Kapital und Arbeit

Kasinokapitalismus

 

 

SENDEMANUSKRIPT

 
Sendung :
Kapital und Arbeit
Kasinokapitalismus
 
Redaktion und Moderation :
Walter Kuhl
 
gesendet auf :
Radio Darmstadt
 
Redaktion :
Alltag und Geschichte
 
gesendet am :
Montag, 9. März 1998, 17.00-17.55 Uhr
 
wiederholt am :
Dienstag, 10. März 1998, 08.00-08.55 Uhr
Dienstag, 10. März 1998, 14.00-14.55 Uhr
 
 
Besprochene und benutzte Bücher :
  • Winfried Wolf : CasinoCapital, Neuer ISP Verlag
  • Robert Reich : Die neue Weltwirtschaft, Fischer Taschenbuch Verlag
  • Robert Went : Ein Gespenst geht um … Globalisierung!, Orell Füssli Verlag
 
 
Playlist :
  • Geier Sturzflug : Bruttosozialprodukt
  • Abba : Money Money Money
  • Monie Love : Down to Earth
  • Lene Lovich : Lucky Number
  • Kate Bush : Lionheart
  • Siouxsie and the Banshees : Melt!
  • Doro : Für immer
 
 
URL dieser Seite : http://www.waltpolitik.powerbone.de/send199x/kv_kua09.htm
 
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Inhaltsverzeichnis

Kapitel 1 : Einleitung
Kapitel 2 : Der Crash beginnt auf dem Golfplatz
Kapitel 3 : Das Kapital ist männlich
Kapitel 4 : Das Bürgertum erklärt sich selbst
Kapitel 5 : Ein Gespenst geht um
Kapitel 6 : Possen bürgerlicher Demokraten
Kapitel 7 : Strahlende Demokratie heute
Kapitel 8 : Eine Virtuelle Zitrone für eine sinnlose Drogenreportage
Kapitel 9 : Schluß

 

Einleitung

Alltag und Geschichte - mit einer neuen Folge von Kapital und Arbeit.

Die Themen heute :

  • Kasinokapitalismus
  • Globalisierung
  • die 1848er Revolution
  • der nächste Castor-Transport
  • und die Virtuelle Zitrone für den Monat März
  • Am Mikrofon ist Walter Kuhl.

    Doch bevor ich mich wieder ausgiebig mit den Folgen ungehemmter Profitwirtschaft auseinandersetze, will ich auch heute meine inbrünstige Verehrung für unsere heilige Marktwirtschaft ausdrücken, indem ich das Bruttosozialprodukt preise.

    Geier Sturzflug : Bruttosozialprodukt

     

    Der Crash beginnt auf dem Golfplatz

    Besprechung von : Winfried Wolf, CasinoCapital. Der Crash beginnt auf dem Golfplatz, Neuer ISP Verlag, 1997, DM 24,80

    Kasinokapitalismus und Globalisierung sind zwei Entwicklungen der letzten zwanzig Jahre, die untrennbar zusammengehören. Es ist immer weniger das produktiv angelegte Kapital, das Gewinne abwirft - also in Industrie, Rohstoff-Förderung und Landwirtschaft. Statt dessen wird Kapital im Finanzsektor angelegt, also auf gut deutsch spekuliert. Spekulationsgeschäfte und Zinsgewinne bringen so manchem Konzern höhere Gewinne als der Verkauf der im Konzern hergestellten Produkte. Siemens verfügt zum Beispiel über ein frei verfügbares Geldvermögen von rund 25 Milliarden Mark. Damit kann Siemens auf den internationalen Finanzmärkten Aktien, Schatzbriefe, Schuldverschreibungen oder andere spekulative Objekte ein- und wieder verkaufen. Siemens kassierte hierdurch 1993/94 rund 3 Milliarden Mark an Zins- und Spekulationsgewinnen, mehr als die Firma im gesamten industriellen Bereich als Gewinn einstreichen konnte.

    Winfried Wolf analysiert in seinem gerade neu herausgekommenen Buch CasinoCapital die Weltwirtschaft der 90er Jahre. Da der Marxismus seine theoretische Arbeitsgrundlage ist, sind ihm die Schönrednereien der Herren Kohl, Westerwelle, Waigel und ihrer willfährigen Wirtschaftsforschungsinstitute fremd. In seiner Analyse kommt er zu dem Schluß, daß das internationale Finanzsystem alles andere als stabil ist. Mehrere, zum Teil drastische, Kurseinbrüche auf den internationalen Börsen hätten 1997 gezeigt, wie anfällig Börsen und Banken sind.

    Im November ersuchte das elftgrößte Industrieland, nämlich Südkorea, den Internationalen Währungsfonds um einen sofortigen Beistandskredit in Höhe von 20 Milliarden Dollar. Zwei Drittel von Südkoreas Auslandsschuld von rund 110 Milliarden Dollar sind innerhalb eines Jahres fällig.

