Kapital – Verbrechen

Norplant

 

 

SENDEMANUSKRIPT

 
Sendung :
Kapital – Verbrechen
Norplant
 
Redaktion und Moderation :
Walter Kuhl
 
gesendet auf :
Radio Darmstadt
 
Redaktion :
Alltag und Geschichte
 
gesendet am :
Montag, 10. Dezember 2001, 17.00–18.00 Uhr
 
wiederholt am :
Dienstag, 11. Dezember 2001, 00.00–01.00 Uhr
Dienstag, 11. Dezember 2001, 08.00–09.00 Uhr
Dienstag, 11. Dezember 2001, 14.00–15.00 Uhr
 
 
Besprochene und benutzte Bücher :
  • Bettina Bock von Wülfingen : Verhüten - überflüssig, Talheimer Verlag
  • Susanne Heim und Ulrike Schaz : Berechnung und Beschwörung, Verlag der Buchläden Schwarze Risse und Rote Straße
  • Sumati Nair : Imperialismus und die Kontrolle der weiblichen Fruchtbarkeit, E.coli-bri, Heft 8 (1992)
 
Playlist :
  • Siouxsie and the Banshees : Love Out Me
  • Tracy Chapman : Heaven's Here On Earth
  • Anne Clark : Our Darkness
 
 
URL dieser Seite : http://www.waltpolitik.powerbone.de/kv/kv_norpl.htm
 
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Inhaltsverzeichnis

Kapitel 1 : Einleitung
Kapitel 2 : Bevölkerungspolitik
Kapitel 3 : Jubel
Kapitel 4 : Sumati Nair über Bevölkerungskontrolle
Kapitel 5 : Hormone, Pearl und sonstige Mythen
Kapitel 6 : Krieg gegen Frauen
Kapitel 7 : Schluß
Anmerkungen zum Sendemanuskript

 

Einleitung

Jingle Alltag und Geschichte

Sendungsankündigung auf Farsi

Nachdem ich in den vergangenen Wochen und Monaten die kriegspolitischen Ereignisse zum Thema meiner Sendungen gemacht habe und dabei unsere blaßrosarot-olivgrüne humanitäre Interventionsregierung als das dargestellt habe, was ist sie, nämlich als eine Truppe, die selbst Krieg führen will, wende ich mich heute einem ganz anderen Thema zu. Es ist ja nicht so, daß nach dem 11. September dieses Jahres die Welt so in ihren Grundfesten erschüttert worden wäre, daß der Kapitalismus sich einen Schafspelz angezogen und Kreide gefressen hätte.

Nein - leider gibt es noch von vielen anderen Ungeheuerlichkeiten dieser glorreichen Marktwirtschaft zu berichten. Wie so häufig, habe ich auch für mein heutiges Thema ein fundiertes Buch zu Rate gezogen, das ich euch unbedingt zur Lektüre empfehlen möchte. In meiner heutigen Sendung wird es um Verhütung gehen, genauer gesagt um die angeblich schöne neue Welt der so praktischen (vor allem für Männer praktischen) Langzeitverhütungsmittel.

Doch was ist dran, fragt die Autorin des Buches - Bettina Bock von Wülfingen. Sind die unter der Haut getragenen Hormonbehälter, sind Spitzen und Impfungen der Weg zu unbeschwertem Leben und sicherem Empfängnisschutz? Ihr ahnt schon, daß diese Frage keine positive Antwort haben wird. Doch warum das so ist und warum ein derartiges Verhütungsmittel wie beispielsweise Norplant dennoch weltweit eingesetzt wird, darüber hat die Autorin eine Menge zu erzählen.

Für die Redaktion Alltag und Geschichte auf Radio Darmstadt begrüßt euch Walter Kuhl.

Siouxsie and the Banshees : Love Out me

 

Bevölkerungspolitik

 

Anders, als wir aus europäischer Sicht annehmen könnten, ist nicht die Pille die weltweit am häufigsten zur Schwangerschaftsverhütung verwendete Methode, sondern die Sterilisation. Zusätzlich zu über 100 Millionen Frauen im gebärfähigen Alter, die weltweit und überwiegend in den sogenannten Entwicklungsländern sterilisiert sind, leben weitere mindestens 15 Millionen Frauen mit Langzeitverhütungsmitteln, die eine sterilisierende Wirkdauer von 3 Monaten bis 5 Jahren besitzen.
Norplant ist eines jener global eingesetzten Langzeitverhütungsmittel, deren gemeinsames Kennzeichen ist, daß sie sich gänzlich dem Zugriff der verhütenden Frau entziehen. Norplant besteht aus sechs kleinen, hormongefüllten Stäbchen, die operativ unter die Haut am Innenarm gesetzt werden und solange das Hormon abgeben und schwangerschaftsverhütend wirken, bis sie - wiederum operativ - entfernt werden. Die Geschichte der Entwicklung von Norplant ebenso wie der Diskurs um seine Nützlichkeit und Anwendungssicherheit, der den Erfahrungen der Anwenderinnen widerspricht, zeigt für den Bereich der Reproduktion [beispielhaft], mit welcher technischen Vorgehensweise in Laboren und an Schreibtischen vor einem ideologisch aufgeladenen Hintergrund Mythen produziert und reproduziert werden.
Norplant wurde ausdrücklich mit dem Ziel entwickelt, dem dringenden Problem hoher Fortpflanzungsraten in den sogenannten Entwicklungsländern beizukommen. Dabei überkreuzen sich Mythen über [die] Frauen, über Fruchtbarkeit, über Armut und deren Ursachen mit Mythen über die sogenannten Entwicklungsländer, von wo aus die Überbevölkerung uns alle bedrohe. [1]

