Fit durch Sport für den Job
Fit durch Sport für einen neuen Job. Gesehen im Jobcenter Darmstadt.

Kapital – Verbrechen

Sport ist Mord

Sendemanuskript

Sendung der Redaktion Alltag und Geschichte

Radio: Radio Darmstadt

Redaktion und Moderation: Walter Kuhl

Ausstrahlung am:

Montag, 9. Juni 2003, 17.00 bis 18.00 Uhr

Wiederholt:

Dienstag, 10. Juni 2011, 00.00 bis 01.00 Uhr
Dienstag, 10. Juni 2011, 08.00 bis 09.00 Uhr
Dienstag, 10. Juni 2011, 14.00 bis 15.00 Uhr

Zusammenfassung:

Fußballnostalgie aus den Anfangszeiten des Europapokals. Lederbälle mit jüdischer Förderung. Doping gehört zum Sport wie Leistung zum Kapitalismus. Wer so tut, als sei Doping etwas, was nicht zum Sport gehöre, lügt sich und anderen etwas vor. Die medial verbreitete Antidoping­stimmung ist demnach nichts Anderes als Imagepflege, etwa bei der Tour de France.

Besprochene Bücher:

Playlist:

Zur Neoliberalisierung von Radio Darmstadt und seinem Trägerverein und zur Ausgrenzung mehrerer Mitglieder meiner Redaktion seit 2006 siehe meine ausführliche Dokumentation.


Inhaltsverzeichnis


Einleitung 

Jingle Radio Darmstadt – RadaR

Zu empfangen: mit Antenne auf 103,4 Megahertz, im Kabelnetz Darmstadt auf 102,75 Megahertz und in der Kabelinsel Groß-Gerau / Weiterstadt auf 97,0 Megahertz.
Es folgt die Sendereihe Kapital – Verbrechen zum Thema „Sport ist Mord“. Am Mikrofon ist Walter Kuhl.

Jingle Alltag und Geschichte

 

Sportliche Gesichtspunkte

Kapitalismus ohne Sport ist wie Ware ohne Leistung. Die Domestizierung des im 18. und 19. Jahrhundert noch rebellischen Arbeiters geschah weitaus mehr noch als die Zähmung der Arbeiterinnen nicht zuletzt über das leistungs­fördernde Zusammensein bei Wettkämpfen. Hierbei spielt es keine Rolle, ob als Sportler oder als Zuschauer. Übrigens haben die Kolonialherren in Afrika und Asien zuweilen sehr bewußt auf den Sport als disziplinierende Maßnahme gerne zurückgegriffen. Sie wußten warum.

Lange vor der Erfindung multimedialer Groß­veranstaltungen besann sich das Bürgertum im 19. Jahrhundert darauf, Leistung auf eine Weise als vorbildlich hinzustellen, die es den unterdrückten und ausgebeuteten Klassen erlaubte, daran teilzuhaben und sich selbst zudem noch als handelndes und gefeiertes Subjekt zu wähnen. Daß die Leitung derartiger sportlicher Ereignisse dennoch in den Händen des Bürgertums lag, zeigt, wie sehr die Illusion der demokratischen Teilhabe an sportlichen Veranstaltungen und Vereinen gewirkt hat.

Sport, aber nicht nur Leistungssport, hat so gesehen mehrere wichtige Funktionen:

Was erwartet euch nun im Verlauf dieser Sendung?

Die Kommerzialisierung des Fußballs ist ganz offensichtlich an ihre Grenzen gestoßen. Der Ruin von Kirch hat offen gelegt, daß neben der Luftblase der New Economy auch die werbe­finanzierte Luftblase des Sports nur solange trägt, wie die Konjunktur Werbeaufträge ermöglicht. Doch die Krise kommt bestimmt (oder wir stecken vielleicht schon mitten drin); und die Millionensummen, mit denen jahrelang jongliert wurde, gehören eindeutig der Vergangenheit an.

Aber wie hat alles angefangen? Die Champions League im Fußball hatte ihren Vorgänger im Europapokal der Landesmeister. Auch dieser hatte durchaus einen kommerziellen Aspekt. Die Anfänge des Europapokals werde ich daher im ersten Teil dieser Sendung thematisieren und dabei das Buch „So wie einst Real Madrid …“ vorstellen.

Fußball als identitätsstiftendes Moment läßt sich auch in der Frühzeit des europäischen Fußballs zu Beginn des 20. Jahrhunderts feststellen. Hier spielten nicht wenige Juden eine bedeutende Rolle. „Die Geschichte der Juden im deutschen und internationalen Fußball“ beleuchten mehrere Autoren in dem von Dietrich Schulze-Marmeling herausgegebenen Band „Davidstern und Lederball“. Eine Geschichte, die lange vergessen, zum Teil unterdrückt worden ist, und um deren Entdeckung sich dieses Autorenteam verdient gemacht hat. Dazu später mehr.

