Titelfoto Oktober 2006
Falsch verkabelter Pegelmesser

Radio Darmstadt

Wie kommt man zu einer Kündigung?

Oktober 2006
Dokumentation

 

Radio Darmstadt ist ein nichtkommerzielles Lokalradio. Sein Trägerverein wurde 1994 gegründet, um eine Alternative und Ergänzung zu den bestehenden öffentlich-rechtlichen und privaten kommerziellen Hörfunksendern aufzubauen. Menschen und Nachrichten, die im ansonsten durchformatierten Sendebetrieb keine Chance auf Öffentlichkeit besaßen, sollten hier ihren Platz finden. Dies galt für politische Fragen, lokale Themen und musikalische Nischen. Ende 1996 erhielt der Verein für ein derartiges Programm die Sendelizenz. Zehn Jahre später läßt sich die Tendenz beschreiben, daß (lokal)politische Themen immer weniger Platz im Darmstädter Lokalradio finden, während die Musikberieselung zunimmt. Zu diesem Wandel gehört, daß Fragen der Außendarstellung ein wesentlich größeres Gewicht erhalten als das Verbreiten journalistisch abgesicherter Tatsachen. Wer diese neue journalistische Ethik nicht mitträgt, wird aus dem Verein und dem Radio hinausgedrängt. [mehr]

Diese Dokumentation geht auf die Vorgänge seit April 2006 ein. Hierbei werden nicht nur die Qualität des Programms thematisiert, sondern auch die Hintergründe und Abläufe des Wandels vom alternativen Massenmedium zum imageorientierten Berieselungsprogramm dargestellt. Der Autor dieser Dokumentation hat von Juni 1997 bis Januar 2007 bei Radio Darmstadt gesendet, bis ihn ein aus dieser Umbruchssituation zu verstehendes binnenpolitisch motiviertes Sendeverbot ereilte. Als Schatzmeister [1999 bis 2001], Vorstand für Studio und Technik [2002 bis 2004] und Vorstand für Öffentlichkeitsarbeit [2004 bis 2006] kennt er die Interna wie kaum ein anderer. [mehr]

In der Dokumentation werden die Namen handelnder Personen aufgeführt. Damit werden Argumentationsstränge leichter nachvollziehbarer gemacht und Verantwortliche benannt. Zur Klarstellung: Eine Diffamierung einzelner Personen ist hiermit nicht beabsichtigt. [mehr]

 


 

Zusammenfassung

Auf dieser Seite werden die Vorkommnisse des Monats Oktober 2006 dokumentiert.

Der Mehrheit des Vorstands ist es nicht gelungen, die Honorarverhältnisse von Katharina Mann und Norbert Büchner zu kündigen, wie er dies nach dem rechtswidrigen Vereinsausschluß erhofft hatte. Also muß man und frau ein wenig nachlegen und die Gunst der Stunde abwarten. Derweil zeigt sich die Mitgliedschaft lustlos, wenn es um das Engagement für den eigenen Sender geht. Der Brain Brunch schläft ein. Ende des Monats wird offensichtlich, daß das Protokoll der Vorstandssitzung vom 13. September – nun sagen wir mal – verschönert worden ist, also den Verlauf der Sitzung nicht korrekt wiedergibt. Susanne Schuckmann läßt schon mal die nächste Sau raus und stellt erste Überlegungen an, wie der Kaufmännische Angestellte Walter Kuhl am geschicktesten gefeuert werden kann. Derweil erscheint der erste nicht mehr von Katharina Mann erstellte Programmflyer und enthält gleich einen dreisten Diebstahl fremden geistigen Eigentums.

 


 

Screenshot der Webseite der KfGWAnfang Oktober 2006
Kabellos


Ohne den Sender davon in Kenntnis zu setzen, nimmt das Kabelfernsehen für Groß-Gerau, Weiterstadt, Büttelborn Radio Darmstadt aus seiner Kabeleinspeisung heraus. Nutznießer dieser Aktion ist das im Hessischen Privatrundfunkgesetz eigentlich nicht vorgesehene kommerzielle Lokalradio Radio Fortuna. Auf dem Sender wird jedoch munter weiterhin verkündet, man und frau könne RadaR auch im Kabelnetz Groß-Gerau und Weiterstadt hören. Ein zu Promotionzwecken für den Sender erstellter Trailer [mp3] verkündet diese nicht mehr existierende Kabelfrequenz und wird noch im Sommer 2007 gespielt, "weil er so schön klingt".