Bettina Bock von Wülfingen gibt der Diskussion der Bevölkerungspolitikerinnen und -politiker über die angebliche Überbevölkerung dieser Erde in ihrem Buch Verhüten - überflüssig wenig Raum, denn sie konzentriert sich auf das Langzeitverhütungsmittel Norplant, dessen Wirkungen und vor allem dessen Nebenwirkungen. Damit sind nicht nur die medizinischen Probleme gemeint, sondern auch die sozialen, die sich aus der Anwendung von Norplant oder ähnlicher Verhütungsmittel ergeben.

Norplant ist eine biomedizinische Antwort auf wirtschafts- und sozialpolitische Fragen mit wiederum physiologischen, gesundheitlichen und auch sozialpolitischen Folgen. [2]
Bevölkerungskontrolle und Verhütungstechnologien richten sich bisher fast ausschließlich auf Frauen. [3]

Wer sich mehr für Bevölkerungspolitik interessiert und wissen möchte, wer mit welchen Interessen hinter der Debatte um eine angebliche Überbevölkerung steht, der oder dem empfehle ich das ausgezeichnete Buch von Susanne Heim und Sabine Schaz Berechnung und Beschwörung.

Das Konzept, zur Schwangerschaftsverhütung in der sogenannten Dritten Welt Implantate einzusetzen, wurde bereits Mitte der 60er Jahre formuliert. Damals konnte gezeigt werden, daß Hormone kontinuierlich aus Silikonkapseln in die Umgebung austreten können, womit ein passendes Containermaterial gefunden war.
Als Vorgänger der Implantate sind die [Spritzen] anzusehen. Die bekanntesten Verhütungsspritzen sind Depo-Provera von der Upjohn Company [...] und NET EN von Schering. Beide sind durch die Verbreitung durch den United Nations Fund for Population Activities [...] und [die] International Planned Parenthood weltweit im Einsatz; Empfängerländer befinden sich vornehmlich in Asien und [in Afrika südlich der Sahara]. Sie wirken bis zu drei Monaten.
Implantate dagegen stellen ein langfristiges Hormon-Depot unter der Haut dar. So wird Norplant wegen seiner fünfjährigen Wirkung als ein besonders geeignetes Verhütungsmittel für Frauen aus der sogenannten Dritten Welt und/oder für Frauen von niedrigem Bildungsgrad bezeichnet. Bei ihnen wird angenommen, daß bei der täglichen Einnahme der Pille die Abbruchrate durch Vergessen hoch ist. Norplant ist zugleich der Prototyp für Depot-Levonorgestrel [so heißt der Wirkstoff] Implantate wie Norplant II, Jadelle und Capronor, sowie aber auch für das in der BRD bereits seit dem Jahr 2000 zahlreichen jungen Frauen verabreichte 2-Jahres-Implantat Implanon. [4]

 

Jubel

Zur Markteinführung von Implanon konnten wir folgenden Jubelbericht im Darmstädter Echo lesen, der sehr typisch und vor allem sehr unkritisch ist bei der Berichterstattung über Langzeitverhütungsmittel. Ein Nikolaus Dominik wußte folgendes zu berichten:

Frauenärzte sprechen von guten Erfahrungen mit dem Hormonstäbchen, das es in Belgien, England, Österreich, der Schweiz und in den Niederlanden bereits gibt. Bei einer internationalen Studie mit 3000 Frauen kam es mit dem Hormonstäbchen bei 76.000 Monatszyklen zu keiner einzigen Schwangerschaft. Das sei deutlich sicherer als die Antibaby-Pille, meint der Münchner Gynäkologe Ernst Rainer Weissenbacher vom Universitätsklinikum Großhadern. Das Stäbchen gibt täglich 40 Mikrogramm Gestagene ab, die den Eisprung hemmen und die Gebärmutter für Spermien blockieren. [...] Häufigste Nebenwirkungen seien Akne und unregelmäßige Blutungen. Dazu müssen laut Weissenbacher aber noch Erfahrungen gesammelt werden. Bei rund jeder vierten Frau bleibe die Blutung ganz aus, was von den Frauen, die an der Studie beteiligt waren, als angenehm empfunden worden sei. [5]

Ihr werdet noch erfahren, was von solchen Studien und deren Aussagen zu halten ist. Bettina Bock von Wülfingen zeigt in ihrem Buch nämlich sehr klar, wo diese Studien geschönt worden sind und wo wissenschaftliche Standards umgangen oder gar nicht erst eingehalten worden sind. Wahrscheinlich weiß der Herr Nikolaus Dominik überhaupt nicht, worüber er schreibt.