    Spekulationen gegen einzelne Währungen, Thailands Baht zum Beispiel oder auch Südkoreas Wong, führten zur Destabilisierung der dortigen Wirtschaft. Doch die Finanzmärkte lassen auch andere Länder nicht in Ruhe. Ebenfalls im November fielen in Brasilien die Börsenkurse um 40 Prozent. Daraufhin brach der Binnenmarkt ein; VW do Brasil kündigte als erste Maßnahme eine sechstägige Produktionseinstellung an. In Thailand will Toyota die Produktion völlig einstellen. Zwei koreanische Automobilfirmen wurden an den Rand der Pleite getrieben. Aber auch die wichtigsten Industrieländer bleiben nicht von diesen Beben verschont.

    Japan hat einen schwer angeschlagenen Broker- und Bankensektor, in dem es seit Jahren zu immer mehr Pleiten und zu Zusammenbrüchen von immer größeren Instituten kommt. Nach dem Oktober-Crash ging das zehntgrößte Brokerhaus [...] pleite; eine Regionalbank [...] und die zehntgrößte Bank Japans [...] meldeten Konkurs an. Die größte Bank des Landes [...] gibt einen Rekordverlust von umgerechnet 11,5 Milliarden Mark bekannt. [1]

    Das im japanischen Bankensystem für solche Fälle vorgesehene Auffangnetz ist bei solchen Summen überfordert, der Staat muß für die Verbindlichkeiten der Banken einspringen. Schätzungen der faulen Kredite in Japan ergeben die gigantische Zahl von 1.000 Milliarden Mark. Damit, so Beobachter, steuert Japans Regierung in einen Staatsbankrott.

    Und so weiter ...

    Winfried Wolf beschreibt die Situation und untersucht deren Hintergründe. Seiner Meinung nach kann es jederzeit zum Zusammenbruch des internationalen Bankensystems, zu einem internationalen Börsencrash oder wenn, dann wahrscheinlich beidem, kommen. Dies muß Auswirkungen auf die regionalen und nationalen Ökonomien haben, weitere Arbeitslosigkeit und Verarmung sind dann notwendige Folge. Handelskriege, vor allem zwischen den drei wichtigsten Handelsblöcken - USA / Kanada auf der einen, die Europäische Union auf der zweiten und Japan mit Südostasien auf der dritten Seite - sind dann nicht mehr auszuschließen. Und ob es bei Handelskriegen bleiben wird, ist dann offen.

    Allerdings sind hierfür nicht anonyme Wirtschaftsmächte verantwortlich. Seit etwa 20 Jahren betreiben die Regierungen der wichtigsten Industrieländer systematisch eine Politik der Umverteilung - von unten nach oben, den Reichen wird gegeben, den Armen genommen. Und dies ist nicht nur in den einzelnen Ländern der Fall, sondern auch global zwischen Nord und Süd. Winfried Wolf stellt fest, daß die Schuldnerländer in den zwanzig Jahren von 1975 bis 1994 rund 2.500 Milliarden Dollar für den Schuldendienst an ihre Gläubiger aufgebracht hatten. Es wurde also weitaus mehr für den Schuldendienst bezahlt als die Gesamtschuld für diesen Zeitraum ausmachte.

    Welche Folgen das hat, kann sich jede und jeder selbst ausmalen. Die so verschuldeten Länder sind gezwungen, ihre Zinsen und Tilgungsraten pünktlich zu überweisen, sonst droht der Ausschluß von Kreditgewährung und Welthandel. Und das heißt, es muß so viel wie möglich exportiert werden und so wenig wie möglich importiert. Ausgaben für den sozialen Bereich werden systematisch zusammengestrichen. Das Elend in den Ländern der Dritten Welt ist entsprechend unbeschreiblich, während die Manager und Großaktionäre von Konzernen und Banken in Saus und Braus leben. Was sie nicht daran hindert, auch von uns zu verlangen, den Gürtel enger zu schnallen. Denn schließlich sind wir zu anspruchsvoll. Winfried Wolf zeigt anhand einer historischen Parallele, wie mit unterschiedlichem Maß gearbeitet wird:

    Im übrigen gibt es hinsichtlich des als tragbar erachteten Schuldendienstes einen überzeugenden historischen Maßstab: 1952 wurde im Londoner Schuldenabkommen die Verschuldung der BRD aus der Vor- und Nachkriegszeit neu geregelt. Danach zahlte die Bundesrepublik weniger als fünf Prozent ihrer Exporterlöse für den verbliebenen Schuldendienst. Mehr wurde, mit Verweis auf den Versailler Vertrag und seine Folgen, als zu hoch und die "Radikalisierung fördernd" angesehen. Doch heute wird bei den ärmsten Ländern der Dritten Welt ein viermal höherer Betrag als der der reichen BRD zugemutete als "akzeptabel" angesehen. [2]

     

    Das Kapital ist männlich

    Abba : Money Money Money

    Recht haben sie, es ist eine Welt reicher Männer.