Logo der Radiowecker-RedaktionSonntag, 1. Oktober 2006
Zeugnis


Die letzte von der Radiowecker-Redaktion ausgebildete Praktikantin Marta Żmigrodzka schreibt einen Praktikumsbericht über ihre Tätigkeit vom 31. Juli bis zum 8. September 2006. Dieser Bericht ist durchaus als ein Zeugnis für die hervorragende Ausbildung durch Katharina Mann und Norbert Büchner zu verstehen. Diesem Praktikum wird bis September 2007 kein weiteres Praktikum im Sender folgen, welches den Standards der Ausbildung in der Radiowecker-Redaktion auch nur annähernd genügen würde. Mit dem Vereinsausschluß von Katharina Mann und Norbert Büchner geht auch diese wichtige Art der Vermittlung von Medienkompetenz dem Verein unwiderruflich verloren.

Montag, 2. Oktober 2006
Kuddelmuddel


Der Moderator des Bunten Montags Mixes kündigt die nachfolgende Sendung an: "Es folgt die Redaktion Alltag und Geschichte mit dem Thema Gegen das Vergessen." – Nein es folgt die Sendung Gegen das Vergessen der gleichnamigen Redaktion. Die Redaktion Alltag und Geschichte hingegen muß sich aufgrund des willkürlich ausgesprochenen Hausverbots gegen zwei ihrer Redaktionsmitglieder in den Privaträumen eines Vereinsmitgliedes treffen.

Logo der Redaktion Alltag und GeschichteMontag, 2. Oktober 2006
Protest


Die Redaktionssprecherin Sonya R. schreibt im Auftrag ihrer Redaktion einen Protestbrief an den Vorstand:
Die Redaktion Alltag und Geschichte protestiert energisch gegen den Vereinsausschluß und das Hausverbot gegen unsere Redaktionsmitglieder Katharina Mann und Norbert Büchner. Uns ist keinerlei vereinsschädigendes Verhalten oder ein Verhalten gegen die Ziele von RadaR bekannt, das eine solche Maßnahme rechtfertigen würde. Wir fordern den Vorstand auf, das Hausverbot und den Vereinsausschluß unverzüglich zurückzunehmen.

Mittwoch, 4. Oktober 2006
Kein Zugang


Susanne Schuckmann als Vorstandsfrau für interne Kommunikation weigert sich, zwei Mitgliedern der Radiowecker-Redaktion den Zugang zum Sendehaus zu ermöglichen. Die beiden Anträge auf Verlängerung der Gültigkeit der radiointernen Zugangskarte werden mit dem Vorwand abschlägig beschieden, es sei keinerlei redaktionelle Tätigkeit der Redaktion ersichtlich. Was auch irgendwie stimmt: erst entzieht man und frau der Redaktion unter einem Vorwand den Sendeplatz und dann schließt eine Vorstandsmehrheit zwei Redaktionsmitglieder rechtswidrig aus. Daß sich eine Redaktion dann erst einmal wieder berappeln muß, wohl wissend, daß das Damoklesschwert der Zwangsauflösung durch interessierte Kreise auf der kommenden Mitgliederversammlung über ihr schwebt, ist wohl mehr als verständlich.

Impression von der Frankfurter BuchmesseMittwoch, 4. Oktober 2006
Vorbereitungen


Nachdem Katharina Mann und Norbert Büchner aus dem Verein ausgeschlossen worden sind, soll es jetzt dem auch als Kaufmännischen Angestellten beschäftigten Vorstandsmitglied Walter Kuhl an den Kragen gehen. Noch sind die Vorstandsmitglieder Susanne Schuckmann, Benjamin Gürkan, Markus Lang und Stefan Egerlandt auf der Suche nach dem passenden Hebel. Bis zum 29. November werden sie sich ihre Strategie zurecht gelegt und genügend angeblich belastendes Material gesammelt haben. Aber noch befinden wir uns im Frühstadium dieser Wühlarbeit. Heute beschwert sich Benjamin Gürkan beim Personalvorstand Niko Martin darüber, daß Walter Kuhl für den folgenden Tag einen seiner Urlaubstage genommen hat. Schließlich, so ist zu folgern, ist es eine Frechheit, während der Arbeitszeit auf der Frankfurter Buchmesse seiner redaktionellen Tätigkeit nachzugehen.

Screenshot der Webseite von Radio XDonnerstag, 5. Oktober 2006
Treffen in Frankfurt


In einer vollkommen anderen Atmosphäre als im Darmstädter Sendehaus treffen sich am Mittwochabend Vertreterinnen und Vertreter der hessischen nichtkommerziellen Lokalradios zu einer Arbeitssitzung. Hier wird die gemeinsame Linie für die Anhörung zur Novellierung des Hessischen Privatrundfunkgesetzes am 29. November festgelegt. Alle Anwesenden sind sich der gemeinsamen Verantwortung bewußt, keine oder niemand hat es nötig, sich auf Kosten Anderer zu profilieren. Ich möchte an dieser Stelle den Verantwortlichen von Radio X für die angenehme Arbeitsatmosphäre danken und den Vertreterinnen und Vertretern der anderen NKLs für ihr sachlich-freundschaftliches Verhältnis untereinander.