Und zum Schluß stelle ich ein Buch zur Geschichte der Tour de France vor. Hierbei geht es nicht nur um die Helden der Landstraße, sondern auch und nicht zuletzt um den Zusammenhang zwischen Leistung und Betrug, zwischen gefeierten Idolen und Doping. Das Buch „Nicht alle Helden tragen Gelb“ von Ralf Schröder und Hubert Dahlkamp ist zu diesem Thema schon jetzt unverzichtbar zu nennen.

 

Von der Torfabrik zum Grottenkick

Besprechung von : Klaus Leger – So wie einst Real Madrid …, Agon Sportverlag 2003, 127 Seiten, € 12,80

Nicht nur für Fußball-Nostalgiker (und auch Nostalgikerinnen) ist das Büchlein „So wie einst Real Madrid …“ ein interessanter Blick zurück zu den Anfängen des Europapokals, der erst Anfang der 90er Jahre zur profitablen Champions League aufgeblasen wurde. Die Absichten hinter der Gründung eines europäischen Meisterpokals lagen weniger darin, Geld zu verdienen – das sicher auch –, sondern vor allem im Kräftemessen. Europa erholte sich von den Folgen des 2. Weltkrieges, und was konnte besser zur Verständigung zwischen Alliierten und Deutschen, bei gleichzeitiger Konkurrenz zwischen West und Ost, beitragen als der Fußball?

Dennoch war der Anlaß in der Groß­mäuligkeit der englischen Sportpresse zu sehen. Trotz des bescheidenen Abschneidens bei der WM 1954 in der Schweiz und der Lehrstunden durch ungarische Mannschaften schwadronierte diese Sportpresse darüber, daß der englische Fußball immer noch der beste sei. Der Chefredakteur der französischen Sportzeitung L'Equipe fand das weniger lustig und schlug daher vor, daß sich die besten europäischen Mannschaften nicht in Freundschafts­spielen, sondern in einer regulären Meisterschaft messen sollten. Die Teilnahme­bedingungen waren noch nicht so klar definiert wie heute. Damals konnte der jeweilige Verband den Teilnehmer noch selbst bestimmen, es mußte daher nicht die Meister­mannschaft sein. Allerdings gab es schon damals Vorstellungen darüber, welche Mannschaften erwünscht waren, es sollte ein Einladungsturnier sein. Auch der englische Meister Chelsea London sollte dazugehören. Er durfte jedoch nicht. Die englische Profiliga sah in der neuen Veranstaltung eine Konkurrenz und fürchtete Zuschauerverluste. So fand der erste Europapokal ohne englische Beteiligung statt.

Buchcover So wie einst Real MadridLeider geht der Autor des Buches, Klaus Leger, nicht auf die finanziellen Motive der europäischen Spitzenclubs ein, sich an einer solchen Meisterschaft zu beteiligen. Dabei liegt der Gedanke doch durchaus nahe. Gab es doch schon in den 20er und 30er Jahren eine Art Vorläufer, den Mitropacup. Nicht nur, daß wir hier ein frühes Beispiel von Sponsoring vorfinden – der Mitropacup gab den besten Mannschaften Ungarns, Österreichs, Jugoslawiens, der Tschecho­slowakei, später auch Italiens die Gelegenheit, das, was heute „internationale Erfahrung“ genannt wird, zu sammeln. Daß lukrative Paarungen Geld in die Vereinskassen spülten, war sicher ein beabsichtigter Nebeneffekt. Klaus Leger zeichnet die Geschichte des Mitropacups als Vorläufer des Europapokals nach und zeigt, daß Fußball nicht nur aus Toren besteht, sondern auch aus Emotionen und daß er durchaus auch Menschen einander näher bringen kann. Die Geschichte des Mitropacups endet nicht zufällig 1939.

Doch zurück zum Europapokal der 50er Jahre. Damals dominierte ein Team die Veranstaltung, und das war Real Madrid. Allerdings ermauerten sich die Madrilenen die Titel nicht oder spielten eine Sorte abgeklärten Sicherheits­fußballs, der außer bei Südkorea zum Markenzeichen der WM 2002 wurde. Damals wurde eher noch offensiv gespielt und Ergebnisse zwischen europäischen Spitzenclubs mit 6, 7 oder 8 Toren waren keine Seltenheit. Sicher spielte auch hier eine Rolle, daß sich der europäische Fußball noch vereinheitlichen mußte, das heißt, daß Ligaunterschiede erst im Verlauf von rund 10 Jahren eingeebnet wurden.

Also gewissermaßen das Gegenstück zum Ausgleich der Profitraten im Kapitalismus.

