Kirschenallee
Kirschenallee: Idealer Ort für spießige Toleranz.

Kapital und Arbeit

21. Folge: Image ist alles

Sendemanuskript

Sendung der Redaktion Alltag und Geschichte

Radio: Radio Darmstadt

Redaktion und Moderation: Walter Kuhl

Ausstrahlung am:

Montag, 10. Mai 1999, 17.00 bis 17.55 Uhr

Wiederholt:

Dienstag, 11. Mai 1999, 00.00 bis 00.55 Uhr
Dienstag, 11. Mai 1999, 08.00 bis 08.55 Uhr
Dienstag, 11. Mai 1999, 14.00 bis 14.55 Uhr

Zusammenfassung:

Das Darmstädter Staatstheater sucht ausgesprochen hübsche Kinder, die IHK mag keine Prostitution vor der Haustüre ihrer Mitgliedsfirmen und das Darmstädter Echo verbreitet widersprüchliche Meldungen.

Besprochenes Buch:

Vickie L. Montgomery : Der Survival-Guide für Powerfrauen, mvg Verlag

Playlist:

Zur Neoliberalisierung von Radio Darmstadt und seinen Trägerverein und zur Ausgrenzung mehrerer Mitglieder meiner Redaktion seit 2006 siehe meine ausführliche Dokumentation.


Inhaltsverzeichnis


Einleitung 

Jingle Alltag und Geschichte

Anfang des Monats suchte das Darmstädter Staatstheater Mädchen und Jungen als Statistinnen und Statisten für die Oper Carmen. Sie sollten vor allem eines sein: hübsch – was auch immer das sein mag. Gestylte junge Leute, deren einzige Qualifikation eine gute Figur und ein nettes Gesicht ist. Etwa um ein Publikum zu erfreuen, das eine Weile der Wirklichkeit entfliehen können und nicht an die Unannehmlich­keiten des Lebens in dieser Gesellschaft denken müssen soll? Nun ja, Theater ist halt auch so eine Art Opium für das Volk. Das wirkliche Leben ist bekanntlich alles anderes als – hübsch.

Und auf Inhalt scheint es ohnehin nicht mehr anzukommen. Hauptsache, die Form sieht ansprechend aus. Eine hübsche Verpackung, ein ansprechendes Design, ein gutes Marketing ist eben alles. Und so nimmt es dann auch kein Wunder, wenn die Industrie- und Handelskammer darauf achtet, daß die Straßen­prostitution möglichst nicht vor der Haustür ihrer Mitgliedsfirmen stattfindet. Da endet dann doch jede Toleranz.

Darauf werde ich im Verlauf der heutigen Folge der Reihe Kapital und Arbeit noch zu sprechen kommen. Und ein besonders gelungenes Beispiel für virtuellen Journalismus, also einer, der nur so tut, als sei er einer, hat mir wieder einmal das Darmstädter Echo zu lesen gegeben. Das ist dann doch glatt eine meiner Virtuellen Zitronen wert.

Durch die Sendung führt Walter Kuhl.

 

Die Toleranz der Bourgeoisie

Darmstadt ist eine weltoffene Stadt, die auch in puncto Doppelmoral so einiges zu bieten hat. In der Morneweg­straße gibt es den bekannten Straßenstrich und niemand scheint es bislang für nötig befunden zu haben, die dort lebenden und davon auch genervten Menschen zu unterstützen. Doch plötzlich, wo am Hauptbahnhof das neue Großkino entstehen soll, werden Pläne entwickelt, die Straßen­prostitution aus diesem Bereich zu entfernen. Denn die Kinogängerinnen und Kinogänger sollen nicht mit den Schattenseiten dieser Gesellschaft konfrontiert werden. Das wäre geschäfts­schädigend. Und so etwas kann kein Standort­fanatiker zulassen.

Aber wohin damit? Die Prostitution zu verbieten, ist rechtlich nicht zulässig. Allenfalls ist es erlaubt, fast die gesamte Stadt zum Sperrgebiet zu erklären, wenn es eine kleine ausgewiesene sogenannte Toleranzzone gibt. Jetzt stellt sich natürlich die Frage, an welcher Stelle dieser Stadt herrscht Toleranz? Ich fürchte, da können wir lange suchen. Die Stadt wollte es sich einfach machen und die Toleranzzone einige hundert Meter nach Norden verlegen, in die Kirschenallee und die Mainzer Straße. Genial war der Ort allein schon deswegen, weil er verkehrsmäßig ähnlich günstig wie der alte Standort Morneweg­straße war und dort zudem kein Wohngebiet ist. Allerdings waren die Gewerbetrei­benden anderer Ansicht. Sie haben ihren guten Ruf zu verteidigen.

