Beim DFB.
Der DFB ist zwar auch ein seltsamer Haufen, aber nicht verantwortlich zu machen für den Unsinn, den Andere daraus machen.

Sportberichterstattung im journalistischen Glanzlicht

Der Internetauftritt der Sportschau

Eine sehr unvollständige Dokumentation

Sport ist ein gesellschaftliches und kommunikatives Ereignis. Sport ist, wie der Volksmund sagt, nicht nur Mord, sondern ein wichtiger Bestandteil einer kapitalistischen Leistungs­gesellschaft. Hier lassen sich Werte und Normen, Disziplin und Arbeitsethos auf eine derart ungenierte Weise vermitteln, daß kaum der Sinn und Unsinn dieser Veranstaltung hinterfragt wird. Da wird beispielsweise über Doping lamentiert, obwohl Doping in verschiedensten Darreichungs­formen ein wesentlicher Bestandteil gesamtgesell­schaftlicher Lebensbewältigung darstellt. Diese Heuchelei wird nur noch dadurch getoppt, daß es ganz offensichtlich nebensächlich ist, ob das, was dargestellt wird, auch irgendeinen Sinn ergibt.

Das, was in wohlfeilen Ansprachen und Tagungen als Verfall des Qualitätsjournalismus beklagt wird, ist nichts anderes als die Konsequenz der Warenform redaktioneller Arbeit. Es zählt allein der verwertbare Inhalt, eine wahrheitsgemäße Berichterstattung ist hier zweitrangig, wenn überhaupt erwünscht. Schließlich handelt es sich bei modernen Massenmedien um Organe der manipulativen Meinungs­bildung und nicht um aufklärerische Schriften.

Nun könnte man und frau meinen, daß es bei der Sportberichterstattung derlei Auswüches nicht gibt. Mehr noch, frau und man könnte erwarten, daß öffentlich-rechtliche Institutionen wie die ARD einem anderen Arbeitsethos (siehe oben!) unterliegen als die auf knallharten Profit kalkulierenden privaten Anbieter. Doch die Realität ist eine andere. Der Anbiederungskurs der Quotenjäger ist dermaßen groß, daß die wie auch immer zu fassende Qualität des Journalismus vollkommen unter die Räder gerät.

Die Sportschau als eine angesehene Institution des deutschen Fernsehens hält sich auf sportschau.de eine Internetabteilung, um journalistisch den Markt grundversorgen zu helfen. Offenbar gibt es kein Lektorat, und wenn doch, kommen da ziemlich laienhafte Ergebnisse dabei heraus. Im folgenden dokumentiere ich einige Beispiele, die mir derart ins Auge gesprungen sind, daß ich mich frage: Liest da eigentlich keine einmal den Text gegen? Fällt das niemandem auf? Ich glaube ja kaum, daß sich in der Onlineredaktion ohne Sinn und Verstand unbeaufsichtigt irgendwelche Praktis austoben dürfen.

Leider habe ich nicht alle mir begegneten Beispiele per Screenshot festgehalten. Aber ich bin mir sicher, daß die Sportschau-Redaktion auch in Zukunft für Material sorgen wird. Hey, wir sind hier nicht in einem schlampig zusammen­geschusterten Blog, sondern auf der Visitenkarte der ARD!


Nia Künzer als Bildzitat.
27. Juni 2011.