    Die Mehrheit der Weltbevölkerung, so Winfried Wolf in seinem Buch "CasinoCapital", ist weiblich. Die "offizielle Bevölkerungspolitik" läuft allerdings oft darauf hinaus, diese natürliche weibliche Mehrheit zugunsten einer männlichen zu verändern. So töten viele Eltern in der VR China aufgrund der offiziellen Ein-Kind-Politik und aufgrund des Glaubens an eine Höherwertigkeit eines Sohnes weibliche Nachkommen. Etwas besser ergeht es denjenigen Töchtern, die zwar am Leben gelassen, aber nicht amtlich gemeldet werden, um das Recht auf ein weiteres Kind, dann hoffentlich einen Sohn, zu erhalten. In China leben mehrere Millionen junge Frauen heute aus diesem Grund ohne amtliche Registrierung. Der Mehrheit von ihnen droht das Schicksal, Teil der untersten Gesellschaftsschicht zu werden.
    Im Gegensatz zur weiblichen Mehrheit der Weltbevölkerung steht die Verfügung über Einkommen und Vermögen. Geld scheint männlich zu sein: Der gesellschaftliche Reichtum, soweit er Warencharakter erhält und in Mark, Dollar, Pfund usw. beziffert wird, wird auf dieser Welt zu rund drei Viertel bis vier Fünftel von Männern kontrolliert.
    Ebenso wie die sozialen Gegensätze innerhalb des Nordens und des Südens existiert das Patriarchat im Norden und im Süden. Diese Vorherrschaft des männlichen Geschlechts über das weibliche durchzieht die gesellschaftliche Spaltung in reich und arm.
    Die herrschenden "Eliten" im Norden wie im Süden sind zu 90 und mehr Prozent männlich. Dies galt für die Politbüros im Osten und es gilt für die herrschende Elite in der VR China. Die westlichen Politbüros und Zentralkomitees - die Vorstände der Deutschen Bank, derjenige der Bundesbank, ein Daimler-Benz-Vorstand oder die Bundesregierung - sind zu 98 bis 99 Prozent männlich. [3]

    Und reiche Männer spielen Golf. Wieweit Golfplätze zu einem unverzichtbaren Bestandteil des Wirtschaftslebens geworden sind, auch dies untersucht Winfried Wolf in CasinoCapital. Ende 1997 gibt es in der Bundesrepublik etwas mehr als 500 Golfplätze. Während nun aber Jahr für Jahr Sportanlagen und Schwimmbäder, die einer breiten Bevölkerungsschicht zur Verfügung stehen, wegen angeblich knapper Kassen geschlossen werden, werden in deutschen Auen jährlich 15 bis 20 neue Golfplätze eröffnet. Viele von ihnen werden in landwirtschaftlich wertvollen Gebieten errichtet, einige sogar in Landschaftsschutzgebieten. Die Fläche aller deutschen Golfplätze entspricht der des Bodensees. Für jeden Golfspieler werden so - zum zeitweiligen Gebrauch - 2.000 Quadratmeter Golfgelände vorgehalten. Das ist das zweihundertfache dessen, was einem Kind an öffentlicher Spielfläche zur Verfügung steht. Mit der Aufnahme in solch einen exklusiven Golfclub werden nicht nur Aufnehmegebühren in Höhe von 3 bis 5.000 Mark fällig, sondern auch ein zinsloses Darlehen in Höhe von rund 20.000 Mark. Dieses wird dann zur Finanzierung derart luxuriöser Anlagen benutzt und manchmal verkalkuliert sich ein Betreiber damit. Ein Projekt am Scharmützelsee in der ehemaligen DDR kostet dann auch nur eine schlappe halbe Milliarde Mark. Vielleicht hätte unser Oberbürgermeister aus den Heag-Hallen besser einen Golfplatz gemacht.

    Die Verschuldung der Länder der Dritten Welt beträgt inzwischen 2.000 Milliarden, das sind 2 Billionen Dollar. Die meisten dieser Schulden müssen als unbezahlbar abgeschrieben werden. Ein

    Element des aktuellen Zerstörungsprozesses ist die Schuldenkrise des Südens. In der Dritten Welt wird, als Resultat der Abhängigkeit vom Norden, relativ immer mehr für Zins- und Tilgungszahlungen an die Banken im Norden aufgewendet und immer weniger für die Befriedigung der elementaren menschlichen Bedürfnisse. So überweisen die Länder Schwarzafrikas heute dreimal mehr für Zinszahlungen an die [Banken im Norden] als sie für Gesundheit ausgeben können. [4]

    Mit den Krediten, die nun abgezahlt werden müssen, haben die Eliten dieser Länder das europäisch-US-amerikanisch-japanische Wirtschaftsmodell kopiert.