Und das ist dann eine typisch männliche Argumentation. Nicht, daß ich jetzt einigen der Herren Gewerbetrei­benden etwas unterstellen will. Ich denke, das ist ein globales männliches Phänomen. Nach außen den um seinen guten Ruf besorgten Mann zu spielen, aber selbstverständ­lich die Verfügungs­gewalt über Frauen nicht nur im Kopf zu haben. Prostitution wäre ohne Männergesell­schaft nicht denkbar. Die Industrie- und Handelskammer Darmstadt hat in einer Presseer­klärung die Doppelmoral besonders gut auf den Punkt gebracht. Sie schreibt dort unter anderem:

Für die Entwicklung von Unternehmen im scharfen globalen Wettbewerb spiele die Motivation ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und deren positive Identifizierung mit ihren Unternehmen eine entscheidende Rolle. Die Einrichtung einer Toleranzzone in unmittelbarer Umgebung dieser Unternehmen könne aber nur demotivierend auf die dort Beschäftigten wirken und den Stolz auf ihren Arbeitsplatz – auch vor Familien und Freunden – beeinträchtigen. Dies träte zu dem voraussehbaren Imageschaden hinzu, den die zum Teil weltweit tätigen Unternehmen durch die Toleranzzone vor ihren Werkstoren erleiden müßten.

Toleranz hört eben da auf, wo es um Profit geht. Natürlich geht es nicht um die Motivation der dort Beschäftigten. Das ist ideologische Schaum­schlägerei. Wenn es um Profit geht, dann kennen kapitalistische Unternehmen eine sehr einfache Methode, ihre Beschäftigten zu motivieren: entweder Leistung oder Entlassung. Eine Sekretärin einer Darmstädter Gewerkschaft hat mir das einmal sehr eindringlich geschildert, mit welchen Mobbing­methoden Darmstädter Unternehmen ihre Beschäftigten auspressen, bevor sie sie auf die Straße setzen. Es geht um Leistung, Kosten und Effizienz – zum Wohle der Kapitaleigner, nicht zum Wohl der Beschäftigten. Es soll zwar Firmeninhaber geben, die sich tatsächlich um das Wohlergehen ihrer Beschäftigten sorgen, aber das ist die Ausnahme. Und eigentlich haben diese Firmenbesitzer ihren Job verfehlt. Im scharfen globalen Wettbewerb, den ja auch die IHK anführt, sind solche Sentimen­talitäten allerdings fehl am Platz.

Aber jede Gewerkschaft, die etwas auf sich hält, sollte natürlich versuchen, das Best­mögliche für die dort Beschäftigten herauszuholen. Denn es ist ja nicht einzusehen, warum zum Wohle des Profits Menschen wie Zitronen ausgepreßt werden sollen. Leider haben auch die meisten Gewerkschaften und ihre Funktionäre das Standort­denken verinnerlicht, denken mehr an die armen Kapitaleigner und weniger an ihre Mitglieder. Aber bevor ich mich in philosophische Fragen über den Sinn kapitalistischer Ausbeutung ergehe, kehre ich doch wieder auf den … ja hier geradezu … nackten Boden der Tatsachen zurück. In einem Punkt muß ich der IHK recht geben. Tatsächlich stellt sich die Frage, ob es überhaupt ein Sperrgebiet geben muß, bei dem dann aus rechtlichen Gründen eine Toleranzzone auszuweisen ist.

Darf Prostitution nur in einem dafür bereitgestellten Ghetto stattfinden? Warum ist diese Gesellschaft nicht in der Lage, ihre Schattenseiten zu akzeptieren? Prostitution gehört genauso wie der Konsum sogenannter harter und illegaler Drogen zu dieser Gesellschaft. Mit Verboten und Repression ist da nichts zu erreichen.

Was in der Mornewegstraße und ihren Seitenstraßen geschieht, ist natürlich nicht zu akzeptieren. Allerdings meine ich damit nicht die Straßenpro­stitution. Ich meine, daß Männer sich das Recht anmaßen, Frauen als Freiwild zu begreifen. Und die Anwohnerinnen dieser Straßen (aber nicht nur die, Frauen sind ja offensichtlich per definitionem Freiwild in dieser Gesellschaft) haben allen Grund, diesen Zustand nicht hinzunehmen. Ich denke, die Straßenpro­stitution gehört wie der Profit zum Kapitalismus, und deshalb sollte die Toleranzzone auch dorthin verlegt werden, wo Kapital und Konsum zu Hause sind, also mitten in die Stadt.