Er hat wahrscheinlich - wie dies leider auch vielzu häufig auf diesem Sender vorkommt - einfach eine Pressemitteilung übernommen oder an einem Pressegespräch teilgenommen, ohne sich eigene Gedanken zu machen. Ihm sei das Buch von Bettina Bock von Wülfingen ganz besonders empfohlen. Die weiß nämlich gerade von Implanon zu berichten, daß es zwar wenige, dafür allerdings oft unangenehme Erfahrungen mit diesem Präparat gibt.

Da Implanon sowohl vom Verhütungsprinzip wie auch von seinen hormonellen Voraussetzungen her Norplant ähnlich ist, denke ich, ist es zulässig, das, was Bettina Bock von Wülfingen zu Norplant schreibt, auch auf Implanon zu beziehen.

In Deutschland wurde Norplant 1995 zugelassen, befindet sich aber nicht im Handel. [...] Die Firma Wyeth (die die Zulassung beantragt hatte und deren US-Schwester Wyeth-Ayerst Norplant in den USA vertreiben läßt), teilte [ihr] mit, daß eine Einfuhr nicht geplant sei. [6]

Fast schon entlarvend hieß es, daß Deutschland kein Land sei, in dem Norplant Marktchancen habe. Begründung: Der Aufklärungsstand sei ein ganz anderer - woran sich die Frage anschließt: als wo? Erinnern wir uns: Norplant wurde für Frauen in Entwicklungsländern bzw. Frauen mit niedrigem Bildungsstand auch in den Metropolen entwickelt. Und direkt: Welche deutsche Frau würde sich denn sechs so Dinger mit einem Einschnitt implantieren lassen?

 

Sumati Nair über Bevölkerungskontrolle

Gute Frage. Vielleicht hilft uns zur vorläufigen Antwort eine Broschüre weiter, die 1992 in Deutschland erschienen ist. Die Inderin Sumati Nair beschreibt darin sehr eindringlich den Zusammenhang zwischen der Einführung neuer hormoneller Verhütungsmittel in den Ländern der Dritten Welt und dem Versuch, die weibliche Fruchtbarkeit zu kontrollieren. Auch hier geht es um Bevölkerungspolitik, genauer gesagt: um Bevölkerungskontrolle.

Vieles von dem, wovon Sumati Nair schon damals geschrieben hat, findet sich auch im Buch von Bettina Bock von Wülfingen wieder. Umso erstaunlicher, daß sie die Broschüre von Sumati Nair nicht zu kennen scheint, wo sie doch sonst absolut kompetent über Norplant als Verhütungs- und als Kontrollmittel zu berichten weiß.

Sumati Nair schreibt über Frauen als Versuchsobjekte männlicher Wissenschaftsforschung, die zudem gepaart ist mit kolonialistischer Arroganz, die eigentlich nur als rassistisch zu bezeichnen ist:

International gelten bestimmte Normen bei medizinischen Versuchsreihen mit Menschen. [...] Die Normen schreiben vor, daß das Interesse von Wissenschaft und Gesellschaft keinen Vorrang vor dem Wohlergehen des Individuums haben darf. Jede Organisation oder Einzelperson, die Forschung mit Menschen betreibt, soll diese oder ähnliche Normen, die von Expertengremien festgelegt werden, einhalten. [...]
Zu den wesentlichen Bestimmungen gehört, daß die Freiwilligen wissen müssen, daß sie an einem Experiment teilnehmen. Weiter soll gewährleistet sein, daß die Versuchspersonen im Falle von Schäden Schadensersatz erhalten. Es wird auch erwartet, daß freiwillige Versuchspersonen Informationen über das Medikament oder die Methode erhalten, bevor sie über eine Teilnahme entscheiden. Allerdings, die tatsächliche Praxis im Bereich der Verhütungsmittelforschung ist von diesen Idealen weit entfernt - und besonders in den Ländern der Dritten Welt. In Indien werden klinische Tests mit Verhütungsmitteln im wesentlichen an zwei Kategorien von Frauen durchgeführt. Eine Gruppe besteht aus Frauen der unteren Mittelklasse, die wenigstens ein Minimum an Schulbildung haben und sich aktiv um Verhütungsmittel bemühen. Sie erhalten keine Anreize in Form von Geld, aber die Verhütungsmittel werden kostenlos zur Verfügung gestellt. Einem Bericht zufolge erhalten sie eine gewisse Betreuung durch die Ärzte und ausreichende Nachfolgeuntersuchungen. Es ist allerdings nicht klar, ob sie wissen, daß die Methode, um die es geht, noch experimentell ist. [...]
[Bei der anderen Kategorie von Frauen handelt es sich um] arme Frauen aus den Slums in Bombay und aus anderen städtischen Bereichen, die für die Testreihen mittels kleiner Geldsummen rekrutiert werden; Dorffrauen [oder] Frauen, die für eine Abtreibung in die staatlichen Zentren kommen und deren Teilnahme an den Tests oft als Vorbedingung für die Abtreibung verlangt wird. [...] Oft wurden unterernährte Frauen dazu überredet, an dem Test mit dem Nasenspray teilzunehmen.
[Ein wichtiger] Aspekt ist die Tatsache, daß Frauen in den Versuchsreihen mit Hormonen verpflichtet werden, regelmäßig Blutproben für Forschungsarbeiten über die Wirkungsweise von Medikamenten abzugeben. In einem Zentrum in Bombay wurden 10 Rupien für jede Blutprobe bezahlt. Zweifellos sind Blutproben notwendig, wenn die Tests korrekt durchgeführt werden sollen.
[Es stellt sich] allerdings die berechtigte Frage, ob es gerechtfertigt ist, Blut von unterernährten Frauen zu verlangen, die aufgrund ihrer Armut überhaupt erst an den Versuchen teilnehmen. [Ein Bericht] über die Testreihen mit Norplant im Dorf Basila in Bangladesh zeigt, daß 90-95 Prozent der beteiligten Frauen sehr arm waren. [...]
Es scheint, daß die Frauen weder erfahren haben, daß sich Norplant noch in der Experimentierphase befand, noch wurden sie auf Kontraindikationen wie z.B. Schwangerschaft, Herz-Kreislauferkrankungen oder Veränderungen der Geschlechtsorgane untersucht. In der Tat wurden die Regeln für solche klinischen Versuche kaum beachtet. [...]
Wenn Frauen allerdings Probleme mit den Kapseln hatten und sie entfernen lassen wollten, waren sie abhängig von der Entscheidung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gesundheitszentrums, die sich oft weigerten. Frauen in den Ländern der Dritten Welt haben die wenigsten Informationen und die geringste Macht, um überhaupt entscheiden zu können, ob sie an einer Testreihe teilnehmen wollen oder nicht. Es gibt, oder so scheint es zumindest, wenige Gesetze oder ethische Richtlinien, die angewandt werden, um die Interessen und die Gesundheit von Frauen als freiwillige Versuchspersonen zu schützen. Das führt zu Mißbrauch und zur Ausbeutung von unterprivilegierten Frauen. [...]
Aus den Veröffentlichungen über die Entwicklung dieser neuen Verhütungsmittel wird deutlich, daß verschiedene Methoden erprobt und bald verworfen werden oder daß neue Methoden erarbeitet werden aufgrund der Probleme mit vorangegangenen Verfahren. So ist z.B. Norplant-2, dessen Entwicklung der [bevölkerungspolitisch arbeitende] Population Council finanzierte, vorläufig für ein Jahr von der Bühne verschwunden, um verändert zu werden, während gleichzeitig Tests an Tausenden von Frauen weiterlaufen. Mit dem Vaginalring, einem Produkt der [Forschung der Weltgesundheitsorganisation], gibt es ähnliche Probleme, die mit dem bei seiner Herstellung verwendeten Silikon zusammenhängen. Verschiedene hormonelle Präparate wurden im Laufe der vergangenen Jahre erprobt, ehe die geeignetsten schließlich ausgewählt wurden. Man könnte solche Praktiken gutheißen, wenn es um das Ziel ginge, ansteckende oder tödliche Krankheiten zu verhindern oder zu heilen. Aber das Elend und Leiden, das durch diese unnötige Erprobung von Verhütungsmitteln verursacht wird - oft nur, um eine bestimmte wissenschaftliche oder technische Feinheit zu beweisen -, ist vollkommen irrational und inhuman. Das kann nicht genug betont werden, zumal es heute eine ungeheure Zunahme in der Entwicklung von neuen und noch effektiveren hormonellen Methoden von fragwürdiger Qualität gibt. Wir können sicher sein, daß hinter jedem Langzeit-Verhütungsmittel, das akzeptiert und gebraucht wird, eine Geschichte von gesundheitlichen Schäden und von Elend für die weiblichen Freiwilligen steckt. [7]

Soweit ein Auszug aus der Broschüre von Sumati Nair über die Rolle von Frauen als Versuchskaninchen und Opfer bevölkerungspolitischer Wahnvorstellungen.

