ein besonderes Vergnügen bereitet hat. Vielleicht habt ihr und habe ich ja heute Glück gehabt; und wir hören mal wieder eine vollständige und zudem eine nicht durch die Mucken eines CD-Spielers verschandelte Sendung.

Hingegen danke ich der Dissent – Medienwerkstatt Darmstadt für ihre Unterstützung bei der Produktion dieser Sendung. Nun denn. Das Manuskript zu dieser Sendung findet ihr in den nächsten Tagen auf meiner Webseite: www.waltpolitik.de. Im Anschluß folgt eine Sendung der Kulturredaktion von Radio Darmstadt. Am Mikrofon war für die Redaktion Alltag und Geschichte Walter Kuhl von der Dissent – Medienwerkstatt Darmstadt.

Und jetzt – Jingle ab. [4]

 

ANMERKUNGEN

 

Mittels eines Klicks auf die Nummer der jeweiligen Anmerkung geht es zur Textpassage zurück, von der aus zu den Anmerkungen verlinkt wurde.

 

»» [1]   Vielleicht waren sie sogar in Eberstadt. Solange über die Umleitungs­strecke kein Bus fährt, sehen die Gassen auch ausreichend breit aus. Doch wehe, es begegnen sich Busse und Autos, genau dort, wo gerade geparkt wird. Oder noch schlimmer: zwei Busse begegnen sich an einer derartigen Stelle. Schon geht das Rangieren und Warten los. Und wo es im Fahrplan auf jeden Minuten­bruchteil ankommt, gerät durch eine kleine Störung das ganze Gefüge durcheinander. Andernorts hat die Heag hingegen die Gelegenheit genutzt, um ihr Straßenbahn­netz aufzumöbeln. Auf der langen Strecke zwischen Wartehalle und Heinrichstraße wurden Fahrleitungen erneuert, Schotterbetten verdichtet oder der Straßenbelag ausgetauscht.

»» [2]   Christoph Steinmann : Großsteingräber in Mecklenburg-Vorpommern – wichtige Orte mit Bestattungen, in: Archäologie in Deutschland, Heft 4/2009, Seite 30–33, Zitat auf Seite 33.

»» [3]   Übelsetzungen. Sprachpannen aus aller Welt [2007], Seite 116–117. Oder als Foto auch [hier].

»» [4]   Brav wie ein Pawlowscher Hund startete die Technikerin der nachfolgenden Sendung Äktschn! eine Sekunde später den Jingle zu ihrer Sendung. Nachzutragen wäre, daß die beiden muckenden CD-Player nicht zum Einsatz kamen und die Sendung auslaufen durfte, obwohl Michael G. großzügig seine Sendezeit überzog.

 


 

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