Screenshot der Webseite der MusikredaktionFreitag, 6. Oktober 2006
Das Personalbüro der Musikredaktion


Björn R., einer der beiden Sprecher der Musikredaktion fordert beim Vorstand Einsicht in bestehende Arbeitsverträge an:
Die Musikredaktion bittet um Einsicht in die Arbeitsverträge für das EQUAL–Projekt von Katharina und Nobby. Uns geht es weniger um persönliche Daten, geschweige denn um das Gehalt, sondern mehr um die Tatsache, daß beide nicht mehr Mitglieder von RadaR e.V. sind und dementsprechend Hausverbot erhalten haben, sich aber im Rahmen des EQUAL–Projekts in den Räumlichkeiten des Sendehauses aufhalten dürfen. Wir bitten um die Einsicht nicht nur allein als Musikredaktion, sondern auch als Mitglieder des Vereins. Der Vertrag an und für sich reicht uns auch zur Einsicht. Ich bitte euch daher, mir und Marc den Vertrag via Email oder in Papierform ins Fach zu legen.

Im voraus euch beiden schon mal besten Dank.
Aber sonst geht's euch gut, oder?

Screenshot der Webseite des Caritasverbandes DarmstadtFreitag und Samstag, 6./7. Oktober 2006
Migrierende Sendung


Der Moderator des Migrationsmagazins Darmstadt interkulturell kündigt am Freitagnachmittag die Wiederholung seiner Sendung für Samstag ab 9.00 Uhr an. Dies wäre auch korrekt, hätte nicht der Programmrat in seiner unendlichen Weisheit am 11. September 2006 beschlossen, zur Sicherung des Programms der Radiowecker-Redaktion den Sendeplatz zu entziehen. Die Wiederholung des Migrationsmagazins hätte nach dem Radiowecker erfolgen können. Da es keinen gibt, wird auch hier das Chaos zum Programm erhoben. Deshalb können wir das Magazin erst ab 11.27 Uhr erneut anhören.

Screenshot zu einer Initiative von Radio X in FrankfurtSamstag, 7. Oktober 2006
Kein Interesse am Sender


Zum heutigen Treffen zur Zukunft des Darmstädter Lokalradios, der vierten Ausgabe des Brain Brunchs, erscheinen nur drei Personen, davon zwei wesentlich zu spät. Hierdurch wird nochmals deutlich dokumentiert, daß die Sendenden bei Radio Darmstadt an der Novellierung des Hessischen Privatrundfunkgesetzes desinteressiert sind. Ob es diesen Sender 2008 noch geben wird, scheint ihnen vollkommen egal zu sein. Es ist das von vieren seiner Kolleginnen und Kollegen geschnittene Vorstandsmitglied Niko Martin, der immer wieder aufs Neue das Gespräch mit lokalen Politikerinnen und Politikern sucht und Pluspunkte für den Erhalt eines wichtigen Bestandteils der Darmstädter Medienkultur sammelt. Ansonsten müßte sich der Trägerverein des Senders vorwerfen lassen, als einziges der sieben hessischen nichtkommerziellen Lokalradios so gut wie keinerlei Aktivitäten entfaltet zu haben. Halten wir demnach fest: so sieht das solidarische Miteinander gegenüber den anderen sechs Lokalsendern konkret aus.

Foto einer Langen Nacht 2005Samstag auf Sonntag, 7./8. Oktober 2006
Lange Nacht der Auslandsredaktion


Nach langer Zeit findet in den Räumen von Radio Darmstadt wieder eine Lange Nacht der Auslandsredaktion statt. Das neben stehende Foto gibt einen kleinen Einblick in den geselligen Charakter dieser Veranstaltung, bei der laut eines Beschlusses der Unterhaltungsredaktion vom 6. Januar 2007 garantiert kein Alkohol ausgeschenkt wird. Ich kann mich mehr als dunkel erinnern, bei früheren Anlässen die eine oder andere Wodkaflasche und das eine oder andere Bier entdeckt zu haben.

Titelseite Oktoberflyer (Ausschnitt)Sonntag, 8. Oktober 2006
Kommunikationsdesaster


Da die Vorstandsmehrheit so eifrig damit beschäftigt ist, ihr unliebsame Personen aus dem Verein herauszudrängen, bleiben manche Dinge unerledigt. So ist der Programmflyer für den Monat Oktober zwar fertiggestellt, doch Ralf D. muß leider vermelden:
Der Flyer ist inhaltlich seit 1 Woche fertig, die Programmratsmitglieder Christian und ich hatten einen 1. Entwurf gegengelesen und Änderungen beigesteuert. Durch ein Mißverständnis im Vorstand wurde der Flyer nicht zur Druckerei gebracht. Das wird morgen, Montag, erledigt.
Der Flyer wird am 11. Oktober das Sendehaus erreichen, um anschließend im Stadtgebiet und der lokalen Umgebung verteilt zu werden. Derartige Pannen werden in den kommenden Monaten genauso zum Standard der Vorstandsarbeit werden wie eine massive Häufung von Fehlern im abgedruckten Programm, beim Design oder anderen inhaltlichen Gestaltungsmerkmalen. Diesmal sind es derer zweiundzwanzig. Als Layout wird das von Katharina Mann entworfene Konzept übernommen, im Impressum aber schamlos als verantwortlich für Layout und Bildbearbeitung Benjamin Gürkan eingetragen. So etwas nennt man und frau gemeinhin Diebstahl fremden geistigen Eigentums.
Sonntag, 8. Oktober 2006
Der Programmrat tagt