Und deshalb kann ich der Logik der Industrie- und Handelskammer nicht so recht folgen. Die IHK fordert den Verzicht auf ein Sperrgebiet und damit auf eine Toleranzzone. Darüber ließe sich ja reden. Allerdings fällt der IHK nur eine Lösung ein, die keine ist. Sie schreibt als Abschluß ihrer Presseerklärung:

Die Stadt könnte auf eine Verbotszone verzichten […], wenn es gelänge, die Prostitution durch gezielte Maßnahmen, beispielsweise Alkohol- und Führerschein­kontrollen, zu mildern oder in andere, weniger empfindliche Gebiete zu verlagern. [1]

Männern auf der Suche nach Freiwild mit Führerschein­kontrollen beizukommen – also auf so etwas muß man erst einmal kommen. Daß der IHK nur die Logik des Verdrängungswett­bewerbs einfällt, verwundert mich jedoch nicht. Sozusagen natürwüchsig wird sich dann schon ein Gebiet finden, in dem die Prostitution stattfinden kann. Wahrscheinlich das Gebiet, dessen Bewohnerinnen und Bewohner die geringste Lobby haben. Hauptsache, beim Geldverdienen fühlen sich Männer nicht gestört.

Wie es den Frauen dabei geht, danach fragt ja ohnehin niemand. Eine schon. In einem Interview mit dem Darmstädter Echo sagte die Darmstädter Frauen­beauftragte Edeltraud Baur:

Natürlich zieht eine Toleranzzone auch die Drogenszene an. Das muß man wissen und darauf muß man reagieren. Aber ich bin keine Vertreterin der Ansicht, daß man diese Szene einfach von einem Ort zum anderen verschieben kann. Wir müssen auf die Realität schauen. Man muß nach den Ursachen fragen und überlegen, wie man diesen Leuten generell helfen kann. Wir sollten uns sehr davor hüten, sie zu verachten. Drogen sind für viele ein Mittel zum Überleben, und das wird von den Zuhältern ausgenutzt. [2]

Ich bin mir nicht sicher, ob das so stimmt. Also ob es diesen Zusammenhang zwischen Straßenpro­stitution, Drogenkonsum und Zuhälterei gibt. Das scheint mir eher ein Klischee zu sein. Ich vermute, daß der Drogenkonsum für einige dieser Frauen nur über Prostitution finanzierbar ist, und dies typischerweise von Männern ausgenutzt wird – von der Freiern und von den Zuhältern. Umso wichtiger wäre es, den Frauen zu helfen; und der beste Schutz ist immer noch der, die Prostitution im öffentlichen Raum und nicht in einer fernab liegenden Toleranzzone stattfinden zu lassen. Und dann hat Edeltraud Baur auf jeden Fall recht, daß die Frauen genauso von Streetworkern unterstützt werden müssen wie die Junkies auf dem Luisenplatz oder im Herrngarten.

Insofern habe ich bei dem folgenden Lied leichte Bauchschmerzen. Gibt es die Realität wieder oder ein Klischee? Ich weiß es einfach nicht. [3]

 

Identifikationsprobleme einer Powerfrau

Besprechung von : Vickie L. Montgomery, Der Survival-Guide für Powerfrauen, mvg-Verlag im verlag moderne industrie 1998, 432 Seiten, DM 46,00

Was machen die wenigen Frauen, die in Führungs­positionen in Handel und Gewerbe aufsteigen? Wie gehen sie mit den Erwartungen um, die an sie als Frau und Chefin gestellt werden? Sind es andere Erwartungen als die, die an Männer gestellt werden? Das ist sicher zu erwarten. Frauen müssen sich in einer Gesellschaft wie der unseren noch einmal ganz anders bewähren als Männer. „Der Survival-Guide für Powerfrauen“ heißt ein Management-Führer speziell für Frauen. Ein Ratgeber für die schwierigen Fragen des kapitalistischen Alltags. Was tun, wenn eine Mitarbeiterin unangemssen gekleidet am Arbeitsplatz erscheint? Was, wenn der Lebensge­fährte eines Mitarbeiters schwer krank ist; spielt es dann eine Rolle, wenn der Mitarbeiter schwul ist?

In welche Richtung der für ein US-amerikanisches Publikum geschriebene Ratgeber von Vickie Montgomery geht, mag folgende Fragestellung beleuchten: Das Problem ist ein problematischer Mitarbeiter – er heißt Tom –, der bereits eine Abmahnung erhalten hat, aber sich nicht gebessert hat. Das Problem verschärft sich dadurch, daß die Powerfrau als Abteilungs­leiterin Tom mag und er es schon immer nicht leicht hatte. Fürsorge ist also angesagt. Vickie Montgomery gibt zu bedenken:

Es ist möglicherweise an der Zeit, sowohl Tom als auch der Firma zu helfen, indem man ihn gehen läßt. Tom braucht vielleicht einen Schubs vor die Tür, damit er sich eine Anstellung sucht, die seinen eigenen Bedürfnissen besser gerecht wird. Sicher hat er Angst davor, den ersten Schritt zu unternehmen. Ihm zu kündigen könnte für Sie die beste Lösung sein. [4]

Nun ja, Tom braucht eben nur einen Schubs, um seine Angst zu überwinden, sich im Land der unbegrenzten Möglichkeiten einen der vielen immer schlechter bezahlten Dienstleistungsjobs zu suchen. Das ist fast schon zynisch. Vickie Montgomery schlägt alternativ das direkte Gespräch mit dem problematischen Mitarbeiter vor. Das hört sich dann so an:

Tom, Ihre Leistung hat noch kein akzeptables Niveau erreicht. Ich weiß, daß diese Tatsache bereits früher einmal mit Ihnen besprochen wurde. Ich fange hier mit einem neuen Besen an und ich möchte, daß wir uns darüber einigen …

… also das finde ich bei kapitalistischen „Vereinbarungen“ immer so klasse, ich möchte, daß wir uns darauf einigen …

… ich möchte, daß wir uns darauf einigen, was von Ihnen erwartet wird und wie wir diese Ergebnisse erreichen können. Die Anzahl der Anrufe, die Sie beantworten, liegt weit unter dem Schnitt der Abteilung von 175 Anrufen pro Tag. Bei Ihnen liegt die Zahl der Anrufe bei durchschnitt­lich 92. Ich möchte, daß sich Ihr Schnitt auf über 125 die nächste Woche verbessert. [5]

Buchcover Vickie MontgomeryIch nehme einmal an, weil das uns Vickie Montgomery nicht verrät, daß Tom in einer Kundendienst­abteilung arbeitet. Und wenn er nicht gerade die obligatorischen und selbstverständ­lich „freiwilligen“ Überstunden ableistet, dann hat er exakt 480 Minuten zur Verfügung. Wenn der Abteilungs­schnitt bei 175 Anrufen pro Tag liegt, heißt das, daß jede Anruferin und jeder Anrufer in exakt drei Minuten abzufertigen ist. Wobei hier nicht einmal mit eingerechnet wurde, daß die Anfrage oder Reklamation an die zuständige Abteilung weitergeleitet werden muß. Über die Qualität der Bearbeitung sagen also 175 bearbeitete Anrufe pro Tag nichts aus. Als ob es darauf nicht ankäme. Vielleicht ist Tom ja in der Hinsicht besonders fähig, weshalb er sich durchschnitt­lich fünf Minuten pro Anruf Zeit läßt.

Effizienz ist also wichtiger als soziale Kompetenz. Ich kann mir so ein Call Center ganz gut vorstellen, wo die am Telefon Sitzenden hektisch von einem Anruf zum anderen hasten, weil die Erfolgskon­trolle im Hintergrund lauert. Aber nicht das ist das Problem, sondern Tom. Tom, der die abstrakte Leistung einer bestimmten Anzahl geschaffter Telefonate nicht bringt.

Verlassen wir Tom und wenden uns einer anderen Abteilung zu. Vickie Montgomery möchte dort ein Team aufbauen, das auch zusammenhält. Teamarbeit ist seit den 80er Jahren eine effektive Methode, um die Poren des Arbeitsprozesses noch ein wenig mehr zu schließen, also dafür zu sorgen, daß Leerlauf dadurch aufgefangen werden kann, daß sich alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eines Teams für alle Aufgaben verantwortlich fühlen. Wohlklingende Worte über die Segnungen der Team- oder Gruppenarbeit begleiten diesen Prozeß. Natürlich geht es auch hier um Effizienz und Profit, und selbstverständ­lich gehen dabei auch Arbeitsplätze flöten. Also muß die Chefin des geplanten Teams die richtigen Worte finden, um Ängste abzubauen, um zu motivieren:

Ich habe Sie in den letzten Monaten genau beobachtet, um herauszufinden, wie die Abteilung funktioniert. […] Die anfallende Arbeit wird zwar erledigt, aber manchmal müssen ein oder zwei von Ihnen länger arbeiten, wenn an diesem Tag besonders viel Arbeit anfällt. Mehrere von Ihnen sagten mir, daß diese Situation sie stören würde. Als eine Lösungsmög­lichkeit würde ich gerne Teams zusammenstellen. Letztendlich wird das darauf hinauslaufen, daß wir alle für die Arbeit in der Abteilung verantwortlich sind. […] Natürlich geht das nicht über Nacht; es ist ein langwieriger Prozeß. Niemand muß befürchten, daß seine Position abgeschafft oder mit einer anderen Position zusammenge­faßt wird. Wir verändern die einzelnen Arbeitsplätze nicht, sondern wir verteilen Informationen. Später, so hoffe ich, werden wir Möglich­keiten finden, wie wir den Arbeitsablauf optimieren können, um mehr zu schaffen und um jenen zu helfen, die an einem bestimmten Tag überdurch­schnittlich viel Arbeit haben. [6]

Also, ehrlich ist sie ja. Sie droht gleich mit mehr Arbeit, denn die Poren des Arbeitspro­zesses sind bereits so weit verdichtet, daß neue Kapazitäten frei werden. Und deshalb schließt ihre Ansprache mit den salbungsvollen Worten:

Ich möchte jedem einzelnen von Ihnen für seine Arbeit und seinen Einsatz danken; ich weiß das wirklich zu schätzen. [7]

Ja, das Leben einer Powerfrau ist nicht einfach. Beruflicher Aufstieg ist mitunter mit unangenehmen Begleiterscheinungen verbunden: „Letztendlich müssen Sie akzeptieren“, rät Vickie Montgomery ihr,

daß ein paar Freundschaften aus verschiedenen Gründen auf der Strecke bleiben, wenn Sie auf der Karriere­leiter nach oben wandern. Sowohl ihre eigenen zeitlichen Probleme als auch die Tatsache, daß Ihre Freunde sich in Ihrer Gegenwart nicht mehr wohl fühlen, können die Ursache dafür sein. Es ist traurig, aufgrund einer Beförderung einen Freund oder eine Freundin zu verlieren. Aber das ist vielleicht die einzige Alternative, die Sie haben: zu akzeptieren, daß eine Freundschaft zu Ende ist, und dann weitermachen. [8]

Das ist die reine kapitalistische Ethik. Was zählen die Menschen, wenn es ums eigene Ego, den eigenen Aufstieg, den eigenen Vorteil geht – und natürlich um den Vorteil, den das Unternehmen daraus zieht?

Selbstverleugnung gehört zu den Tugenden des beruflichen Aufstiegs, auch und gerade für Frauen. Was tun, wenn Sie in einer Abteilungsleiter­besprechung die erste Frau sind und geradezu selbstverständ­lich als Protokollantin ausgeguckt werden? Weil, Frau ist ja von Natur aus die Sekretärin des Mannes. Was rät uns Vickie Montgomery, in einer solchen sexistischen Situation zu tun?

Horchen Sie in sich hinein, und denken Sie einmal objektiv über Ihre Stärken nach. Haben Sie Qualitäten, die Sie zur optimalen Protokoll­führererin machen? Wenn das der Fall ist, seien Sie auf Ihre Stärken stolz. [9]

Und lassen Sie sich und Ihre Stärken ausbeuten – so möchte ich hinzufügen. Aber weiter bei Vickie Montgomery:

Wenn Sie meinen, der Diskussion nicht richtig folgen zu können, wenn Sie das Protokoll führen, sollten Sie überlegen, ob man die Sitzung aufzeichnen kann. Das verursacht zwar mehr Arbeit, hinterher die Informationen zu übertragen und zu sortieren, aber Sie können auf diese Weise unbelastet an der Diskussion teilnehmen. Bewahren Sie sich eine positive Einstellung, und suchen Sie immer nach den Vorteilen einer Situation. [10]

Tja, immer positiv denken, selbst wenn es nichts Positives zu denken gibt. Aber Sie sind das Problem, nicht die Situation. Oder? Oder ist es schlicht unmöglich, in einer Männerrunde Folgendes zu sagen:

Könnte es sein, daß ich, weil ich in dieser Männerrunde die einzige Frau bin, zur Protokollführerin ausersehen wurde, um die Hierarchie der Geschlechter deutlich festzuschreiben? Ich kann mir nicht vorstellen, daß Sie an einer so antiquierten Vorstellung festhalten. Deshalb schlage ich vor, daß wir reihum das Protokoll führen. Wir alle profitieren davon, denn wir erwerben hierbei soziale Kompetenz und Verantwortung, indem wir den gemeinsamen Diskussions­prozeß noch einmal durchgehen und das wesentliche festhalten. Ich denke, das ist in unser aller Sinn. Vielleicht sollten wir das Protokoll in alphabetischer Reihenfolge unserer Vornamen führen. Dann fangen Sie jetzt an.

Und unsere kluge Powerfrau deutet auf einen der dann sicher pikierten Herren, dem sicher kein plausibles Argument einfallen dürfte, dem Protokoll­schreiben zu entgehen. Sollte der alphabetisch erste Vorname der unserer Powerfrau sein, wird sie natürlich die Reihenfolge der Nachnamen vorschlagen. Das wäre ein Ratschlag, den ich erwarten würde, aber wahrschein­lich ist er in der kapitalistischen Wirklichkeit absolut unrealistisch. Männer sind eben so.

Unterscheidet sich der „Survival-Guide für Powerfrauen“ von den üblichen Management­ratgebern? In einem Punkt sicher. Es wird die spezifische Rolle einer Frau in einer Männergesell­schaft dargestellt. Aber anstatt zu jammern, soll sie dann eben das Positive darin sehen und suchen, selbst wenn es das nicht gibt. Die Männer verändern, das kann sie ja wohl ohnehin nicht. Ob das nun eine sinnvolle Strategie ist, wage ich allerdings zu bezweifeln.