Der Europapokal 1963/64 markierte jedoch einen Wendepunkt. Das Endspiel zwischen Inter Mailand und Real Madrid – es endete 3:1 – beendete die Ära des Offensivfußballs. Klaus Leger schreibt hierzu:

Nach diesem Spiel ging ein Gespenst um in Europa – das Gespenst des destruktiven Fußballs, das Gespenst des Minimalismus. Zum ersten Mal tauchte auf dem grünen Rasen die Fratze des abgezockten „Scheißmillionärs“ auf, dem es egal war, ob er für den FC Schalke oder den FC „Scheiße“ spielte, wie es ein Vertreter dieser Spielergattung formulierte. Bis heute wird das Prinzip des minimalistischen Fußballs immer wieder einmal bestätigt, leider auch und gerade im Europacup. [1]

Das liegt aber, möchte ich hinzufügen, in der Sache selbst begründet. Genauso, wie es dem Kapital egal ist, womit es aus Geld mehr Geld macht, womit es also Profit erwirtschaftet, ist es Vereinen und natürlich auch mit der kapitalistischen Kultur vertrauten Spielern vollkommen egal, ob der Fußball, der gespielt wird, ästhetisch anzuschauen ist oder nicht. Hauptsache Erfolg. Ob mit Elfmeterschießen oder Offensivfußball, ist dabei egal, sicherer ist jedoch die Variante, defensiv auf die eigene Chance zu lauern. Daher der Grottenkick.

Wer wird sich auch schon gerne überraschen lassen wollen wie Polens Vertreter 1959 im luxemburgischen Esch mit 0:5? Was Klaus Leger für die Jahre 1955 bis 1964 zusammen­gefaßt hat, ist daher eine Ära des Fußballs, die unter kapitalistischen Vorzeichen wohl nicht wiederkehren wird. Fußball ist ein Geschäft, kein Spiel. Millionen werden nicht investiert, um sie der Unwägbarkeit anzuvertrauen.

Ob und inwieweit daher Spiele auch gekauft oder Spieler und Schiedsrichter bestochen werden, ist eine heikle und selten nachweisbare Behauptung. Logisch wäre es. Denn Betrug gehört im Kapitalismus genauso zum Geschäft wie das böse Foul zum fairen Spiel. Das Gerücht von den goldenen Uhren für die Schiedsrichter vor dem Europapokalspiel ist sicher … nur ein Gerücht gewesen.

Und der deutsche Fußball? Der steckte trotz des Gewinns der Weltmeister­schaft 1954 noch in den Kinderschuhen. So wie sich Europas Fußball­mannschaften in spielerischer und technischer Hinsicht erst noch vereinheitlichen mußten, so ging es auch dem deutschen Fußball. Die Bundesliga gab es noch nicht, und daher waren die Klassen­unterschiede selbst innerhalb der deutschen Oberligen mitunter eklatant. Das mußte sich auf europäischer Ebene auswirken.

Rot-Weiß Essen schied 1955 schon in der ersten Runde gegen den schottischen Vertreter Hibernian Edinburgh aus. Borussia Dortmund scheiterte ein Jahr später fast sensationell in der ersten Runde an Spora Luxemburg, ein Entscheidungs­spiel mußte her. Doch in der Runde darauf zeigte Manchester United die Grenzen des damaligen deutschen Fußballs deutlich auf. Ein weiteres Jahr später unterlag Dortmund im Viertelfinale dem AC Mailand. 1958 mußte auch Schalke ein Entscheidungs­spiel in der Qualifikationsrunde gegen den dänischen Vertreter erzwingen, ehe im Viertelfinale der spätere Finalteil­nehmer Stade de Reims eine Nummer zu groß war. Die Frankfurter Eintracht machte es ein Jahr darauf besser; sie unterlag erst im Finale Real Madrid, das damit zum fünften Mal hintereinander beste Mannschaft Europas wurde. Der Hamburger SV schaffte es anschließend ins Halbfinale, der 1. FC Nürnberg scheiterte am späteren Pokalsieger Benfica Lissabon. 1962 ging der 1. FC Köln mit 1:8 in Dundee unter, konnte aber das Rückspiel noch mit 4:0 gewinnen. Und ein Jahr später kam Dortmund immerhin ins Halbfinale. Soweit die westdeutschen Vertreter. Die ostdeutschen waren weniger erfolgreich, was vielleicht auch und nicht zuletzt eine Geldfrage war. Das Erreichen des Viertelfinales war eine einmalige Leistung, meist war vorher Schluß.

Klaus Leger faßt diese neun Jahre Europapokal natürlich auch statistisch zusammen; kleine Flüchtigkeits­fehler verweisen auf das inzwischen im gesamten Buchhandel anzustimmende Lied, daß nicht mehr sauber gegengelesen und lektoriert wird. Allerdings ist ein Schnitzer, wie etwa Athen auf der Peloponnes suchen zu wollen [2], doch etwas derb. Hier zeigt sich, daß der gut gemeinte und ansonsten eigentlich auch angenehm zu lesende Versuch des Autors, nackte Spielergebnisse in Prosa umdichten zu wollen, mitunter peinliche Folgen hat.

Klaus Legers „So wie einst Real Madrid …“ ist die Geschichte des FußballEuropapokals zwischen 1955 und 1964. Das Buch ist im Agon Sportverlag erschienen und kostet 12 Euro 80.