Tracy Chapman : Heaven's Here On Earth

 

Hormone, Pearl und sonstige Mythen

Bettina Bock von Wülfingen beschreibt in ihrem Buch Verhüten - überflüssig in klarer und verständlicher Sprache die Wirkung verschiedener Hormone. Sie macht dabei deutlich, daß Hormone nicht allein den Sexualhaushalt beeinflussen, sondern auch andere Körperfunktionen. Ein Verhütungsmittel wie Norplant hat folgerichtig auch andere als die erwünschten Wirkungen. Weiterhin räumt sie mit dem Mythos auf, daß es männliche und weibliche Hormone gibt. Ihre Wirkung ist also geschlechtsneutral.

Für die beabsichtigte Wirkung von Verhütungsmitteln hat sich ein einziges annähernd objektives Bewertungskriterium eingebürgert, der sogenannte Pearl-Index. Er gibt die Anzahl der Schwangerschaften an, die bei 100 Frauen auftreten, die eine bestimmte Verhütungsmethode in 12 aufeinanderfolgenden Zyklen benutzt haben. Allerdings stellt sich hier das in der Literatur offensichtlich ungenügend reflektierte Phänomen ein, daß nicht zwischen theoretischem Versagen und einem Versagen der Methode in der konkreten Anwendung unterschieden wird.

So hat ein Kondom einen Pearl-Index zwischen 7 und 14, während die Antibabypille je nach Darreichungsform einen Index von fast 0 bis 4 besitzt. Damit wirkt die Pille gegenüber dem Kondom vorteilhaft. Andererseits geben andere Forscherinnen und Forscher der Pille einen Pearl-Index von über 10; und somit müssen wir davon ausgehen, daß die Werte zwischen 0 und 4 wohl eher theoretisch errechnete Laborwerte sind. Jedenfalls sollen die Anwendungsfehler bei der Pille sehr vorteilhaft durch die langwirkenden Depotpräparate umgangen werden.

Das schon erwähnte Implanon soll z.B. einen Pearl-Index von 0 haben, also absolut sicher sein. Ich erinnere hier an die euphorische Aussage des Nikolaus Dominik im Darmstädter Echo über das Wundermittel Implanon. Obwohl angeblich nur Akne und unregelmäßige Blutungen beobachtet worden sein sollen, mußten bei einer Vergleichsstudie gleich 6 von 16 Frauen die Implantate eben aufgrund dieser Blutungsstörungen wieder entfernt werden.

Für Norplant wird für das erste Jahr ein Pearl-Index von 0,2 bis 1,1 angegeben; aber für die Folgejahre wächst das Risiko einer Schwangerschaft erheblich bis zu einem Index von 7. Das liegt daran, daß sich die Gestagene doch nicht so gleichmäßig verteilen wie dies behauptet wird, sondern vor allem im ersten Jahr wirken.

Hinzu kommt, daß der größter Unsicherheitsfaktor für die Wirksamkeit von Norplant ganz offensichtlich das Körpergewicht ist, da dieses darüber entscheidet, wieviel vom Wirkstoff Levonorgestrel auf die Körpermasse verteilt wird. Bei Frauen mit einem Körpergewicht von 70 Kilogramm und mehr liegt der Pearl-Index im fünften und theoretisch letzten Anwendungsjahr bei 8,4, bei Frauen mit einem Gewicht von 50 Kilogramm und weniger allerdings bei 1.

Dennoch wird der Wirkstoff für alle Frauen gleich hoch dosiert; die zum Teil unterernährten Versuchskaninchen aus der Dritten Welt haben ja den Erfolg dieser Methode gezeigt.

Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Ja, wenn das denn so einfach wäre.

Üblicherweise beginnt die Darstellung der Wirkungen eines Verhütungsmittels wie Norplant mit der Würdigung des [verhütenden] Effekts und führt dann, getrennt voneinander, zunächst die Wirkungsweise [...] und die festgestellten sogenannten Nebenwirkungen auf.
Die auftretenden erwünschten Effekte (die zur Verminderung der Schwangerschaftswahrscheinlichkeit beitragen) sind jedoch größtenteils ursächlich für das Auftreten unerwünschter Wirkungen wie Blutungsstörungen bis hin zur Erhöhung des gesundheitlichen Risikos für lebensbedrohliche Erkrankungen - sie sind also untrennbar miteinander verquickt. Die Trennung von Wirkung (oder Effektivität) und Nebenwirkungen ist rein willkürlich. Sie hat keinerlei physiologische Basis und suggeriert eine Abhängigkeit oder Beiläufigkeit von unerwünschten Wirkungen, die Frauen, die solche Effekte erleben, kaum bestätigen würden. [8]

Schlimmer noch - obwohl Norplant weltweit Millionen Frauen implantiert worden ist, wird zugegeben, daß man noch nicht vollständig verstanden hat, wie das Implantat Schwangerschaften verhindert. Aber ist das bei Versuchskaninchen auch wichtig?