Drei Frauenteams in einem Fußballspiel

Am 27. Juni 2011 traf in der Vorrundengruppe B der Frauenfußball­weltmeister­schaft in Wolfsburg die mexikanische Auswahl auf das Team aus England. Das Spiel endete unentschieden 1:1. Das scheint sich nicht überallhin herumgesprochen zu haben, denn im Bild sehen wir die ehemalige Fußballerin Nia Künzer, die uns allen Ernstes davon überzeugen soll, daß nicht Mexikanerinnen, sondern Kanadierinnen auf dem Spielfeld gestanden haben. Vermutlich wird Frau Künzer nicht einen derart dämlichen Quatsch verzapft haben, sondern dies war einzig und allein eine journalistische Glanzleistung aus der Qualitäts­abteilung des Sport­journalismus der Onlineredaktion von ARD und Sportschau. Und dafür sollen wir dann auch noch Gebühren abdrücken …

Nur nebenbei: Die Frauenmannschaften aus Mexiko und Kanada standen sich tatsächlich gegenüber, und zwar in der Nord- und Mittelamerika-Qualifikation im mexikanischen Cancún. In der Vorrunde siegten Kanadas Frauen am 2. November 2010 mit 3:0 und im Endspiel gelang den Kanadierinnen sechs Tage später ein weiterer Sieg mit 1:0. Diese Spielanalyse hat die Sportschau dann wohl kaum gemeint.

Abruptes Textende.
28. Juni 2011.

Für den Absturz nicht verantwortlich

Tags darauf übernahm die Sportschau Agenturtexte von dpa und dem Sportinformations­dienst und bastelte sich daraus eine hübsche Meldung: „Barbara Lisicki auf den Spuren von Steffi Graf“. Am unteren Bildrand lesen wir den mißglückten Versuch einer Erklärung: „Die ARD ist nicht für die Inhalte fremder Seiten verantwortlich …“ – Vielleicht statt dessen für derlei Quark auf den eigenen? Wenn man oder frau einen langen Text in eine darauf nicht vorbereitete Textbox quetscht, dann sieht das eben so bescheuert aus wie hier. Macht aber nix. Offenkundig kommt es hier auf den Inhalt auch gar nicht an.

Fußballergebnisse.
14. August 2011.

Wer führt hier wen vor?

Der vierte Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga am 14. August 2011 hatte es wahrlich in sich. Während einerseits der FSV Frankfurt zur Halbzeit vorne lag, hatte er andererseits in der Ergebnis­übersicht noch gar keinen Treffer erzielt. Das Spiel endete übrigens unentschieden 1:1. Andernorts läßt sich zudem nachlesen, daß der FSV zur Halbzeit tatsächlich vorne lag, aber warum wird das hier anders eingetragen? Ganz einfach, hier sind Menschen am Werk, und Qualitätskontrolle ist offenbar ein Fremdwort. Ist ja auch alles nicht wirklich wichtig. Aber wenn das alles so unwichtig ist, warum wird dann überhaupt ein Ergebnis eingetragen? Warum nicht gleich Fantasiezahlen oder, besser noch, Fantasievereine?

Basketball als Bildzitat.
9. August 2012.

Olympisches Quintett

Olympische Spiele bieten eine besondere Herausforderung für die regelkundigen Sportschau-Journalistinnen und Journalisten. Üblicherweise wird das Halbfinale eines Turniers in zwei Spielen mit insgesamt vier Mannschaften ausgetragen, die sich zuvor hierfür auch qualifiziert haben. Einen neuen Teilnahmemodus bietet uns hingegen die Sportschau für das olympische Basket­ballturnier an. Während in dem einen Halbfinale die Mannschaften aus Argentinien und den USA aufeinandertrafen, qualifizierten sich für das andere Halbfinale gleich drei Teams. Das ist umso bemerkenswerter, weil sich die serbische National­mannschaft erst gar nicht für das olympische Turnier qualifizieren konnte. Serbien, Spanien, fängt ja beides mit einem „S“ an und hört mit „ien“ auf, der Rest ist belanglos, genauso belanglos wie die Berichterstattung über dieses Turnier.

Fußballergebnisse.
11. August 2012.