 

Jüdisches Engagement

Besprechung von: Dietrich Schulze-Marmeling (Hg.) – Davidstern und Lederball, Verlag Die Werkstatt 2003, 508 Seiten, € 24,90

Jüdische Sportler und Mäzene spielten in den frühen Jahren des Fußballs eine prägende Rolle – vor allem in Deutschland, Österreich und Ungarn. Jüdische Pioniere waren an prominenten Vereins­gründungen wie Bayern München, Austria Wien oder Eintracht Frankfurt beteiligt, jüdische Kicker verstärkten die deutsche National­mannschaft, jüdische Förderer trugen dazu bei, den Fußball zur Massensportart zu machen. Dieses Engagement, das ab 1933 ein gewaltsames Ende fand, wird erstmals ausführlich und in vielen bislang unbekannten Details beschrieben: sportliche Höhepunkte ebenso wie politische Hintergründe und bewegende Einzelschicksale.

Buchcover Davidstern und LederballSo der Text auf der Rückseite des Buches „Davidstern und Lederball“. Dieses rund 500 Seiten starke Buch behandelt Die Geschichte der Juden im deutschen und internationalen Fußball. Die Idee zu diesem Buch entstand vor zehn Jahren, um die Erkenntnisse über das in offiziellen Chroniken in der Regel verschwiegene oder nur mit wenigen Sätzen abgehandelte Wirken jüdischer Mäzene, Funktionäre, Trainer und Spieler zusammenzufassen. Herausgekommen ist dabei ein Buch, das auf unterschiedliche Weise verdeutlicht, daß die Geschichte nicht nur des deutschen Fußballs ohne seine jüdischen Mitglieder unvollständig und verfälschend geschrieben wäre. Dennoch verschweigen die meisten Chroniken bis heute diesen Sachverhalt. Ob es sich hierbei um einen durchgängigen unterschwelligen Antisemitismus handelt oder einfach nur um Unkenntnis oder das Unvermögen, zur eigenen Geschichte zu stehen, ist nicht immer klar herauszuarbeiten.

Manchmal liegen die Dinge jedoch ziemlich klar zutage. Seit 16 Jahren spielt weder in der 1. noch in der 2. Bundesliga ein Israeli. 2001 schlug der israelische Meister Maccabi Haifa sein Trainingslager bei Nürnberg auf. Der damals in die 2. Liga aufgestiegene Club Schweinfurt 05 nutzte die Gelegenheit zu einem Freundschafts­spiel. Dabei wurde öffentlich, daß das Stadion nach einem Nazi benannt war, damals Besitzer der Firma Fichtel & Sachs. Die Emotionen kochten hoch, vor allem von denjenigen, die nichts dabei fanden, daß auch noch im Jahr 2001 ein Fußball­stadion nach einem Nazi benannt war.

Die Autoren des Buches zeichnen die Untrennbarkeit der Entstehungs­geschichte des deutschen Fußballs mit seinen jüdischen Förderern und Spielern nach. Egal ob in Berlin, in München – Bayern München! – oder in Frankfurt, Juden gehörten zu den Aktiven. Nach Jahren spürbaren Antisemitismus machten die Nazis dem 1933 ein Ende. Jüdische Vereins­präsidenten und Spieler, Trainer und einfache Mitglieder wurden aus den Vereinen geworfen. Manche Vereine übten sich in voraus­eilendem Gehorsam, manche machten nur widerwillig mit, zum Beispiel Bayern München. Obwohl sich dessen Vereins­geschichte positiv von der vieler anderer Vereine abhebt, schafft es der Verein nicht, zu seiner eigenen Geschichte zu stehen. Dietrich Schulze-Marmeling schreibt hierzu:

Allerdings hat der FC Bayern auch selbst dazu beigetragen, dass die Erinnerung an seine jüdischen Pioniere und jüdischen Mitglieder in Vergessenheit geraten sind. Der Bruch mit der Geschichte, zu dem die Nazis den FC Bayern zwangen, wurde vom Klub nach dem 8. Mai 1945 nur für kurze Zeit revidiert. Die letzte offizielle Bayern-Publikation, die sich mit der Situation des FC Bayern in den Jahren 1933–45 etwas ausführlicher auseinandersetzt, ist Siegfried Herrmanns Jubiläumsbuch zum 50-jährigen Bestehen des Vereins. Dabei spielten sicherlich drei Dinge eine Rolle: Bayern-Präsident war im Jubiläumsjahr erneut Kurt Landauer. Außerdem handelte es sich bei dem für das Buch verantwortlichen Autor um einen langjährigen engen Mitstreiter des jüdischen Präsidenten. [–] In der jüngeren und jüngsten Geschichts­schreibung des Vereins wird das Mitwirken jüdischer Bürger hingegen überhaupt nicht oder lediglich am Rande erwähnt. –

Schämt sich der Verein dieses Aspekts seiner Geschichte? Zumindest empfindet man diesen offenkundig nicht als populär. Der FC Bayern bewegt sich in einem Umfeld, in dem die Beschäftigung mit der braunen Vergangenheit nicht jedermanns Sache ist und der jüdische Präsident, dem der FC Bayern seinen Aufstieg zu einer internationalen Top-Adresse, aber auch viel internationale Reputation zu verdanken hat, als schwer vermittelbar erscheint. Der FC Bayern als Produkt zweier jüdischer Fußball­verrückter [–] mag hier dem einen oder anderen geradezu als Zumutung erscheinen. [3]

Erik Eggers und Jan Buschbom zeigen am Beispiel Berlins, warum und wie die Anfänge des deutschen Fußballs mit der Situation von Jüdinnen und Juden Ende des 19. Jahrhunderts zusammenhängen. In vielen der damaligen Turnvereine existierten antijüdische und antisemitische Ressentiments. In etablierte Organisationen aufgenommen zu werden, war daher für Juden fast ein Ding der Unmöglichkeit.