Bettina Bock von Wülfingen geht der Sache nach und belegt, daß die angeblichen Nebenwirkungen geradezu symptomatisch für das Langzeit-Verhütungsmittel Norplant sind. Hierzu gehören Depressionen, Panikattacken, permanente Blutungen (von bis zu 80 Tagen ist die Rede), Eierstockzysten, Gewichtsveränderungen, Migräne und noch so einiges mehr. In der Summe läßt sich festhalten, daß bei mindestens 40 Prozent Frauen Nebenwirkungen auftraten.

Nun könnte man und frau denken, daß bei Millionen Nutzerinnen von Norplant auch aussagekräftige Studien über derartige Nebenwirkungen vorliegen. Dem ist jedoch nicht so. Die Betonung liegt, wenn es überhaupt untersucht wird,

nicht auf der Bedrohung der Gesundheit der Anwenderinnen, sondern auf der Bedrohung [der] Anwendung [selbst], auf Risikofaktoren, die zum Abbruch der Norplant-Anwendung führen können. Das bedeutet, daß Nebenwirkungen von Norplant in den meisten Fällen erst dann zum Gegenstand der Forschung und Beschreibung werden, wenn sie für die Anwenderinnen einen Schweregrad erreichen, der die Unannehmlichkeiten im Zusammenhang mit der Herausoperation von Norplant übersteigt. [9]

Nun ist das kein Zufall. Die Autorinnen und Autoren der Studien sind des öfteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Population Council, das ja ein bevölkerungspolitisches Interesse an Norplant hat. Bekannt ist zum Beispiel, daß die Norplant-Implantate leicht brechen. Erstaunlicherweise wurde jedoch keine Studie veröffentlicht, die das Risiko des extrem erhöhten Hormonaustritts thematisieren und solche Frauen untersuchen. Auch Untersuchungen zu möglichen Spätfolgen von Norplant wurden entweder nicht durchgeführt oder nicht veröffentlicht. Ob das daran liegt, welche Frauen mit dem Präparat beglückt werden sollen; offensichtlich Frauen, bei denen die Ergebnisse derartiger Studien unwichtig sind. Verfälscht werden die Studien über Nebenwirkungen zudem durch einen statistischen Trick. Eine für die Einführung von Norplant wichtige Studie untersuchte zwar fast 8.000 Norplant-Anwenderinnen und fast ebenso viele Vergleichsfrauen fünf Jahre lang wissenschaftlich, auch wenn sich die Frauen Norplant vorzeitig hatten entfernen lassen. Aber: Frauen, die dies in den ersten sechs Monaten taten, fielen aus der Untersuchung heraus. Dabei dürften gerade diese Frauen die unangenehmsten Nebenwirkungen erlebt haben, weshalb sie das Implantat ja auch entfernen ließen. Dennoch stellte auch diese Studie sämtliche bisher genannten Nebenwirkungen fest.

 

Krieg gegen Frauen

Gerade dieses Kapitel zur Qualität von Norplant-Studien sollte vielleicht auch von denjenigen gelesen werden, die nicht speziell etwas zu Norplant oder Verhütungsmitteln im allgemeinen wissen wollen. Hier wird solide wissenschaftliche Grundlagenarbeit gemacht, die nicht langweilig, aber dafür erschreckend ist.

Bereits 1995 wurde von wissenschaftlicher Seite als Kritik an Norplant-Studien betont, daß psychischen Nebenwirkungen stärkeres Gewicht beigemessen werden müsse. Dem widerspricht offenbar gerade der Umstand, daß Aussagen von Frauen als wissenschaftlich nicht verwertbar gelten. So hieß es mehrfach in Bezug auf verminderte sexuelle Lust, die Anwenderinnen von Depo-Provera erlebten: diese könne absolut nicht untersucht werden, da man sich dann darauf stützen müsse, was Frauen sagen. Daß dagegen eine von Männern empfundene Verminderung sexueller Lust durchaus gar zum Verwerfen ganzer Forschungsprojekte führt, wurde von Feministinnen in den Diskussionen um Norplant in Brasilien als ein klarer Hinweis auf den nachlässigen Umgang mit den Bedürfnissen von Frauen gesehen. [10]

Allerdings geht es ja gerade nicht um die Bedürfnisse von Frauen.