Der Ratgeber von Vickie Montgomery ist im mvg-Verlag erschienen und kostet 46 Mark. Er ist eines der Bücher, die frau oder man gegen den Strich lesen muß, um die Tücken des kapitalistischen Alltags zu erfassen. Das Zielpublikum dieses Buchs dürfte allerdings nicht der verschwindend geringe Anteil von Frauen in Führungs­positionen sein. Das dürfte jedoch allen Manager-Ratgebern gemeinsam sein. Die Untergebenen sollen sich in die Rolle ihrer Chefs einfühlen und sie verstehen und auch akzeptieren lernen. Psychologisch betrachtet, handelt es sich hierbei um das Phänomen der Identifikation mit dem Aggressor. Nicht gerade ein emanzipatorisches Frauenleitbild.

 

Virtuelle Werbeblattverpackung

Es gibt hier in Darmstadt eine Zeitung, bei der ich mich des öfteren frage, ob es bei den Berichten in dieser Zeitung um Wahrheit oder Fiktion geht. Ich komme jedoch immer mehr zu dem Schluß, daß der Inhalt dessen, was berichtet wird, als nebensäch­lich betrachtet wird. Offensicht­lich geht es nur darum, eine Verpackung für die im Blatt mannigfaltig verteilten Werbebot­schaften zu produzieren.

Ich nenne es virtuellen Journalismus, wenn ausgebildete Journalistinnen und Journalisten Beiträge produzieren, die entweder ohne jeden Inhalt oder schlicht falsch sind. Beim Darmstädter Echo scheint zusätzlich noch dazu zu gehören, daß sich niemand oder keine auch noch die Mühe macht, das, was in den Computer eingegeben wurde, noch einmal gegenzulesen. Was dabei herauskommt, ist dann eben hahnebüchener Unsinn.

Für eine derartige Form des … ja eigentlich Nicht-Journalismus … pflege ich die Virtuelle Zitrone für journalistische Glanzleistungen im geistigen Niemands­land zu verteilen. Der heutige Preisträger ist die Sportredaktion dieses wahrlich akribisch arbeitenden Blättchens.

Vor acht Monaten hat das Darmstädter Echo stolz verkündet, daß die ewige deutsche Boxhoffnung Axel Schulz im 26. Profikampf den 31. Sieg gefeiert habe. Damals lästerte ich noch, wie der das gemacht haben mag. Schlug er mehrere Gegner auf einmal k.o.? Oder gar den Ringrichter, weil er seinen Gegner nicht besiegen konnte? Zählt das extra? Schon damals stellte ich die Frage, ob beim Echo das Korrekturlesen deshalb eingespart wird, weil es auf den Wahrheits­gehalt ohnehin nicht ankommen würde. Ich denke, heute kann ich darlegen, daß die Antwort eindeutig ist. Sie lautet: die Wahrheit ist zur Verbreitung von in Zeitungspapier eingewickelter Buchstaben tatsächlich ohne Belang. [11]

Da frage ich mich natürlich, was will mir das Darmstädter Echo statt dessen für eine message verkünden?

Nun kann es eigentlich egal sein, was auf den Sportseiten steht. Sport ist nicht das wirkliche Leben, sondern ein Medienhype in einer Leistungsgesell­schaft. Das olympische Motto des „Schneller – weiter – höher“ drückt allerdings den Leistungs­gedanken ziemlich gut aus. Wir sollen nicht mehr fragen, ob das sonnvoll ist, sondern genauso in der kapitalistischen Welt funktionieren, wie die Athletinnen und Athleten auf dem Sportplatz. Und Doping gehört nicht nur zum Leistungs­sport, sondern auch zum ganz normalen Alltag. Alkohol und Nikotin gehören genauso wie Kaffee oder Cola zu den alltäglichen Drogen, um täglich fit für die von uns abverlangte Leistung zu sein. Nicht die Drogen in Form von Haschisch, Ecstasy oder Heroin sind das Problem, sondern daß diese kapitalistische Leistungsgesell­schaft ohne Drogen nicht funktionieren würde.Über solche Zusammenhänge werden wir im Echo natürlich nie etwas lesen. Jedenfalls, die Sportseiten des Echo sind symptomatisch für den gesamten Inhalt dieser Zeitung.

Im November brachte die Sportredaktion noch das Kunststück fertig, einen Spielbericht über eine Partie der Rollhockey-Bundesliga abzuliefern, in der wenigstens das Ergebnis stimmte. Die zugehörige Tabelle stellte das Spiel dann auf den Kopf: Die Heimmannschaft wurde zur Auswärtsmann­schaft, und zudem gewann auf einmal die unterlegene Mannschaft sozusagen im Nachhinein auf dem Redaktionstisch des Darmstädter Echo die Partie. [12]

Die einzige Entschuldigung, die ich gelten lassen würde, ist die, daß Spielbericht und Tabelle auf zwei verschiedenen Seiten standen.