Nicht selten blieb deswegen jüdischen Kommilitonen auch der sonst übliche Gang in elitäre Studenten­verbindungen verwehrt. Der Eintritt in Fußball­vereine war nun eine Möglichkeit, diesen Makel auszugleichen. Denn diese neuartigen Vereinigungen eiferten den sozialen Status der angesehenen Studenten­verbindungen nicht nur in der Namens­gebung nach (etwa mit »Alemannia«, »Markomannia« oder »Germania«), sie kopierten auch weitgehend deren gesellschaftliche Gepflogenheiten. Heftige Besäufnisse, Kommers genannt, waren an der Tagesordnung, und auch die Gesänge der Fußballer entsprachen den [Bräuchen] der studentischen Verbindungen. [4]

So gehört die Geschichte von Tennis Borussia Berlin genauso wie die von Eintracht Frankfurt oder Bayern München auch zur Wirkungs­geschichte des Judentums in Deutschland. Doch auch nach 1933 war es immerhin für einige Jahre möglich, unter extrem widrigen Bedingungen eigene jüdische Sportvereine mit eigenen Meisterschaften durchzuführen. Makkabi und Schild waren zu dieser Zeit zwei reichsweit organisierte Vereinigungen, denen es jedoch aufgrund politischer und ideologischer Überzeugungen schwer fiel zusammen­zuarbeiten. Diese Geschichte herausgearbeitet zu haben, ist ein besonderer Verdienst der Autoren, hier Werner Skrentny.

Selbst nach 1945 gab es eigene Fußball-Ligen, diesmal allerdings unter anderen Bedingungen. Sogenannte displaced persons wurden von den alliierten Siegern in Lagern zusammengefaßt – und spielten natürlich Fußball und selbst­verständlich nicht gegen deutsche Mannschaften.

Der DFB hat bekanntlich seine eigenen Schwierigkeiten mit seiner ruhmreichen Geschichte, und so nimmt es kein Wunder, daß es bis heute seitens des DFB keine zufriedenstellende Geschichts­schreibung gibt. Der DFB stellt sich ja gerne als unpolitische Oase dar, dabei kann davon ausgegangen werden, daß es im Hort des unpolitischen Fußballs eine Schwäche für Nazi-Parolen gab und die Machter­greifung Hitlers allseits begrüßt worden war. [5]

Das Buch „Davidstern und Lederball“ gliedert sich in zwei Teile. Im ersten wird der jüdische Fußball in Deutschland dargestellt, der zweite ist internationaler orientiert. Jüdische Fußballer und Funktionäre spielten vor allem im österreichischen und ungarischen Fußball eine besondere Rolle. Aber auch Ajax Amsterdam oder Tottenham Hotspur haben ihre jüdischen Wurzeln, worauf antisemitische Hools, also ganz normale Bürger, immer wieder gerne hinweisen. Natürlich fehlt in diesem wirklich einmaligen Werk auch nicht eine Einführung in den israelischen Fußball, der so uninteressant nämlich gar nicht ist.

Die Geschichte der Juden im deutschen und internationalen Fußball, herausgegeben von Dietrich Schulze-Marmeling, trägt den Titel „Davidstern und Lederball“. Das Buch ist im Verlag Die Werkstatt erschienen und kostet 24 Euro 90.

 

Nur die Leistung zählt

Besprechung von : Ralf Schröder / Hubert Dahlkamp – Nicht alle Helden tragen Gelb, Verlag Die Werkstatt 2003, 383 Seiten, € 24,90

Jede ernsthafte Beschäftigung mit Sport im allgemeinen und Leistungssport im besonderen muß sich darüber im Klaren sein, daß die Regeln des Sports die Werte und Normen einer kapitalistischen Leistungs­gesellschaft widerspiegeln. Wer also vom Sport das Saubere und Reine erwartet, als das er gerne hingestellt wird, übersieht die Wurzeln und die Funktion des Sports. Wer auch nur einmal ernsthaft ein Fußballspiel betrachtet, egal ob in der Champions League oder in der Amateurliga – immer geht es auf die Knochen, und zwar mit Absicht.

Denn nur der Sieg zählt. Das Brimborium um die Olympischen Spiele – „Dabeisein ist Alles“ – dient nur dazu, den Schein zur Wirklichkeit zu erklären. Wer daran glaubt, glaubt auch jeden anderen Unsinn, der so erzählt wird – der Agenda 2010 beispielsweise, den Wirtschafts­magazinen im ZDF oder dem Horoskop.