Eine Feldstudie aus Bangla Desh faßte zusammen, daß es bei weniger als 3% der Versuchsteilnehmerinnen signifikante medizinische Probleme geben habe und Norplant daher als eine hoch effektive, sichere und akzeptable Verhütungsmethode für Frauen in Bangla Desh angesehen werden könne. Der britische Fernsehsender BBC faßte nach. Frauen mit starken Nebenwirkungen wurden fortgeschickt, obwohl oder gerade weil sie Norplant wieder loswerden wollten. Viele Versuchsteilnehmerinnen berichteten über teilweise sehr starke Sehstörungen, die auch mit den Wirkungen des verwendeten Hormons zusammenhängen. Außerdem habe das Militärregime Druck ausgeübt. Die geringe Abbruchrate zeigt demnach wohl eher die Angst und weniger die Tauglichkeit des Präparates. Ähnliches wird aus Haiti berichtet. In Brasilien - einem Land mit ohnehin geringen Standards - wurde eine bewilligte Studie durch das Gesundheitsministerium verboten, weil grundlegende internationale Sicherheitsnormen für Versuche an Menschen nicht eingehalten worden waren. Bei den brasilianischen Versuchskaninchen handelte es sich zumeist um Frauen aus den Favelas, unter ihnen befanden sich Unterernährte, Alkoholikerinnen, Raucherinnen und Diabetikerinnen, sowie Frauen, die bereits mehrfach psychiatrisch interniert waren.

Doch kommen wir auf ein ganz anderes Argument zurück. Norplant sei ein geeignetes Verhütungsmittel für Frauen aus Drittweltländern. Denn wie Bettina Bock von Wülfingen zutreffend bemerkt, ist die Behauptung, Norplant sei für Länder mit geringer Ärztedichte geeignet, entweder skrupellos und zynisch - oder unbedarft.

Der Behauptung, die Langzeit-Wirkung des Präparates erfordere einen nur einmal notwendigen Arztbesuch, widersprechen sogar die Hinweise von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Population Council selbst, wenn sie Norplant-Trägerinnen anweisen, ein Krankenhaus aufzusuchen, wenn Bauchschmerzen, exzessive Blutungen oder starke Kopfschmerzen auftreten.

Doch wozu das alles? Warum werden Frauen mit einem offensichtlichen untauglichen Mittel traktiert? Hier komme ich bzw. kommt Bettina Bock von Wülfingen wieder auf Bevölkerungspolitik zu sprechen. Indonesien beispielsweise hat sich zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2050 das Bevölkerungswachstum auf Null zu senken. Entsprechend

werden [...] Quoten erlassen und Dörfer, die sie nicht einhalten, sanktioniert. Potentielle Norplant-Anwenderinnen wurden von Dorfräten in sogenannten Norplant-Safaris rekrutiert, die mitunter auf die Hilfe der Polizei oder des Militärs zurückgriffen. Auf den Teeplantagen wurde Frauen das Arbeiten verweigert, es sei denn, sie konnten eine Meldekarte vorweisen, auf der vermerkt wurde, daß sie der Implantation von Norplant zugestimmt hatten. [11]

Der Vorteil von Norplant liegt auf der Hand: Man kann einen Mann nicht mit dem Gewehr zwingen, ein Kondom zu benutzen, so ein Zitat aus dem damals noch indonesisch besetzten Osttimor. In Finnland gelten asoziale Frauen als potentielle Norplant-Trägerinnen. Auch in den USA kommt die rassistische und sozialdarwinistische Sozialpolitik zum Tragen. Von Gerichten wird das Einsetzen von Norplant als Zwangsmaßnahme angeordnet. Armut, Drogenabhängigkeit und Kriminalität müssen wohl etwas mit den Genen zu tun haben. Also will mann dafür sorgen, daß genetisch unerwünschter Nachwuchs nachkommt. Frauen werden als Opfer ihrer reproduktiven Fähigkeiten behandelt und bedürfen daher eines aufoktroyierten Schutzes.

Da diese Frauen gleichzeitig ganz nach Evas Vorbild unverantwortlich handeln, müssen sie wegen ihrer Schuld, nämlich Kosten zu verursachen, indem sie Kinder in die Welt setzen, bestraft werden. Die Frauen, deren Reproduktion durch Gerichtsurteil unterbunden wird, werden nicht wegen ihres kriminellen, sondern wegen ihres reproduktiven Verhaltens bestraft. Gebären ist also bei manchen Frauen ganz offensichtlich ein kriminelles Verhalten. Jedenfalls wurde festgestellt, daß gerichtliche Anordnungen und Wohlfahrtsmaßnahmen im Zusammenhang mit der Anwendung von Norplant primär auf women of color mit niedrigem Einkommen zielen. Doch in Amiland ist keine Idee schwachsinnig genug, als daß sie nicht Befürworterinnen und Befürworter findet. So wurde schon vorgeschlagen, jedem Mädchen ab 12 Jahren Norplant einzusetzen. Denn damit kommen wir zum nächsten Schritt: die absolute Kontrolle über Empfängnisverhütung oder Befruchtung aus dem Reagenzglas. Wer darüber dann entscheidet, können wir uns wohl alle denken.

