Kapital und Arbeit

Arbeitsamtsaktion u.a.

 

 

SENDEMANUSKRIPT

 
Sendung :
Kapital und Arbeit
Arbeitsamtsaktion u.a.
 
Redaktion und Moderation :
Walter Kuhl
 
gesendet auf :
Radio Darmstadt
 
Redaktion :
Alltag und Geschichte
 
gesendet am :
Mittwoch, 4. März 1998, 17.00-17.55 Uhr
 
wiederholt am :
Donnerstag, 5. März 1998, 08.00-08.55 Uhr
Donnerstag, 5. März 1998, 14.00-14.55 Uhr
 
 
Studiogäste und Interviewpartner/in :
  • Günter Seufert (Sozialhilfeinitiative Darmstadt)
  • Gösta Gantner (Regionaler Arbeitskreis der LandesschülerInnenvertretung)
  • Christa Irmscher (Frauenzentrum Darmstadt)
  • Philipp Arras (Verein für Heimatgeschichte e.V. Ober-Ramstadt)
 
 
Eine Mitschrift der Gespräche bzw. Interviews ist nicht vorhanden. Mehr zu den Hintergründen - soweit sie sich nach fünf Jahren noch rekonstruieren lassen - finden sich HIER.
 
 
URL dieser Seite : http://www.waltpolitik.powerbone.de/send199x/kv_kua08.htm
 
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Inhaltsangabe zur Sendung

I.   Im ersten Gespräch mit Günter Seufert von der Sozialhilfeinitiative Darmstadt und Gösta Gantner vom Regionalen Arbeitskreis der LandesschülerInnenvertretung ging es um eine für den darauf folgenden Donnerstag geplante Aktion vor dem darmstädter Arbeitsamt. Im Text des dazu aufrufenden Flugblatts heißt es:

Das Arbeitsamt gehört uns, den noch und den nicht mehr Beschäftigten. Wir bezahlen es mit unseren Beiträgen und Steuern.
Wir lehnen die Umfunktionierung des Arbeits-Amtes zu einem Amt der Überwachung und Gängelung ab. Wir fordern die Rücknahme der Nachweis- und Meldepflicht. Wir bitten die Mitarbeiter des Arbeitsamtes, ihren Gestaltungsspielraum positiv für die Arbeitslosen zu nutzen.
Wir wollen die Vermittlung in existenzsichernde Arbeit. Wir wollen durch die MitarbeiterInnen des Arbeitsamtes beraten und unterstützt werden. Wir fordern den Nachweis der Beratungs- und Vermittlungsbemühungen durch das Arbeitsamt für jede/n Arbeitssuchende/n.
Wir wollen nicht überwacht, gegängelt und bestraft werden. Jeden Arbeitslosen der sich gemaßregelt fühlt, fordern wir auf Widerspruch einzulegen.
Statt für Arbeitsplätze zu sorgen hat Bundes"arbeits"minister Norbert Blüm nach eigener Aussage seit 1983 die Arbeitslosenversicherung und die Arbeitslosen um 38 Milliarden DM erleichtert. (Frankfurter Rundschau vom 28.1.98)
"Blüm du hast uns Geld gestohlen, gib es wieder her, gib es wieder her"
Um unseren Forderungen Nachdruck zu verleihen, demonstrieren wir am Tag der Bekanntgabe der neuen Arbeitslosenzahlen.

 
 

II.   In einem Telefoninterview mit Christa Irmscher vom Frauenzentrum Darmstadt wurde auf die am darauf folgenden Donnerstagabend stattfindende Veranstaltung zu "Vergessenen Politikerinnen aus Darmstadt" hingewiesen. Es handelt sich hierbei um Karoline Balzer (DDP) und um Anna Rauk (SPD).

 
 

III.  In einem weiteren Telefoninterview mit Philipp Arras ging es um einen Vortrag am darauf folgenden Donnerstagabend in Ober-Ramstadt zum Thema "1200 Jahre Bergbau im Odenwald". In der Einladung des Vereins für Heimatgeschichte e.V. Ober-Ramstadt zur Veranstaltung heißt es:

Schon in der letzten Hälfte des 8. Jahrhunderts wird der Bergbau bei Weschnitz urkundlich erwähnt. Herr Arras wird die geologischen Gegebenheiten erläutern und die ältesten Bergwerke und ihre Abbaumethoden vorstellen. Von der "Ostrahöhle" in Ober-Ostern, der Grube "Zur Gnade Gottes" in Ober-Ramstadt, bis hin zum Bergwerk in Schriesheim spannt sich der Bogen. Jüngere Bergwerke wie in Ober-Kainsbach und Wald-Michelbach finden ebenso Erwähnung. Die Förderung von Schwerspat, Graphit, Kupfer, Quarz und Eisenerz sind aus dem Odenwald bekannt. Selbst der Abbau von Marmor in Auerbach-Hochstetten und Ton auf den "Vierstöck" werden vorgestellt. Herr Arras wird über manches berichten, das noch nicht in seinem Buch "Schacht und Hütte" (1990) Eingang finden konnte. Freunde und Interessierte sind wie immer herlich willkommen.

 
 

IV.   Es folgt ein Hinweis auf den Zwischenstop des historischen Zeitzug 1848 im darmstädter Hauptbahnhof am 9. bis 12. März 1998. In der Pressemitteilung der Geschichtswerkstatt Darmstadt e.V. heißt es u.a.:

Zeitzug 1848 - Für die Freiheit streiten!
Vom 9. bis zum 12. März erinnert der "Zeitzug 1848 - Für die Freiheit streiten!" an die Geschehnisse vor 150 Jahren. Die Geschichtswerkstatt Darmstadt e.V. bemühte sich in Zusammenarbeit mit dem Hessischen Staatsarchiv und dem Stadtarchiv Darmstadt mit Unterstützung des Kulturamtes, diese rollende Ausstellung auch in Darmstadt zeigen zu können. Darmstadt wird die dritte Station des Zuges sein, der am 27. Februar von den Ministerpräsidenten Eichel, Beck und Teufel eröffnet und anschließend eineinhalb Jahre durch die Bundesrepublik ziehen wird. Das Projekt des Landesmuseums für Technik und Arbeit in Mannheim und der Deutschen Bahn AG gedenkt den Geburtsjahren unserer Demokratie. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen politische und soziale Ereignisse der Jahre vor der Revolution 1848/49. Die Besucher/innen durchleben die verschiedenen Zeitabschnitte am Beispiel ausgewählter Personen, die Leitbilder zeitgenössischer Strömungen verkörperten. Teil 2 der Ausstellung "Rituale der Freiheit - Vom Denkmalstreit zum Internet - die Wirkungsgeschichte der Revolution" zeigt die Bedeutung und Interpretation der Ereignisse dieser Revolution innerhalb des kulturellen Lebens der letzten 150 Jahre.

Siehe hierzu eine kleine Randglosse in meiner folgenden Sendung.

 

 

Diese Seite wurde zuletzt am 21. September 2009 aktualisiert.
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