Buchcover Nicht alle Helden tragen GelbDie Geschichte der Tour de France ist hiermit durchaus vergleichbar. Auch hier zählt nur der Sieg, auch hier sind alle Mittel erlaubt, und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Wer ohne Doping eine derartige Leistung bringen kann, muß schon übersinnliche Kräfte besitzen. Wobei allerdings die spannende Frage die ist: was eigentlich ist „Doping“? Ralf Schröder und Hubert Dahlkamp gehen in ihrer Geschichte der Tour de France mit dem Titel „Nicht alle Helden tragen Gelb“ dieser Fragestellung nicht aus dem Weg. Im Gegenteil. Sachlich korrekt stellen sie fest:

Seit der Leistungssport existiert, nutzen Athleten spezielle Präparate und Substanzen, um die eigene Wettbewerbs­fähigkeit zu verbessern. Der moderne, auf Rekord und Sieg orientierte Sport entstand mit der bürgerlichen Industrie­gesellschaft, und diese hat dem Sport zwei ihrer zentralen Prinzipien eingeprägt: Konkurrenz und Leistung. Im Laufe der vergangenen Jahrzehnte hat sich der Sport nicht nur immer weiter professionalisiert, sondern auch stetig an wirtschaftlicher und politischer Bedeutung gewonnen. In diesem Prozess wurden die Prinzipien der Leistung und der Konkurrenz gnadenlos zugespitzt, und irgendwann setzte sich die knallharte Devise durch: Sieger werden belohnt, Verlierer werden ignoriert. Angesichts dieser Entweder-Oder-Situation stieg für moderne Profis der Anreiz, für den Sieg bzw. für die erwünschte Leistung sprichwörtlich alles zu tun. Doping inklusive. [–]

Trotz solcher Vorkommnisse herrscht in der Gesellschaft innerhalb und außerhalb des Sports heute die Ansicht vor, Doping sei ein verwerfliches und skandalöses Fehlverhalten einzelner Athleten, die für den eigenen Erfolg hinterlistigen Betrug an der Konkurrenz begehen. Doch dem war keineswegs schon immer so.

Einen energischen Kampf gegen das Doping zu führen, wäre vor 100 Jahren niemandem in den Sinn gekommen. [–] Sporthistoriker haben bereits vor einiger Zeit herausgefunden, dass unter Radrenn­fahrern der Einsatz von aufputschenden Substanzen sehr früh üblich wurde. [6]

Wie Ralf Schröder und Hubert Dahlkamp in ihrer Geschichte der Tour de France darlegen, hat Doping von Anfang an dazugehört. Und es gibt keinen Grund anzunehmen, daß dieser Sport heute sauberer geworden wäre, allenfalls ausgetüftelter. Jean Pierre Mondenard, in den 70er Jahren als Rennarzt dabei, sagte 1998 zu der Behauptung, 99 Prozent aller Radprofis würden dopen: „Die Zahl scheint mir realistisch.“ [7]

Wenn dem so ist, dann liegt auch kein hinterlistiger Betrug an der Konkurrenz vor. Und so können wir davon ausgehen, daß nicht wenige Tour-Siege durch den Einsatz von Doping zustande gekommen sind. Nur – was, bitte sehr, macht Doping aus?

1963, als die Dopingpraxis immer offensichtlicher wurde, formulierte der Europarat folgende Definition: „Doping ist die Verabreichung oder der Gebrauch körperfremder Substanzen in jeder Form und physiologischer Substanzen in abnormaler Form oder auf abnormalem Weg an gesunde Personen mit dem einzigen Ziel der künstlichen und unfairen Steigerung der Leistung im Wettkampf. Außerdem müssen psychologische Maßnahmen zur Leistungssteigerung des Sportlers als Doping angesehen werden.“ [8]

Was bedeuten würde, daß jedes Mentaltraining genauso Doping ist wie Pillenschlucken oder … ja eigentlich sogar jedes Training überhaupt. Es liegt hier eine sehr enge Vorstellung von sportlicher Leistungs­gleichheit zugrunde. Aber sie ist eine Fiktion, denn was ist in der Ungleichheit des Körperbaus der Athleten, der Trainings-Infrastruktur, der Qualität der Sportgeräte usw. schon gleich? So gesehen

transportieren diese Begriffe sehr wirksam die Idee, beim Doping handele es sich um eine Attacke auf das Natürliche, Ursprüngliche und Authentische, das im körperzentrierten Betrieb des modernen Hochleistungs­sports – angeblich – bewahrt sei. [9]

Die Verschärfung der Dopingfrage hängt mit der Rolle des Sports in den Medien und seiner Vermarktung zusammen. Wer Geld in Sportver­anstaltungen und -übertragungen investiert, will etwas dafür sehen, was seinen Vorstellungen von populär und attraktiv entspricht.