Das Programmratsprotokoll berichtet zu TOP 4 – Bericht aus dem Vorstand:
Auf Anfrage werden noch folgende Dinge berichtet:
Susanne Schuppmann und Benjamin Gürkan basteln momentan an einem Notflyer für diesen Monat. Stefan Egerland und Benjamin Gürkan arbeiten an einem neuen Format des Flyers für November. Simon Hülsbohmer ist aufgrund einer Beruflichen Veränderung (Umzug nach Berlin) von seinem Amt als Vorstandsmitglied zurückgetreten.

Das Hausverbot für Katharina Mann und Norbert Büchner ist beschränkt. Beide dürfen für ihr EQUAL Projekt das Sendehaus betreten. Die Musikredaktion möchte weiterhin Einblick in den Vertrag des EQUAL-Projektes bekommen, allerdings ohne Einsicht der Privaten Daten.

Walter Kuhl ist vom Vereinsregister als Vorstand gewählt bzw. bestätigt worden. Markus Lang macht darauf aufmerksam, dass eventuell eine neue Vorstandswahl in betracht gezogen [werden] muss. Diese Überlegung wird allerdings erst in der nächsten Vorstandssitzung entschieden.
Offensichtlich findet sich die Mehrheit des Vorstandes nicht damit ab, wie das Registergericht für Klarheit gesorgt hat und überlegt an einem Plan, den Gerichtsbeschluß auszuhebeln. Wie die Musikredaktion darauf kommt, die Honorarverträge so einsehen zu wollen, daß keine privaten Daten erkennbar sind, ist eines der seltsamen Geheimnisse dieses Senders. Arbeitsrechtlich ist ein solches Verlangen ohnehin nicht in Ordnung.

EQUAL-ProjektablaufMontag, 9. Oktober 2006
Kündigungsgrund konstruieren


Am ersten Arbeitstag nach ihrem Vereinsausschluß führen Katharina Mann und Norbert Büchner ihre Projektarbeit durch. Gegen Mittag erscheinen die Vorstandsmitglieder Benjamin Gürkan und Susanne Schuckmann. Sie haben mit den beiden Honorarkräften etwas zu besprechen. Es ist jedoch nicht erkennbar, daß es sich um Fragen handelt, die mit dem Projekt zusammenhängen. Vielmehr geht es offensichtlich um die Abwicklung des Vereinsausschlusses. Katharina Mann und Norbert Büchner sehen keine Veranlassung, ohne Rechtsbeistand in dieser Frage mit den beiden Vorstandsmitgliedern zu reden, und lassen ihnen dies auch mitteilen. Dies betrachten Schuckmann und Gürkan als tiefe persönliche Kränkung, weshalb sie zwei Tage später einen Abmahnungsantrag einbringen werden, um eine fristlose Kündigung der Honorarverhältnisse einzuleiten. Zu diesem Vorfall gibt es ein Gedächtnisprotokoll von Katharina Mann und die Notizen des damaligen Vorstandsmitglieds Walter Kuhl.

Dienstag, 10. Oktober 2006
Rechtsbelehrung


Der Rechtsanwalt von Katharina Mann und Norbert Büchner schreibt an den Vorstand von RadaR e.V. In diesem Schreiben werden nicht nur die rechtlichen Versäumnisse des Ausschlußverfahrens aufgeführt, zudem wird auf den mangelhaften Charakter der Begründung des Ausschlusses verwiesen. Dieses Schreiben wird die Vorstandsmehrheit nicht beirren. Selbst wenn sie ein Gerichtsverfahren verlieren würden, wäre es ja nicht ihr Geld, was dort verbrannt wird. Hier stellt sich die Frage, ob eine derartige Verantwortungslosigkeit aus den Mitteln des Vereins und der Rundfunkgebühr Zahlenden finanziert werden darf.