    Die Politik des Nordens gegenüber dem Süden als Export von "Zivilisation" auszugeben, ist pervers. Der Norden exportiert in den Süden nicht nur das traditionelle zerstörerische Konsum- und Produktionsmodell mit PVC-Chemie, Hightech-Rüstung, dem Moloch Autostadt und Atomkraft. Er exportiert in den Süden darüber hinaus gezielt die besonders zerstörerischen und bestenfalls unnützen Produkte der kapitalistischen Warenwelt: Früher waren dies Glasperlen und Schnaps, die den Einheimischen aufgedrängt wurden. Heute betreibt Nestlé in der Dritten Welt seine Kampagne für Milchpulver, womit nachweislich der Tod tausender Kleinkinder gefördert wird. Die pharmazeutische Industrie verkauft in der Dritten Welt Arzneimittel, die im Norden längst verboten sind. Die Chemieindustrie vertreibt und lagert im Süden Pestizide, die Mensch, Flora und Fauna zerstören und im Norden oft verboten sind. Die Arbeits- und Produktionsbedingungen, welche die transnationalen Konzerne im Süden zur Anwendung bringen, würden im Norden in der Regel zum Einschreiten der Aufsichtsbehörden führen oder wirksamen Widerstand der Beschäftigten und der Gewerkschaften hervorrufen. [5]

    Soweit Winfried Wolf zu den Folgen kapitalistischer Entwicklung. Allerdings sind diese nun bei weitem nicht auf den Süden beschränkt. Arbeitslosigkeit, krankmachende Arbeitsbedingungen, Umweltzerstörung und Verarmung gibt es auch im Norden.

    Wenn die Selbständigen bei gleichem Bruttoeinkommen "nur" ebenso viel Steuern bezahlten wie die abhängig Beschäftigten, dann verfügte der Staat jährlich über mehr als 100 Milliarden Mark an zusätzlichen Steuereinnahmen - die "Sparprogramme" der letzten drei Jahre wären damit bereits "finanziert". [6]

    Ohnehin ist Geld genug da. Man muß es sich nur nehmen, wo es ist. Das scheint sich auch die Bundesregierung und überhaupt die herrschende Klasse zu denken. Der sächsische Ministerpräsident Kurt Biedenkopf antwortete auf die Frage, wieviel Sozialstaat wir uns noch leisten können, ganz im Sinne der deutschen Banken und Konzerne: "Wir können uns einen Sozialstaat überhaupt nicht leisten." [7]

    Aber schauen wir einmal, wofür Geld da ist:
    Da wären 10 Milliarden Mark für den Transrapid. Der soll auf der Strecke Hamburg-Berlin verkehren und der Deutschen Bahn AG Konkurrenz machen. Nutznießer sind die Betreiber Siemens, Thyssen und Adtranz. Und die Bahn stimmt zu. Warum wohl? Nun, im Vorstand der Deutschen Bahn AG sitzen die Vertreter der Automobil-Lobby. Die haben nichts dagegen, wenn sich die Bahn mit unsinnigen Projekten in die Pleite fährt. Hat sich die Bahn doch seit der Privatisierung in derselben Höhe verschuldet, wie in Staatsbesitz ganze vier Jahrzehnte zuvor. Nur wird diesmal keiner die Pleite auffangen. Was dies vor allem für den öffentlichen Nahverkehr bedeutet, muß ich wohl nicht betonen. Die Automobilfirmen werden es danken.

    Geld wäre auch da, wenn Steuerschulden konsequent bei Banken und Konzernen eingetrieben würden. Statt dessen wird der angebliche Sozialhilfemißbrauch zum beherrschenden Thema. Das Darmstädter Echo ist da im übrigen voll dabei. Von kritischem Journalismus keine Spur.

    Und 50 Milliarden Jahr für die Bundeswehr pro Jahr könnten auch locker eingespart werden. Allein der Eurofighter wird weit über 20 Milliarden Mark kosten. Da können wir nur hoffen, daß auch davon genügend abstürzen, wie bei Starfightern und Phantom-Jets. Daß Auslandseinsätze der Bundeswehr zum Normalfall werden, davon kann man ausgehen, egal, ob der Außenminister Kinkel oder Fischer heißen mag. Und egal, was GRÜNE Parteitage beschließen mögen. [8]

    Ich könnte noch mehr derartiger Beispiele aus dem Buch von Winfried Wolf erzählen, aber ich habe noch andere Themen. Daher meine Literaturempfehlung: Das Buch heißt CasinoCapital. Der Crash beginnt auf dem Golfplatz. Es ist als Taschenbuch soeben im Neuen ISP Verlag erschienen und kostet 24 Mark 80.