Vor zwei Wochen gewann dann laut Spielbericht der TV Großwall­stadt mit 27:29 gegen den SC Magdeburg, wenigstens stimmte hier die Tabelle, die den Magdeburgern von den 29 Toren ihre zehn zuviel erzielten Tore wieder aberkannte. Jedoch finde ich es zuweilen enervierend, statt einer Information ein Ratespiel präsentiert zu bekommen. Wer spielte zuhause, wer auswärts, wer gewann, wer verlor, ja, fand das Spiel überhaupt statt? Nun, zumindest letzteres sollte ich ja doch erwarten können. Aber die Sport­redaktion des Darmstädter Echo versetzt mich immer wieder in neues Erstaunen. Ende April spielte der damals noch direkte Konkurrent des SV 98, Viktoria Aschaffenburg zu Hause 1:1 gegen den VfB Unterliederbach.

Verwirrung kam auf, als die Spielerge­bnisse der direkt unterhalb des Spielberichts abgedruckten Tabelle sozusagen ein virtuelles Spiel vermeldeten. Auf einmal war Klein-Karben zu Gast in Aschaffenburg gewesen. Was denn nun? Ist es jetzt auch egal, wer gegen wen spielt? Es scheint so. [13]

Die Welt ist eben unübersichtlich; und selbst die ausgebildeten Redakteure des Darmstädter Echo verlieren die Übersicht. Vielleicht ist das aber auch nur ein Ratespiel, bei dem die Leserinnen und Leser ermuntert werden sollen, selbst der Wahrheit nachzurecher­chieren. Dann wären die virtuellen Ergebnisübersichten das Eingeständnis, daß diese Zeitung entweder nicht in der Lage oder nicht willens ist, diese Welt so abzubilden, wie sie ist. Also, ich finde das peinlich. Aber das Echo wahrscheinlich nicht. Das gehört dort sozusagen zur Corporate Identity und ist deshalb eine Virtuelle Zitrone für blühenden Blödsinn wert.

 

Leichen im Keller

Jingle Alltag und Geschichte

Unser Grüner Außenminister Joschka Fischer hat ja bekanntlich Auschwitz herbeizitiert, um zu begründen, warum ausgerechnet deutsche Soldaten die besondere Verantwortung haben sollen, Frieden und Völkerver­ständigung in aller Welt herbeizubomben. Einmal abgesehen davon, daß die Vertreibung der Kosovo-Albanerinnen und -Albaner nun wirklich nicht mit der systematischen Ermordung von Millionen Menschen durch ganz normale Deutsche zu vergleichen ist. Und einmal abgesehen davon, daß die Summe der Neonazis in der Bundeswehr die Anzahl der inzwischen bei Jugoslawien stationierten Bundeswehr­soldaten bei weitem übersteigt.

Laut offizieller Sprachregelung (und das ist dann selbstverständ­lich keine Zensur wie in Jugoslawien) handelt es sich bei der Summe aller Neonazis in der Bundeswehr nur um lauter Einzeltäter. Und ich dachte immer, eine Armee würde Menschen mit einem gewalttätigen Gedankengut geradezu magisch anziehen. Schließlich soll doch das organisierte Töten vorbereitet werden. Und da läßt sich auf die Erfahrungen von Neonazis in diesem Land sicher gut zurückgreifen.

Mehr als fünfzig Jahre nach den ethnischen Säuberungen durch National­sozialisten und Wehrmacht müssen immer noch Menschen Entschädigungen einklagen. Dieselbe rot-grüne Koalition, die sich so prima für die Menschenrechte dort einsetzen kann, wo sie ihre Soldaten hinschicken will, ist bis heute nicht in der Lage, die Verantwortung für den Völkermord und die ethnischen Säuberungen ihres Rechtsvorgängers, also des Dritten Reiches, zu übernehmen. Vor knapp einem Jahr fand im griechischen Delphi eine internationale Konferenz über die Verbrechen der Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg in Griechenland statt. Über 100.000 Griechinnen und Griechen wurden zwischen 1941 und 1944 verschleppt oder ermordet, etwa 300.000 verhungerten oder erfroren im Winter 1942/43 in Athen, weil die Deutschen Lebensmittel und Brennstoffe beschlagnahmt hatten.

Die Konferenz forderte von der damaligen CDU/FDP-Regierung, diese historische Wahrheit anzuerkennen und sich endlich offiziell zu entschuldigen. Für Leid und Zerstörung wurde ein Stück Wiedergut­machung eingefordert. Tja, unsere rot-grünen Menschenrechtler haben nicht einmal das hinbekommen. Bomben werfen ist eben einfacher.

Zwei US-Rechtsanwälte haben vor einigen Tagen die Volkswagen AG wegen „Völkermordes, Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ verklagt. Sie fordern von VW Schadensersatz für den Tod von etwa 400 Kindern, die zwischen 1943 und 1945 in einem Kinderheim des Unternehmens nahe Wolfsburg untergebracht waren.