Mittwoch, 11. Oktober 2006
Fakten schaffen


Auf der heutigen Vorstandssitzung werden einige wegweisende Beschlüsse gefaßt. Zunächst einmal konstruieren sich Susanne Schuckmann und Benjamin Gürkan einen Anlaß zur Abmahnung der beiden Honorarkräfte Katharina Mann und Norbert Büchner. Nachdem sie ärgerlicherweise feststellen mußten, daß die Honorarverträge keine Kündigungsklausel beinhalten und daher bis zum 31. Dezember 2007 weiterlaufen, bedarf es nun der Vorbereitung einer fristlosen Kündigung. Um besseren Zugriff auf das Personal zu erhalten und vor allem, um die Halbtagskraft besser schikanieren zu können, wird Niko Martin das Personalressort entzogen. Weiterhin fragt der Vermittlungsausschuß den Vorstand, ob er ein Vermittlungsgesuch von Katharina Mann und Norbert Büchner behandeln dürfe. Der Vorstand entscheidet (rechtlich falsch) die Nichtzuständigkeit des Vermittlungsausschusses, wohl wissend, daß eine nachträgliche Vermittlung mit Gerhard Schönberger oder der Musikredaktion die ganze Ausschlußbegründung in sich zusammenfallen lassen würde.

Redaktionsraum II vom Sekretariat aus gesehenMittwoch, 11. Oktober 2006
Wehret den Anfängen!


Am gestrigen Dienstag erfand Ralf D. einen Vorfall mit Katharina Mann, den er umgehend per E–Mail dem Vorstand petzen mußte. Demnach sei er von Katharina Mann völlig grundlos angeschrieen worden. Heute stellt sich heraus, daß eine Mücke zum Elefanten mutierte und Ralf D. seine Vereinspflichten vernachlässigt hat. Ralf D. relativiert seine Aussage derart, daß nicht einmal im Ansatz ein Vorwurf, geschweige ein Vorfall, zu erkennen ist. Dies hindert Benjamin Gürkan nicht daran, lautstark zu tröten, daß Katharina Mann kaum einen Tag wieder im Sender sei und schon sei etwas vorgefallen. Erstens war es der zweite Tag und zweitens ist nichts vorgefallen, außer in der Phantasie des Ralf D. und des Herrn Gürkan. Die Vorstandsmehrheit benötigt Ralfs Steilvorlage jedoch nicht, weil sie sich schon eine eigene gebastelt hat. Und warum hat Ralf D. seine falsche Beschuldigung erhoben? Seine Begründung: "Wehret den Anfängen!"

Welch eine heroisch antifaschistische Tat! – E–Mail von Ralf D. vom 10. Oktober 2006

Aussage von Ralf D. auf der Vorstandssitzung

Mittwoch, 11. Oktober 2006
Zwei Abmahnungen


Katharina Mann und Norbert Büchner erhalten jeweils eine Abmahnung, weil sie sich geweigert hatten, mit den Vorstandsmitgliedern über Dinge zu reden, die mit ihrem Honorarverhältnis nichts zu tun hatten. Da das Protokoll dieser Sitzung auch im Juli 2007 noch nicht vorliegt, zitiere ich aus meinen eigenen Aufzeichnungen. Demnach beantragt Benjamin Gürkan:
Die beiden erhalten jeweils eine Abmahnung. Erste Abmahnung wegen strikter Kommunikationsverweigerung, obwohl wir sie mehrmals freundlich aufforderten, mit uns zu reden, und wir extra die Mittagspause abgewartet haben. Zweite Abmahnung wegen Bloßstellung, Herabwürdigung und Beleidigung, sowie Untergrabung der Autorität des Vorstands durch die Bezeichung "diese Personen" und indirekte Anrede, obwohl wir beide im Raum waren und ihnen unsere Namen bekannt sind. [1]
Das absurde Theater wird hier noch deutlicher, wenn wir berücksichtigen, daß das nachgebesserte Protokoll der Vorstandssitzung vom 13. September 2006 in Bezug auf Katharina Mann und Norbert Büchner selbst mit Begriffen wie "die beiden Personen" operiert. Diese Herabwürdigung ist wahrscheinlich schon deshalb in Ordnung, weil sie einem guten Zweck dient.
Infoabend von Young PowerDonnerstag, 12. Oktober 2006
Die Power beschnuppern


Die Jugendredaktion von Radio Darmstadt, YoungPOWER, führt einen Schnupperabend durch. Sie möchte Schülerinnen und Schüler der Klassen 9 bis 11 für die Mitarbeit in der Redaktion gewinnen. Ein früherer Sprecher dieser Redaktion malt ein düsteres Bild:
Ich selbst sehe das als eine letzte "Rettungsaktion", weil YoungPOWER andernfalls wohl langfristig gesehen aus personellen Problemen den Bach runter gehen würde – viele von den 'Alten' haben keine Zeit mehr für die Redaktion.
Nun, so schlimm kommt es nun nicht. Auch ein Jahr nach der Rettungsaktion kommt die Power aus dem Radio.