     

    Das Bürgertum erklärt sich selbst

    Besprechung von : Robert B. Reich, Die neue Weltwirtschaft. Das Ende der nationalen Ökonomie, Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt/M. 1996 [orig.: 1991], DM 19,90

    Ein anderes Buch zum Thema ist das im Fischer Taschenbuch Verlag erschienene Buch von Robert B. Reich Die neue Weltwirtschaft. Es ist aus US-amerikanischer Sicht geschrieben, läßt sich jedoch im Prinzip auch auf deutsche oder japanische Verhältnisse übertragen. Reichs Anliegen ist ein positiver Wirtschaftsnationalismus. Auch er ist ein Vertreter der Spezies Ökonomen, die der Meinung sind, es gäbe außer diesem nun wirklich schlimmen ganz realen Kapitalismus eine vielleicht gemäßigtere, verantwortlichere Variante davon.

    Da Reich nicht ganz weltfremd ist, scheint es ihm ein probates Mittel, die Entscheidungsträger in Politik und Wirtschaft davon zu überzeugen, daß seine Ideen ihnen doch viel mehr zum Vorteil gereichen würden. Das klingt ja auch ganz gut: lieber keine Handelskriege führen, die Schuldenlast der Dritten Welt als gemeinsame Anstrengung verringern, Arbeitspotentiale gemeinsam erschließen. Allein - der ordinäre Kapitalismus will das nicht einsehen. Er geht auf Crash-Kurs. Da wird auch ein Robert Reich nichts daran ändern können. Sein Buch endet mit der Frage:

    Die zentrale Frage für Amerika in der postsowjetischen Welt lautet also: Werden wir imstande sein, unsere Identität und das Gefühl gegenseitiger Verantwortung zurückzugewinnen, ohne uns ein neues Feindbild schaffen zu müssen? Die Antwort ist alles andere als klar. [9]

    Das Buch von Robert Reich heißt Die neue Weltwirtschaft. Das Ende der nationalen Ökonomie. Es ist im Fischer Taschenbuch Verlag erschienen und kostet 19 Mark 90.

     

    Ein Gespenst geht um

    Besprechung von : Robert Went, Ein Gespenst geht um ... Globalisierung! Eine Analyse.Orell Füssli Verlag, Zürich 1997, DM 39,00

    Wesentlich mehr Klarheiten verschafft dagegen Robert Went in seinem Buch Ein Gespenst geht um ... Globalisierung! Wie Reich ist auch Went Ökonom, könnte aber als ein Beispiel für globalisierte Literatur herhalten. Er doziert an der Universität Amsterdam, sein Buch ist in einem schweizer Verlag erschienen und wird in einem Radiosender in der Bundesrepublik besprochen.

    Aber Scherz beiseite. - Robert Went ist ein ernstzunehmender Analytiker, der der These vehement widerspricht, die technologische Entwicklung sei die Ursache für das Phänomen, das wir heutzutage Globalisierung zu nennen pflegen. Auch widerspricht er der Behauptung, die entfesselten Marktkräfte - auch die im internationalen Kredit- und Finanzsystem - seien nicht steuerbar. Allerdings gehöre dazu ein politischer Wille, den die kapitalistischen Regierungen nicht zeigen würden.

    Robert Went greift in seiner Analyse auf die Theorie der Langen Wellen [10] zurück. Neben den in der Wirtschaftstheorie seit langem bekannten industriellen Zyklen von 5 bis 11 Jahren Dauer gibt es demnach Auf- und Ab-Bewegungen der internationalen Konjunktur von etwa 50 Jahren Dauer. Als Ursache dieser Bewegung nennt er die Bewegung der Profitrate. Eine sinkende Profitrate wird nicht zu Neuinvestitionen reizen, statt dessen wird versucht, Kapital bestmöglich anzulegen. Daher die Zunahme der Spekulationsgeschäfte. Andererseits gibt es immer wieder Gegenbewegungen, die die Profitrate steigen lassen. Arbeiterinnen und Arbeiter können effektiver ausgebeutet werden. Technologische Fortschritte ermöglichen einen schnelleren Warenumsatz. Neue Märkte können erschlossen werden. Nach Went und anderen Theoretikern, die diese Theorie der Langen Wellen akzeptieren, befinden wir uns zur Zeit am Ende einer Abwärtsbewegung einer derartigen Welle. Allerdings ist noch nicht zu erkennen, ob und wann es zu einer Aufwärtsbewegung kommen wird. Eine faszinierende Theorie im übrigen. Vielleicht sollte ich einmal eine Sendung allein zu diesem Thema machen. Ich denke, die Theorie der Langen Wellen, richtig verstanden, hat eine große Erklärungskraft.

    Das Buch von Robert Went heißt Ein Gespenst geht um ... Globalisierung! Es ist im Orell Füssli Verlag erschienen und kostet 39 Mark.

     

    Possen bürgerlicher Demokraten

    Von heute an bis zum Donnerstag erinnert der ZeitZug 1848 - Für die Freiheit streiten! an die Geschehnisse vor 150 Jahren. Die rollende Ausstellung ist durch die Bemühungen der darmstädter Geschichtswerkstatt auch in Darmstadt zu sehen. Der historische Zug steht von 9 bis 19 Uhr auf Gleis 362 im Hauptbahnhof. Der Zugang ist über Gleis 1.