In dieser Dynamik wird Doping mit Betrug, Manipulation und Wider­natürlichkeit identifiziert. Das heißt aber auch: Während in der gesamten Gesellschaft der Gebrauch chemischer und pharmakologischer Präparate und medizinischer Technologien immer selbst­verständlicher wird, soll der Sport als ein autonomes Sozialbiotop mit eigenem Wertehorizont erhalten bleiben; eine Anforderung, die sich auf Dauer als unhaltbar erweisen dürfte. [10]

Und daher fühlen sich Radsportler auch nicht betrogen, wenn ihre Kollegen des Dopings überführt werden. Im Spiegel war hierzu 1998 zu lesen:

Habe ich alles gedrückt, geschluckt, getrunken, was gut, teuer und verboten ist? Hätte es ein bisschen mehr sein sollen? [11]

Und – schadet es der Tour? Offensichtlich nicht. Solange der Schein verbreitet wird, man unternehme etwas gegen das Doping, wird die Heuchelei scheinheilig übernommen. Doping ist ja auch eigentlich nur, wenn man oder frau zu blöd war und sich hat erwischen lassen.

 

Tour de France

In wenigen Wochen ist es wieder so weit: die Tour de France wird 100 Jahre alt und ist das Sportereignis zumindest des Monats Juli. Ralf Schröder und Hubert Dahlkamp haben die vergangenen einhundert Jahre zusammen­gefaßt, nicht nur statistisch, sondern eben historisch. Unter welchen mehr oder weniger dramatischen Umständen die Tour zustande kam, wie Radrennfahrer vor dem sicheren Sieg ausschieden, warum Reifenpannen oftmals entscheidend waren oder – gar nicht so uninteressant – welche Rolle die Tour für den technischen Fortschritt gespielt hat.

So heißt ein Kapitel des Buches auch zutreffend: „Rennmaschinen – die Tour als Bühne für technische Innovationen“. Dabei ist hinzuzufügen, daß das Management der Tour jahrelang eher konservativ eingestellt war und dem leistungsfördernden technischen Fortschritt im Wege stand. Beispielsweise war die Kettenschaltung, obwohl längst renntauglich, noch jahrelang auf der Tour verboten. Denn es sollte ja das Natürliche, Echte, Wahre, Authentische siegen. Doch auch hier siegten schließlich die Interessen der die Tour finanzierenden Firmen.

Der erste Sieger war 1903 Maurice Garin. Er hatte sein Dopingmittel immer dabei – Rotwein. In den Anfangsjahren war es zudem nicht unüblich, die Strecke abzukürzen oder Teile der Rennstrecke mit dem Auto oder Eisenbahn zu fahren. Eine dichte Kontrolle mit multimedialer Präsenz (wie heute) war in den Anfangsjahren der Tour vollkommen undenkbar. Betrogen wurde also im reinen Sport schon immer. Denn wie ich schon sagte: Sport ist das Spiegelbild der Gesellschaft.

Schon bald erkannten Unternehmer aus der Fahrrad­industrie das Werbepotential der Veranstaltung. Auf der zweiten Tour 1904

sorgten die gnadenlos gegeneinander konkurrierenden Fahrradfirmen für ein beträchtliches Desaster. Ohne einen Anflug sportlicher Skrupel bezahlte man Saboteure, die den jeweiligen Mitbewerbern das Leben schwer machten. Angesägte Fahrradrahmen, mit Gift versetzte Getränke, hautreizende Substanzen im Fahrradtrikot oder mit Nägeln übersäte Fahrbahnen waren an der Tagesordnung. Ferner konnte man beobachten, dass Autofahrer im Tour-Tross versuchten, lästige Konkurrenten von der Straße zu drängen. [12]

Die vier Erstplazierten wurden übrigens vier Monate nach Ende der zweiten Tour wegen Betrugs und Manipulationen disqualifiziert.

Derartigen Unwägbarkeiten versucht heutzutage natürlich jede Mannschaft zu entgehen. Da alle dasselbe Interesse haben und wohl alle gleich viel oder gleich gar nicht dopen, sind die Bedingungen im Grunde gleich. Das Material ist auf dem neuesten technischen Stand, Mannschaften sind Teams, innerhalb derer nicht wie früher gegeneinander gefahren wird, es gibt Wasserträger und Kapitäne. Dem Zufall soll möglichst entgegen gewirkt werden. Allerdings ist daher fraglich, ob wirklich der bessere gewinnt. Aber ist das wichtig? Ist das überhaupt feststellbar? Ist die ganze Veranstaltung überhaupt Werbung für Gesundheit und Natürlichkeit? Kaum. Um die über 4.000 Kilometer innerhalb von drei Wochen bewältigen zu können, schwere Anstiege, flotte Sprints und wilde Verfolgungs­jagden inklusive, bedarf es der Zufuhr nicht nur jeder Menge Kalorien. Dieses Hineinschaufeln von Nudeln und Kraftriegeln ist genauso ungesund wie der Verschleiß von Muskeln und Sehnen. Zu den verbreiteten Beschwerden unter Radprofis zählen daher schlechte Zähne und eine Magenschleim­hautentzündung. Übergewicht im Ruhestand ist die Folge dieser antrainierten Maßlosig­keit. Aber auch Asthma scheint geradezu eine Berufs­krankheit zu sein, eine nützliche zumal, wird doch hierüber die Einnahme eigentlich verbotener Doping­substanzen hochoffiziell wieder erlaubt. Wie heißt es so schön: Sport ist gesund?