Freitag, 13. Oktober 2006
Musikredaktion ohne Musik


Wieder einmal erscheint um 22.00 Uhr keine und niemand aus der Musikredaktion, um den Hörerinnen und Hörern ein avantgardistisches Klangerlebnis zu bescheren. Statt dessen muß ersatzweise eine CD mit Mainstream-Mucke eingelegt werden. Wieder ein verschwendeter Sendeplatz.

Sonntag, 15. Oktober 2006
Ojemine, das Internet ist weg!


Was würden unsere Sendenden ohne Internet anfangen? Dort gibt es die hübschen belanglosen Meldungen, mit denen sich die tollsten Moderationen aufpeppen lassen. Heute stellt ein Sendender fest, daß es keine Internetverbindung gibt und schreibt dies ins Technikbuch. Zwei Tage später hat sich nichts daran geändert.

Dienstag, 17. Oktober 2006
Wieder einmal …


Ralf D. entdeckt am Morgen ein Sendeloch und begibt sich in den Sender:
… Sendeloch!
Diesmal Di. morgen, vermutlich ab 6 Uhr. Das DAT–Band sah keinen Grund, sich auf den "langen Weg nach vorne" zu machen (Vorsicht Ironie!) Also half ich nach, startete es am Anfang (hatte nicht die Zeit, um nach der "richtigen" Stelle zu gucken) und stellte vor allem auch wieder All repeat ein.
Vermutlich war Radio Darmstadt an diesem Morgen von etwa 5.15 Uhr bis gegen 7.00 Uhr nicht zu hören. So sieht die vom Programmrat am 11. September beschlosene Sicherung des Sendebetriebs in der Praxis aus!

Dienstag, 17. Oktober 2006
Datenschutz


Vorstandsfrau Susanne Schuckmann fordert aus dem Sekretariat die komplette Mitgliederdatenbank des Trägervereins von Radio Darmstadt an und speichert sie zu Hause auf ihrem privaten Rechner ab. Ihr Vorstandskollege Benjamin Gürkan hatte diese Datenbank schon am 25. August angefordert. Diese Mitgliederdaten werden noch sehr nützlich sein, wenn es darum geht, für die Mitgliederversammlung am 3. November zu mobilisieren.

PegelmesserDienstag, 17. Oktober 2006
Falsch verkabelt


Vorstandsmitglied Markus Lang entdeckt ein neues Feature und schreibt hierzu in das Technikbuch:
Im Studio 1 kommt nur ein Kanal im Abhörblock an, nämlich der linke! Sonst funktionierts überall im Sendehaus (über Antenne).
Was ist passiert? Vor einigen Wochen haben Benjamin Gürkan und Stefan Egerlandt die Werkstatt aufgeräumt und hierbei das Empfangssignal vom Tuner zum Mischpult unterbrochen. Ohne zu wissen, was sie taten, schlossen sie das Kabel wieder an, nur eben falsch. Seither (und das heißt: bis Mitte 2007!) wird nur der Pegel für den linken Kanal zurückgegeben. Norbert Büchner und Katharina Mann, die von Benjamin Gürkan am 13. September rechtswidrig aus dem Verein ausgeschlossen worden waren, hätten ihm verraten können, woran es liegt. Seither wird das Nichtwissen auf dem Pegelmesser beider Studios sichtbar, wenn die Taste für die Rückleitung gedrückt ist.

Die äußerst nützliche Funktion, am Mischpult selbst überprüfen zu können, ob man oder frau auf Sendung ist – hierzu wird ein Rückkanal von einem Radiogerät als Empfänger des Sendesignals benötigt – wurde von der Studio 2-Aufbaugruppe und der Studio 1-Umbaugruppe zeitgleich im November 2003 in beiden Sendestudios eingebaut. Wie wir hier sehen, wurde zunächst ein Kanal lahmgelegt; im Verlauf der kommenden Monate wird dieses Feature komplett beseitigt. Wahrscheinlich versteht unsere Technikcrew das eigene Studio und die Wichtigkeit der Abhöre nicht.

Dienstag, 17. Oktober 2006
Mikrofonschwächen


Schon am 5. Oktober bemerkte Christoph A., daß das Mikrofon im Sprechraum nicht zu hören war. Drei Tage später fand Martin N. das grüne Gästemikrofon in Sendestudio 1 viel zu leise eingestellt. Heute ergänzt Musikredakteur Björn B., daß die Leitungen von den Mikros zum Mischpult defekt zu sein scheinen. Was soll ich sagen? So ist das eben, wenn man Katharina Mann und Norbert Büchner rausschmeißt und damit so viel Zeit verplempert, daß Wartung und Reparatur der Studiotechnik zu kurz kommen.

Freitag, 20. Oktober 2006
Zeitfragen


Die Prima-Moderatorin Nadezhda T. erzählt uns heute um 14.05 Uhr, es sei nun 19.00 Uhr. In der Wiederholung einer Sendung stimmt die angegebene Uhrzeit in der Regel nicht. Die Hörerinnen und Hörer wundern sich, einer hat sich sogar einmal telefonisch bitter über diese groteske Zeitansagerei beschwert.