Neben Deutschland ist aber auch das andere wichtige NATO-Land, die Vereinigten Staaten, als Spezialist für Völkermord und ethnische Säuberungen zu nennen. Die Geschichte der USA ist untrennbar verbunden mit der fast vollständigen Vernichtung der indianischen Ureinwohner und der Sklaverei. Rassistisch sind beide Staaten auch heute noch. Dazu paßt es dann, wenn sich die Regierungen dieser beiden Staaten anmaßen, darüber zu befinden, wer Menschen vertreiben und ermorden darf und wer nicht. Bekanntlich hat der NATO-Partner Türkei den offiziellen Segen von USA und BRD. Oder warum sonst wird das türkische Militär bis heute mit Waffen beliefert?

Somit zum Schluß noch eine Meldung, die ich beim Sichten meines Archivs zur Vorbereitung dieser Sendung gefunden habe. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung schrieb am 27. Februar dieses Jahres:

„Die guatemaltekische Wahrheits­kommission hat die Armee des Landes des Völkermordes bezichtigt und gleichzeitig den Vereinigten Staaten und Kuba eine direkte Einflußnahme in dem 36 Jahre dauernden Bürgerkrieg in Guatemala vorgeworfen. […] Der Bericht wurde in Anwesenheit von Staatspräsident Arzú und von Friedensnobel­preisträgerin Menchú vorgestellt.

Das 3600 Seiten starke Dokument geht davon aus, daß mehr als 40.000 Personen Opfer von Menschenrechts­verbrechen wurden und 29.000 von ihnen hingerichtet wurden oder verschwanden. Der Armee und den Sicherheits­diensten des mittelamerika­nischen Landes werden 93 Prozent dieser Menschenrechts­verbrechen angelastet.

Bis Mitte der achtziger Jahre hätten die Regierung in Washington und der amerikanische Geheimdienst CIA direkt und indirekt illegale Operationen der guatemalte­kischen Machthaber unterstützt.

Die BRD und die USA sind die beiden Stützpfeiler der NATO und haben beide ihre Leichen im Keller. Wieso ausgerechnet rote und grüne Politikerinnen und Politiker dann noch auf die NATO setzen, um Menschenrechte herbeizubomben, entzieht sich meinem Vorstellungsver­mögen. Wie die Darmstädter GRÜNEN und die SPD zum Bombeneinsatz der NATO stehen, werde ich am Freitag ab 17.00 Uhr im Rahmen der Lokalpolitik beleuchten. Für heute verabschiedet sich Walter Kuhl. Morgen gibt es um dieselbe Uhrzeit eine Fortsetzung der heutigen Folge von Kapital und Arbeit. Im Anschluß an den Originalton Darmstadt stellt mein Vorstands­kollege Michael Schardt in der Sendung Gehörgang den Darmstädter Liedermacher Heinz Warth vor.

 

ANMERKUNGEN
Mittels eines Klicks auf die Nummer der jeweiligen Anmerkung geht es zur Textpassage zurück, von der aus zu den Anmerkungen verlinkt wurde.

»» [1]   IHK Darmstadt : Argumente der Unternehmen beachten, Presseinformation vom 3. Mai 1999.

»» [2]   „Toleranzzone zieht auch die Drogenszene an“, Interview des Darmstädter Echo mit Edeltraud Baur, veröffentlicht am 27. April 1999.

»» [3]   Es folgte vor der nachfolgenden Buchbesprechung das Lied „Trebermädchen“ von den Flying Lesbians.

»» [4]   Vickie L. Montgomery : Der Survival-Guide für Powerfrauen, Seite 61.

»» [5]   Montgomery Seite 63-43.

»» [6]   Montgomery Seite 226.

»» [7]   Montgomery Seite 227

»» [8]   Montgomery Seite 285–286.

»» [9]   Montgomery Seite 293.

»» [10]   Montgomery Seite 294.

»» [11]   Darmstädter Echo am 24. August 1998. Vermutlich wurde hier eine Agenturmeldung ohne Gegenkontrolle einfach abgedruckt.

»» [12]   Darmstädter Echo am 2. November 1998. Im Spielbericht heißt es: „Der RSC Darmstadt unterlag am Samstag der ERG Iserlohn im Punktspiel der Rollhockey-Bundesliga zu Hause mit 3:5 (1:3).“ Oberhalb der Tabelle wird die Partie mit „ERG Iserlohn – RSC Darmstadt 3:5“ wiedergegeben.

»» [13]   Großwallstadt im Darmstädter Echo am 29. April 1999, Aschaffenburg am 26. April 1999.


Diese Seite wurde zuletzt am 18. September 2010 aktualisiert. Links auf andere Webseiten bedeuten keine Zustimmung zu den jeweiligen Inhalten, sondern sind rein informativer Natur. ©  Walter Kuhl 1999, 2001, 2010. Die Wiedergabe, auch auszugsweise, ist nur mit dem Einverständnis des Verfassers gestattet.

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