Manchmal stirbt einer dabei wie 1967 Tom Simpson. Bei manchen kommt der Tod eher früher als später. 1997 wurde über eine Umfrage unter Leistungs­sportlern berichtet. Auf die Frage, ob sie dopen würden, wenn sie fünf Jahre lang jeden Wettkampf gewinnen und nie erwischt würden, danach aber an den Nebenwirkungen der Präparate sterben würden, antworteten über 50 Prozent mit „Ja“. Logisch. Und genauso logisch ist es, wenn die Verlogenheit des Widerspruchs von sauberer Leistung und dazu notwendigen Mitteln auf dem Rücken der Athletinnen und Athleten ausgetragen wird. Und wir schauen zu und erfreuen uns des Schauspiels. Ist das weniger verlogen?

So betrachtet ist die von Ralf Schröder und Hubert Dahlkamp vorgelegte Geschichte der Tour de France alles andere als verlogen. Hier wird, so gut es geht, offengelegt, worum es geht, und doch gleichzeitig die heimliche Sympathie mit dem Radsport nicht verleugnet. Das Buch ist als sporthistorischer Band nur empfehlenswert, zumal Kurzbiographien einzelner Fahrer und eine Abhandlung über die Frauen-Tour nicht fehlen. Das Buch heißt „Nicht alle Helden tragen Gelb“. Es ist im Verlag Die Werkstatt erschienen und kostet 24 Euro 90.

 

Schluß

Ohne Manuskript folgten einige Anmerkungen zu Abmagerkuren im Eiskunstlauf, zum Boxen und seinen parkinsonschen Folgen, zu den aberwitzigen Geschwindig­keiten im alpinen Skifahren und im Motorsport, die zwar durch Sicherheits­maßnahmen aufgefangen werden sollen, aber diese Sicherheits­maßnahmen führen zu neuem Geschwindigkeits­rausch. Selbst­zerstörung als wesentliches Moment des Leistungswahns – die völlige Zurichtung auf den Erfolg – wird auch vermittelt an die Zuschauerinnen und Zuschauer, dies als lebenswerten Sinn zu übernehmen.

Jingle Alltag und Geschichte

heute mit dem Thema „Sport ist Mord“. Die drei hierbei vorgestellten Bücher waren:

Vielleicht kann mir unser Oberbürgermeister jetzt einmal erklären, warum für eine der Gesundheits­schädigung dienende Großarena am Böllenfalltor Millionen von Euro ausgegeben werden sollen. Ich sehe den Sinn nicht, weder in sportlicher noch in finanzieller Hinsicht. Oder muß wieder einmal das Argument der Arbeitsplätze dafür herhalten, jede noch so schädliche Einrichtung zu legitimieren?

Diese Sendung wird am Dienstag um Mitternacht, morgens nach dem Radiowecker mit Holger Coutandin, sowie noch einmal am Dienstag­nachmittag um 14.00 Uhr wiederholt. Fragen, Anregungen oder Kritik sind erwünscht. Meine Mailbox bei Radio Darmstadt hat ein offenes Ohr unter der Rufnummer […]. Oder ihr schickt mir eine Email an kapitalverbrechen <at> alltagundgeschichte.de. Gleich folgt eine Sendung der Kulturredaktion. Am Mikrofon war Walter Kuhl.

 

ANMERKUNGEN
Mittels eines Klicks auf die Nummer der jeweiligen Anmerkung geht es zur Textpassage zurück, von der aus zu den Anmerkungen verlinkt wurde.

»» [1]   Klaus Leger : So wie einst Real Madrid …, Seite 117.

»» [2]   Leger Seite 109.

»» [3]   Dietrich Schulze-Marmeling : »Das waren alles gute Leute« – der FC Bayern und seine Juden, in: ders. (Hg.) : Davidstern und Lederball, Seite 77–79.

»» [4]   Erik Eggers / Jan Buschbom : Vergessene Wurzeln – Jüdischer Fußball in Berlin, in: Davidstern und Lederball, Seite 31.

»» [5]   Erik Eggers : Oase im NS-Sturm? Der DFB und die Vergangenheit, in: Davidstern und Lederball, Seite 224.

»» [6]   Ralf Schröder / Hubert Dahlkamp : Nicht alle Helden tragen Gelb, Seite 251.

»» [7]   Schröder / Dahlkamp, Seite 253.

»» [8]   Schröder / Dahlkamp, Seite 255.

»» [9]   Schröder / Dahlkamp, Seite 255.

»» [10]   Schröder / Dahlkamp, Seite 257–258.

»» [11]   Schröder / Dahlkamp, Seite 258.

»» [12]   Schröder / Dahlkamp, Seite 20.


Diese Seite wurde zuletzt am 17. Januar 2012 aktualisiert. Links auf andere Webseiten bedeuten keine Zustimmung zu den jeweiligen Inhalten, sondern sind rein informativer Natur. ©  Walter Kuhl 2001, 2003, 2012. Die Wiedergabe, auch auszugsweise, ist nur mit dem Einverständnis des Verfassers gestattet.

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