Montag, 23. Oktober 2006
Ralf D. empfängt eine Backpfeife


Die von einigen Vorstandsmitgliedern bewußt aufgeheizte Stimmung im Sender führt dazu, daß einzelne Vereinsmitglieder sich unter Druck gesetzt fühlen, den scharfen Kurs mitzutragen. So begab es sich am heutigen Montagmorgen, daß Katharina Mann das Sendehaus betreten wollte. Ralf D., der eigentlich hätte wissen müssen, daß das Hausverbot partiell aufgehoben war, verweigerte ihr den Zutritt. Er schob sich auf den Hausflur, indem er einerseits die Tür hinter sich herzog, andererseits sich Raum verschaffen wollte und dabei Katharina Mann (gewiß unbeabsichtigt) an die Brust griff. Weil dies eine Situation ist, die sich keine Frau gefallen läßt, fing er sich eine.

Diese morgendliche Begegnung heizt das Klima im Sendehaus weiter an. Ein dreiviertel Jahr später, am 30. Juli 2007, kam es deswegen zur Verhandlung vor dem Amtsgericht Darmstadt. Hierbei kam zur Sprache, daß Ralf D. nicht über das Hausrecht verfügt hat, sondern allenfalls den Vorstand und/oder die Polizei hätte benachrichtigen dürfen. Das eigenmächtige Handeln trug hingegen zu einer vermeidbaren Eskalation bei. Weiterhin kam zur Sprache, daß die Staatsanwaltschaft sich nicht mit seiner Strafanzeige befassen wollte und ihn deshalb auf den Weg der Privatklage verwiesen hat. In dem am 30. Juli 2007 geschlossenen Vergleich verzichtete der angeblich Geschädigte selbst auf diese Möglichkeit. Zudem mußte er seine eigenen Rechts– und Anwaltskosten tragen. Dies spricht nicht gerade dafür, daß ihm Unrecht geschehen war, so wie dies innerhalb der Vereinsöffentlichkeit offensiv vorgetragen worden war.

Ralf D. selbst war im Sendehaus, um ein zwanzigminütiges Sendeloch zu beenden.

Ausschnitt des QuittungsbelegsMittwoch, 25. Oktober 2006
Saalschutz


Zu Beginn der Vorstandssitzung beantragt Gerhard Schönberger, einen Sicherheitsdienst für die Mitgliederversammlung einzusetzen. Redaktionsintern habe er schon mit Marc W. gesprochen, der Kumpels bei einem solchen Sicherheitsdienst habe. Der Einsatz für drei Personen solle 125 Euro kosten. Nach einer kontroversen Diskussion wird die Beauftragung mehrheitlich beschlossen. Vorstandsmitglied Niko Martin fordert eine saubere Abrechnung mit Beleg ein, also auch den Ausweis der Mehrwertsteuer. Dies bringt das Unterfangen ins Schlingern, weil die 125 Euro ohne Mehrwertsteuer gedacht waren. Schönberger verläßt den Sitzungsraum und klärt die Angelegenheit mit Marc W. ab. Dann kommt er wieder zurück und verkündet zusammen mit Susanne Schuckmann, sie würden den Mehrwertsteuerbetrag aus eigener Tasche finanzieren. Der mir vorliegende Quittungsbeleg sieht jedoch nur die Zahlung der ursprünglichen 125 Euro vor. Wollen wir mal hoffen, daß Marc W. seine Bücher auch ordentlich führt.

Wovor hat Herr Schönberger eigentlich Angst? Doch wohl nicht davor, daß die von ihm monatelang heftigst attackierten Personen sich seine Flegeleien nicht länger gefallen lassen und auf ihn losgehen könnten?

Mittwoch, 25. Oktober 2006
Ein nachgebessertes Protokoll


Auf der heutigen Vorstandssitzung wird auch das Protokoll der Vorstandssitzung vom 13. September 2006 behandelt. Hierbei stellt sich heraus, daß die damalige Vorstandssitzung nicht so abgelaufen ist, wie es Stefan Egerlandt im Protokoll niedergeschrieben hat. Angeblich habe es im Anschluß an das im Protokoll aufgeführte Sitzungsende gegen 23.00 Uhr eine weitere Behandlung des Ausschlusses gegeben, die angeblich irrtümlich in die Protokollierung der vorangegangenen Stunden eingeflickt wurde. Dies erscheint wenig glaubwürdig, zumal Geschehnisse protokolliert wurden, die am 13. September nicht behandelt wurden. Siehe hierzu den Auszug aus dem Vorstandsprotokoll vom 25. Oktober 2006 auf einer eigenen Seite.