    Diese Revolution von 1848 war allerdings eine Revolution der Bürger, und das heißt, der Besitzenden und vor allem der Kapitalisten, die die feudale Herrschaft endgültig beseitigen wollten. Bäuerinnen, Bauern, Arbeiterinnen und Arbeiter schlossen sich dieser Revolution an, die den Initiatoren aus den Händen zu gleiten begann. Sie schlossen daher eine Art Burgfrieden mit der feudalen Reaktion auf Kosten der arbeitenden Schichten.

    Ob dies auch so zu sehen sein wird, wäre eine interessante Frage.
    Interessant ist allerdings auch folgendes:

    Die Ministerpräsidenten von Hessen, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg waren sich am 27. Februar in Mannheim - dort, wo 1848 die deutsche Revolution begann - einig: Sie fühlten sich dem "Erbe der deutschen Revolution verpflichtet". Sprachen es und stiegen in einen ZeitZug, der die Revolution als Event feiert. Gut unterrichtete Kreise im Badischen berichten, die drei hätten danach im selbigen Zug darüber geplauscht, wie der Große Lauschangriff durch den Bundesrat zu bringen sei. Die Posse hat eine Fußnote. Vor derselben Veranstaltung mit den drei Ministerpräsidenten wollte der Mannheimer Gewerkschafter und Sozialist Helmut Roos ein Flugblatt verteilen, das für den 2. März zu einer 1848er Mannheimer Veranstaltung mit Gregor Gysi einlud. Selbiges wurde ihm von den städtischen Organisatoren verwehrt. Das Mannheimer Ordnungsamt, gut sozialdemokratisch verwaltet, war der Meinung, daß die Revolution nur mit einer richtigen Revolutionsfeier gewürdigt werden könne.

     

    Strahlende Demokratie heute

    In zwei Wochen, wahrscheinlich zwischen dem 23. März (einem Montag) und dem 25. März (einem Mittwoch), wird wieder einmal ein Castor-Transport durch die Bundesrepublik gefahren werden. Drei Behälter mit radioaktiven Brennelementen aus dem Atomkraftwerk Gundremmingen in Bayern und drei Behälter aus dem Atomkraftwerk in Neckarwestheim am Neckar sollen in das atomare Zwischenlager nach Ahaus im Münsterland transportiert werden. Für diesen Transport wurden schon einige Fußballspiele der Bundesliga verlegt, da die Polizei zur Sicherung des Transports eingesetzt werden muß und daher nicht die üblichen Fußballrowdies beaufsichtigen kann.

    Um es deutlich zu machen: zur Sicherung der Gewinne der Energieverorgungs-Unternehmen werden etwa 30.000 Polizistinnen und Polizisten beschäftigt. Die Kosten dürften wie bei den anderen Castor-Transporten im Bereich zwischen 50 und 100 Millionen Mark liegen. Bezahlt natürlich aus Steuergeldern. Die Gewinne aus der Nutzung einer Hochtechnologie dürfen selbstverständlich nicht angetastet werden. Die Brennelemente sind abgebrannt - also Atommüll. Da es kein Endlager gibt und es bis heute keine technisch sichere Möglichkeit gibt, atomaren Müll sicher zu lagern, werden diese Brennelemente in ein sogenanntes Zwischenlager gebracht. Eine Frage, zwischen was, erübrigt sich eigentlich. Sie werden solange zwischengelagert, bis eine technologische Innovation eine neue Form der Zwischenlagerung ermöglicht.

    Mit anderen Worten: alle Atomkraftwerke müßten nach heutiger Gesetzeslage abgeschaltet werden, da kein Nachweis für eine sichere Endlagerung existiert. Die Betreiber der AKWs liefern den Genehmigungsbehörden den Nachweis in der Form, daß sie sagen: wir liefern den Müll zur Wiederaufbereitung nach La Hague in Frankreich oder Sellafield nach England. Oder wir lagern einfach zwischen, bis Gorleben als Endlager in Betrieb genommen werden kann. Irgendwann in zwei, drei Jahrzehnten - vielleicht.

    Der Transport könnte wieder einmal durch Darmstadt geführt werden. Wie ich unsere StadtpiratInnen kenne, werden sie ihm einen gebührenden Empfang bereiten.

    Wie ein solcher Transport stattfindet, wird am morgigen Dienstag in der Darmstädter Innenstadt gezeigt werden. Ein Probetransport wird sich ab 14 Uhr vom Luisenplatz durch die Fußgängerzone bewegen. Dabei werden sowohl die Sicherheit des Behälters, Blockadetaktiken von Atomkraftgegnerinnen und Atomkraftgegnern wie auch das Vorgehen der Polizei vorgeführt werden. Eine Beteiligung der darmstädter Bevölkerung ist ausdrücklich erwünscht. Daß der Castor gegen die Blockiererinnen und Blockierer durchgeprügelt werden muß, ist nicht auszuschließen.