Gute Chancen hat da eine Impfung gegen Schwangerschaft. Womit wir bei der Erkenntnis angelangt sind, daß schwanger sein bedeutet, krank zu sein. Der Gedanke ist uns - glaube ich - allen bekannt. Nein, auch hier kann man und frau nicht so dumm denken, wie es andere schon umsetzen. Von den Philippinen wird berichtet, daß Impfungen gegen Schwangerschaft ohne Wissen der betroffenen Frauen beiläufig bei einer Massenimpfung gegen Tetanus durchgeführt worden sind.

Norplant als Bevölkerungspolitik - mit dem Ziel, zukünftige unerwünschte Mitesser oder mögliche Aufrührer erst gar nicht das Licht der Welt erblicken zu lassen. Mehr hierzu und vor allem dazu, wie Hormonpräparate als Verhütungsmittel angepriesen und durchgesetzt werden, in dem äußerst lesenswerten Buch Verhüten - überflüssig von Bettina Bock von Wülfingen aus dem Talheimer Verlag. Es kostet 17 Euro.

Anne Clark : Our Darkness

 

Schluß

Jingle Alltag und Geschichte

Zum Schluß noch einmal zusammengefaßt die Bücher und Broschüren, auf die ich in dieser Sendung über das Langzeit-Verhütungsmittel Norplant Bezug genommen habe.

Zum einen das von Susanne Heim und Ulrike Schaz geschriebene Buch über Bevölkerungspolitik. Es heißt Berechnung und Beschwörung und ist 1996 im Verlag der Buchläden Schwarze Risse und Rote Straße herausgekommen. Es ist wahrscheinlich eines der besten Bücher, das zum Thema Bevölkerungspolitik und Bevölkerungskontrolle erschienen ist.

Dann die Broschüre mit dem Aufsatz von Sumati Nair mit dem Titel Imperialismus und die Kontrolle der weiblichen Fruchtbarkeit. Diese Broschüre ist der Band 8 der Zeitschrift E.coli-bri Materialien gegen Gentechnologie und Bevölkerungspolitik. Wahrscheinlich ist sie nur in sehr gut sortierten Antiquariaten erhältlich.

Und schließlich das dieses Jahr im Talheimer Verlag erschienene Buch von Bettina Bock von Wülfingen mit dem Titel Verhüten - überflüssig. Ihr Thema ist Medizin und Fortpflanzungskontrolle am Beispiel Norplant. Das Buch ist übrigens gleichzeitig Band 7 der Schriftenreihe der Frauen in Naturwissenschaft und Technik. Es kostet 17 Euro.

Der Talheimer Verlag hat jedoch nicht nur dieses interessante Buch verlegt. Hierüber sprach ich auf der Frankfurter Buchmesse mit Welf Schröter, der zusammen mit Irene Scherer den Talheimer Verlag betreibt. Und weil es thematisch dazu gehört, sprach ich mit ihm auch über die Notwendigkeit von Frauenemanzipation und Frauenförderung - gerade heute.

Fragen, Anregungen oder Kritik könnt ihr wie immer auf meine Voice-Mailbox bei Radio Darmstadt aufsprechen; die Telefonnummer lautet (06151) für Darmstadt, und dann die 87 00 192. Oder ihr schickt mir eine Email an kapitalverbrechen@alltagundgeschichte.de.

Gleich folgt Gehörgang mit Musik aus Darmstadt. Doch zunächst das Interview mit Welf Schröter. Am Mikrofon für die Redaktion Alltag und Geschichte auf Radio Darmstadt war Walter Kuhl.

Interview mit Welf Schröter [12]

 

 

ANMERKUNGEN

 

[1]   Bettina Bock von Wülfingen : Verhüten - überflüssig, Seite 7-8   » [1]
[2]   Bettina Bock von Wülfingen, Seite 10   » [2]
[3]   Bettina Bock von Wülfingen, Seite 11   » [3]
[4]   Bettina Bock von Wülfingen, Seite 25-26   » [4]
[5]   Nikolaus Dominik, Darmstädter Echo vom 10.6.2000   » [5]
[6]   Bettina Bock von Wülfingen, Seite 44   » [6]
[7]   Sumati Nair : Imperialismus und die Kontrolle der weiblichen Fruchtbarkeit, Seite 21-23   » [7]
[8]   Bettina Bock von Wülfingen, Seite 67   » [8]
[9]   Bettina Bock von Wülfingen, Seite 96   » [9]
[10]  Bettina Bock von Wülfingen, Seite 105   » [10]
[11]  Bettina Bock von Wülfingen, Seite 119   » [11]
[12]  Vom abschließenden Interview mit Welf Schröter über den Talheimer Verlag und dessen Absichten liegt keine Mitschrift vor.   » [12]

 

 

Diese Seite wurde zuletzt am 23. Dezember 2004 aktualisiert.
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