Surrealer Spielverlauf

Am zweiten Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga am 11. August 2012 geschehen Dinge, die gibt es einfach nicht. Besser noch, die gibt es ganz exklusiv nur in der Sportschau. Da spielt der SC Paderborn zuhause gegen harmlose Bochumer Kicker und führt in der zweiten Halbzeit mit 3:0. Es muß eine wahnsinnige Aufholjagd gewesen sein, denn zur Pause lagen die Paderborner noch mit 0:2 hinten. Gibt es von diesem Spiel eine Aufzeichnung? Und wie entstehen Negativtore? DFB – bitte melden!

Zlatan Ibrahimovic.
13. November 2012.

Der Fußball des Jahres

Daß der Ball rund ist, wurde angeblich vom damaligen deutschen Bundestrainer Sepp Herberger entdeckt. In Schweden scheinen runde Figuren auch unter Menschen verbreitet zu sein. Anders ist es nicht zu verstehen, weshalb ausgerechnet Schwedens Fußballstar Zlatan Ibrahimović als Fußball geehrt wird. Wer allerdings die Weiten des Internets erforscht, ist erstaunt, wie viele derartige menschliche Fußbälle zu existieren scheinen. Schreibt da eine Zunft sinn- und verstandlos voneinander ab? Ist das ein Plagiat? Denn auch Michael Ballack und Marco Reuß wurden schon dergestalt geehrt.

Matschkala im Ersten.
12. Februar 2013.

Matsch im Winter

Im Grunde hat Redakteur Jörg Strohschein vollkommen Recht: Antschi Matschkala war in der früheren Sowjetunion vollkommen unbekannt. Und außerhalb der Onlineredaktion der Sportschau kennt diese Mannschaft auch heute noch kein Mensch. Vielleicht ist es witterungsbedingt, daß der Fußballexperte der Sportschau bei widrigen Umständen gleich an Matsch denkt. Vielleicht ist es bei der Sportschau auch vollkommen egal, wie das Team heißt. Manchmal ist es allerdings schlauer, sich bei der Wikipedia zu vergewissern, wenn man schon kein eigenes Redaktionssystem besitzt, das etwas taugt. Der Klub heißt nämlich Anschi Machatschkala. War das so schwierig abzuschreiben? Es heißt ja auch nicht Brussa Dorschtmund.

Bochum oder Duisburg.
22. Februar 2013.

Wer hat denn nun das Tor geschossen?

Erwischt! Wenige Minuten später ist es dann doch aufgefallen, daß nicht der VfL Bochum, sondern fer MSV Duisburg in Führung gegangen ist. Wunschdenken eines Bochumer Fans? Denn Bochumer Fantasietore, das hatten wir doch schon mal …

Ausschnitt Meldung.
27. April 2013.

Korrekturbedürftige dpa-Meldung

Am 26. April 2013 verkünden die Green Bay Packers, daß sie mit ihrem Quarterback Aaron Rodgers den aufs Jahr umgerechnet höchstdotierten Vertrag in der Geschichte der NFL abgeschlossen haben. Das war dpa eine Agentur­meldung wert, die mir nur indirekt, nämlich vermittelt über die diversen Onlineportale, vorliegt. In dieser Meldung wird behauptet, die Green Bay Packers hätten den Super Bowl zweimal gewonnen. Der auf harten Fakten beharrende Focus gibt dies ebenso unbesehen wieder wie die Sportschau in ihrem Internetauftritt. In der Online­redaktion von T-Online hingegen scheint ein Footballfan zu sitzen, der über genügend gesichertes Wissen verfügt, um den Fauxpas eigenmächtig zu korrigieren. Hier wird richtigerweise von vier gewonnenen Super Bowls geschrieben. Fazit: Qualitäts­journalismus im öffentlich-rechtlichen Rundfunk kann auch bedeuten, unbesehen Fehler zu übernehmen. Wer keine Ahnung hat, schreibt eben ab. Alle drei jedenfalls haben nicht bemerkt, daß dpa zudem Schwierig­keiten hatte, Euro von Dollars zu unterscheiden. So heißt es in den vorliegenden Meldungen bei Sportschau, Focus und T-Online überein­stimmend, Quarterback Joe Flacco von den Baltimore Ravens habe kurz zuvor den bis dato höchst­dotierten Vertrag abgeschlossen, mit einem Volumen von 120,6 Millionen Euro. Noch ist die Währung im Herzen des Kapitalismus aber der Dollar, liebe unwissende Sport­redakteure, und in selbigen Dollars (und nicht Euro) ist der Vertrag auch diesen Betrag wert. Auch die WAZ, die sich auf den Sport-Informations-Dienst beruft, schreibt denselben Käse, sowohl hinsichtlich der zwei Super Bowls als auch zu den Euro des Joe Flacco.