    Am Freitag abend findet dann ein Solidaritätskonzert zugunsten der darmstädter StadtpiratInnen statt. Es spielen Phunk M.O.B., Molly Unemployed und Psychological Problems. Das Konzert beginnt um 20 Uhr in der Oetinger Villa in der Kranichsteiner Straße 81. Der Eintritt beträgt 6 Mark. Das Konzert steht unter dem Motto NiX fährt mehr.

    Und am nächsten Sonntag findet eine Demonstration vor dem Atomkraftwerk in Neckarwestheim statt. Mit dem Wochenend-Ticket der Bahn kann dorthin gefahren werden. Treffpunkt ist um 10 Uhr 15 im darmstädter Hauptbahnhof.

    Übrigens wurde schon der erste Transportbehälter zur Abreise von Atommüll nach La Hague in der Bretagne im Atomkraftwerk Biblis gesichtet. Vom dortigen Pressesprecher erfuhr ich, daß für dieses Jahr mehrere Transporte zur Wiederaufbereitung nach Frankreich vorgesehen sind.

     

    Eine Virtuelle Zitrone für eine sinnlose Drogenreportage

    Wenn das Kapital sich global ausbreitet und alle Bereiche unter seine Kontrolle bekommt, dann gibt es nichts, was sich nicht zu Geld machen läßt. Auch Drogen sind ein lukratives Geschäft. Wer für freie Marktwirtschaft ist, wie viele unserer Politikerinnen und Politiker, muß begründen, warum einige Drogen erlaubt und andere verboten sind. Jedenfalls ist Drogenhandel ein Geschäft wie jedes andere.

    Kolumbien und Bolivien sind zwei Länder, deren Exporterlöse hauptsächlich aus Drogengeldern bestehen. Die jeweiligen Regierungen und Militärs sind aktiv im Drogengeschäft und die Bauern haben wenigstens etwas, was sie anbauen können und das sie ein wenig über Wasser hält. Der Anbau von Getreide würde ihnen nämlich kein Überleben sichern, weil der Markt schon mit US-amerikanischem Weizen oder EU-subventionierten Produkten gefüllt ist.

    Drogen sind aber auch, wenn man dem Darmstädter Echo Glauben schenken mag, ein Thema in Darmstadts Schulen. Nun könnte man das als Zeitgeistphänomen abhaken und sagen, ja, das ist halt so. Warum soll es an Schulen anders zugehen als im Rest der Gesellschaft? Jedoch gebe es eine Tendenz an den Schulen, das Phänomen zu leugnen. Alkohol sei auch an Schulen nach wie vor die meistkonsumierte Droge.

    Sabine Richter schrieb dazu in ihrem Kommentar am Samstag [11]:

    Aber Leugnen kann auf Dauer kein Ausweg sein. Die Schüler sollen auf den Umgang mit der Suchtgefahr vorbereitet werden, als starke Persönlichkeiten sich selbstbewußt gegen Rauschmittel entscheiden.

    In ihrem Bericht führte sie weiter aus, daß die Pädagogen der einen Schulen mit ganzheitlicher Erziehung ihre Schülerinnen und Schüler vom Drogenkonsum abhalten wollen, an einer anderen ab der fünften Klasse versucht werde, das Selbstwertgefühl der Kinder zu steigern.

    Wer auch nur ein bißchen Ahnung von der Realität in deutschen, und das heißt auch, in Darmstadts Schulen hat, müßte jetzt in schallendes Gelächter ausbrechen. Denn eines vermitteln die Schulen sicher nicht, nämlich ein Selbstwertgefühl, das zur Herausbildung starker Persönlichkeiten führt. Im Gegenteil, Frontalunterricht ist immer noch eine bewährte Lehrmethode. Und wenn an der Beschäftigung von Lehrerinnen und Lehrern systematisch gespart wird, ist es auch kein Wunder, wenn individuelle Förderung meist nur Absichtserklärung bleibt. Brave, angepaßte, bequeme Schülerinnen und Schüler sind und bleiben das Leitbild, zumal sie in immer vollen Klassen auch am besten zu handhaben sind.

    Und zur Persönlichkeitsentwicklung tragen Schulnoten auch heute noch nicht bei. Das mag für viele Pädagogen, Eltern und Politiker eine schmerzliche Einsicht bedeuten. Noten erzeugen einen Druck, eine bestimmte Leistung zu einer festgesetzten Zeit abrufbereit vorliegen zu haben. Vokabeln werden zum Abfragen gelernt. Wer nicht ordnungsgemäß schreiben oder lesen kann - was als Legasthenie bezeichnet wird -, wird mit Notenabzügen bestraft. Was dies mit der Förderung eines Selbstwertgefühls zu tun haben soll, ist mir nicht ersichtlich.