Mittwoch, 25. Oktober 2006
Fristlose Kündigung


Aufgrund des seitens des Vorstandes nicht weiter untersuchten Vorfalls mit Ralf D. am Montag wird das Honorarverhältnis von Katharina Mann fristlos gekündigt. Sie wird in der Folge Klage beim Arbeitsgericht einreichen und eine Abgeltung in Höhe von 1.000 Euro erhalten.

Norbert Büchner erhält die am 11. Oktober 2006 beschlossene Abmahnung. Die Fortführung des EQUAL–Projekts ist hierdurch gefährdet. Projektkoordinator Niko Martin soll für die nächste Vorstandssitzung Handlungsalternativen vorstellen. Dies wird dazu führen, daß das Projekt bei Radio Darmstadt eingestellt und von einem anderen Träger bei gleich bleibendem Personal übernommen wird.

Donnerstag, 26. Oktober 2006
Alles streng geheim


Vorstandsfrau Susanne Schuckmann hält regelmäßig am Donnerstagnachmittag eine Vorstandssprechstunde ab. Diesmal erhält sie einen Telefonanruf eines Vereinsmitglieds aus Tübingen. Dieses hatte in der Einladung zur Mitgliederversammlung am 3. November vom Vereinsausschluß des ehemaligen Vorstandsmitglieds Katharina Mann gelesen und will nun die Gründe für den Ausschluß erfahren. Susanne Schuckmann, zuständig für die vereinsinterne Kommunikation, verweigert jegliche Aussage.

Freitag, 27. Oktober 2006
Knack ohne Punkt


Die Sendung Knackpunkt der Lokalredaktion namens VorOrt fällt wieder einmal aus. Der Chef vom Dienst notiert, er habe eine Ersatzsendung einlegen müssen. Es handelt sich um eine nicht zeitlos geschnittene Ausgabe der Musiksendung Combat Radio.

Montag, 30. Oktober 2006
Sommerzeit, Winterzeit, keine Zeit


Im Flur startet der für die Aufzeichung der Wiederholung zuständige DAT-Recorder eine Stunde zu früh schon um 16.00 Uhr. Er ist noch auf Sommerzeit eingestellt. Um 18.00 Uhr erscheint keine und niemand aus der Kulturredaktion zur Sendung. Ralf D. muß eine Notsendung einlegen.

Montag, 30. Oktober 2006
Pikante Zutaten


Mit der heutigen Pressemitteilung [text] versendet das Vorstandsmitglied für Öffentlichkeitsarbeit Walter Kuhl ein für einige Vereinsmitglieder brisantes Dokument. Aus dem Text geht hervor, daß auf der für den kommenden Freitag angesetzten Mitgliederversammlung einige heikle Punkte thematisiert werden sollen.

Ausschnitt der Titelseite des NovemberflyersDienstag, 31. Oktober 2006
Neues Design, viele Fehler, zu spät


Erneute Kommunikationsprobleme innerhalb des innovationsfreudigen Vorstandsteams führen dazu, daß der Programmflyer für November erst am letzten Tag des Monats in Auftrag gegeben wird. Das von Benjamin Gürkan und Stefan Egerlandt neu designte und von Susanne Schuckmann gesetzte Kunstwerk zeichnet sich bei wohlwollender Zählweise durch sage und schreibe 26 Fehler aus und wird erst am 7. November im Sendehaus angeliefert. Wie schlampig hier gearbeitet wurde, zeigt sich beispielsweise in der auffällig falschen Schreibweise des Namens der Sendung von Benjamin Gürkan (Elecronic RadaR), aber auch bei falschen Angaben zur Sendezeit in der Wiederholung oder bei einem Editorial, das vom Anfang ans Ende des Programmheftes rückt. Bemerkenswert sind die zahlreichen Layoutprobleme, aufgrund derer Namen entweder zusammengequetscht oder durch ein virtuelles Leerzeichen unterbrochen werden. Verantwortlich für dieses einmalige Kunstwerk zeichnet Susanne Schuckmann, die schon am Rauswurf der fähigen Layouterin Katharina Mann im September 2006 maßgeblich beteiligt war.

 

ANMERKUNGEN

 

[1]   Auch wenn das unlogisch klingt – so lautet der Antrag nach meinem wörtlichen Mitschrieb. Mal sehen, ob es irgendwann noch ein Protokoll zu dieser Vorstandssitzung geben wird.

 


 

Diese Seite wurde zuletzt am 19. Februar 2010 aktualisiert. Links auf andere Websites bedeuten keine Zustimmung zu den jeweiligen Inhalten, sondern sind rein informativer Natur. ©  Walter Kuhl 2001, 2007, 2010, mit Ausnahme des Fotos RD061007.jpg, dessen Urheber/in mir nicht bekannt ist, sowie des Fotos RD061004.jpg ©  Frankfurter Buchmesse / Hirth. Die Wiedergabe, auch auszugsweise, ist nur mit dem Einverständnis des Verfassers gestattet.

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