    Wenn Sabine Richter keine Ahnung vom Schulalltag hat, so mag ihr das verziehen sein. Wenn sie aber gesellschaftliche Ursachen von Drogenkonsum ausblendet und das Problem darauf reduziert, ob Schülerinnen und Schüler gefördert werden, dann ist sie eine würdige Vertreterin unserer großen südhessischen Zeitung. Drogenkonsum hat etwas mit Perspektivlosigkeit, die ganz real vorhanden ist, zu tun. Und sie hat auch damit zu tun, daß die Ellbogenmentalität schon von früh auf trainiert wird. Das mag kein offizielles Bildungsideal sein, gehört aber zum heimlichen Lehrplan. Mit diesem Lehrplan sollen aus Schülerinnen und Schülern nützliche Mitglieder dieser Gesellschaft gemacht werden. Und das heißt, zur Freude ihrer zukünftigen Arbeitgeber sich ein- und anzupassen.

    Um mit Streß und Leistungsdruck umgehen zu können, um die erwartete Leistung auch wirklich bringen zu können, sind Alkohol und Tabletten bewährte Mittel. Wer also wirklich etwas gegen Drogen an den Schulen unternehmen will, muß hier ansetzen, also den Druck herausnehmen. Und, ganz selbstverständlich, Perspektiven jenseits einer Normierung auf Konsum und späterer Verwertbarkeit im Berufsleben aufzeigen.

    Für das gekonnte Ausblenden gesellschaftlicher Zusammenhänge verleihe ich Sabine Richter die Virtuelle Zitrone des Monats März.

    Zudem beschränkt sie den Drogenkonsum in Darmstadts Schulen auf Alkohol, Tabletten, Haschisch und Ecstasy. Da frage ich mich, ob sie den Genuß von Nikotin und Teer deswegen nicht erwähnt, weil sie vielleicht selbst raucht? Sind Zigaretten dann keine Drogen mehr? Also, ich fühle mich von Raucherinnen und Rauchern wesentlich mehr belästigt als von den vereinzelten Drogenhändlern auf dem Luisenplatz.

     

    Schluß

    Ich komme zum Schluß der heutigen Folge von Kapital und Arbeit. Am Montag in zwei Wochen, also am 23. [12], werde ich noch einmal ausführlich auf die Situation in Algerien eingehen. Obwohl dort weiterhin demokratische Freiheiten vorenthalten werden, statt dessen weiter gemordet wird, ist Algerien wieder aus den Medien verschwunden.

    Einen Veranstaltungstermin hätte ich noch: Im Rahmen der überregionalen Kampagne Kein Mensch ist illegal findet am Donnerstag abend in Darmstadt eine Veranstaltung zu illegalisierten Frauen statt. MigrantInnen sind in der BRD damit konfrontiert, daß frauenspezifische Fluchtgründe nicht anerkannt werden oder daß ihr Aufenthalt an die Heirat mit Männern gebunden bleibt. Unter ganz unterschiedlichen Bedingungen kommen und leben Frauen ohne Papiere in der BRD. Diese Illegalität stellt an sie ganz besondere Anforderungen. Judith Rosner von der Arbeitsgemeinschaft gegen internationale sexuelle und rassistische Ausbeutung e.V., kurz agisra, wird dazu aus ihren praktischen Erfahrungen berichten. Die Veranstaltung findet am Donnerstag, dem 12. März, um 19 Uhr 30 in der Oetinger Villa - das ist in der Kranichsteiner Straße 81 - statt.

    Es verabschieden sich am Mikrofon Walter Kuhl und (an der Technik) Günter Mergel.

     

     

    ANMERKUNGEN

     

    [1]   Winfried Wolf : CasinoCapital, Seite 26
    [2]   Wolf, Seite 143
    [3]   Wolf, Seite 156-157
    [4]   Wolf, Seite 141
    [5]   Wolf, Seite 144-145
    [6]   Wolf, Seite 122-123
    [7]   Wolf, Seite 212-213
    [8]   Offensichtlich habe ich mit meinen Vermutungen über die Grüne Auslandseinsatzpolitik ein halbes Jahr vor der Bundestagswahl und ein ganzes Jahr vor dem NATO-Krieg gegen Jugoslawien vollkommen richtig gelegen.
    [9]   Robert Reich : Die neue Weltwirtschaft, Seite 363
    [10]  Zur Theorie der Langen Wellen siehe auch meinen Text Wider die monokausalen Erklärungen "langer Wellen"!.
    [11]  Darmstädter Echo, 7.3.1998, mit dem Artikel Fast alle Drogen kommen in Schulen vor und dem Kommentar Nichts sehen, nichts hören, nichts reden, jeweils von Sabine Richter.
    [12]  Die Sendung war aus aktuellem Castor-Anlaß eine Woche später am 30. März 1998 zu hören.

     

     

    Diese Seite wurde zuletzt am 12. März 2005 aktualisiert.
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