Ausschnitt Meldung.
29. April 2013.

Drei oder vier Tore?

Am 28. April 2013 besiegte Schalke 04 durch drei Huntelaar-Tore einen offen­sichtlich vollkommen überforderten Hamburger SV mit 4:1. Während­dessen bastelte die ARD an einem neuen, mobilfunk­tauglichen Webseiten­design, das sie tags darauf stolz wie Oskar vorstellte. Es scheint, die Macherinnen und Macher dieser neckischen Spielerei waren so von ihrem Tun bezaubert, daß sie ihrem Content nicht die notwendige Aufmerksamkeit widmeten. Experten eben …

Ausschnitt Einzelkritik.
25. Mai 2013.

Das unterschlagene Dortmunder Elfmetertor

Am 25. Mai 2013 gewann Bayern München das Endspiel der Champions League gegen Borussia Dortmund mit 2:1 Toren. Zwischen­zeitlich hatten die Dortmunder mittels einem von Bayerns Dante verschuldeten Elfmeter ausgeglichen. In der Einzelkritik schlug das Kompetenz­team der Sportschau wieder einmal gandenlos daneben. Denn ein 2:0 hat es in diesem Spiel bekanntlich nie gegeben. – Am Folgetag hat es dann wohl eine oder jemand in der Redaktionsstube bemerkt und still­schweigend korrigiert.

Ausschnitt Meldung.
23. November 2013.

Rote Teufel kämpfen gegen rote Laterne …

… vor allem aber gegen die – um im Bilde zu bleiben – Torheiten der Wochenend­redaktion des öffentlich-rechtlichen Spielejournals. Selbstredend spielt der 1. FC Kaiserslautern nicht um den Klassenerhalt, sondern um den Aufstieg. Dies ist auch dem Artikel selbst zu entnehmen. Doch das seriöse Anteasern muß die Sportschau noch üben. Ob ein guter Trainer dabei helfen könnte?

Bildzitat mit Ausschnitt Meldung.
13. Dezember 2013.

Geisterstunde in Spiez

Historische Rückblicke sollten vielleicht doch nicht einfach aus einem unsortierten Gedächtnis erstellt werden: „WM 1954 – Hotel Belvedere in Spiez: Das Hotel in der Schweiz ist quasi die ‚Mutter aller WM-Quartiere‘. Hier lebte unter Bundestrainer Helmut Schön der ‚Geist von Spiez‘. Eine Mannschaft, von der nichts erwartet wurde, holte den ersten WM-Titel für Deutschland.“

Da erlaube ich mir zu fragen: wieviel Ahnungslosigkeit ist eigentlich Voraussetzung dafür, sich textlich auf den Seiten der Sprotschau verbreiten zu dürfen? Sepp Herberger, Helmut Schön, Jupp Derwall, Berti Vogts, alles Jacke wie Hose. Nun ja, einige Zeit später hat dann doch mal eine oder jemand den Fehler entdeckt und korrigiert.

NBA-Tabelle.
19. Februar 2014.

Prozentrechnen in der Pisa-Sportschau

Die Zwischentabelle der Western Conference der NBA offenbart, daß sich die Damen und Herren der Onlineredaktion offenkundig nur sehr rudimentär mit den Grundlagen des Prozentrechnens befaßt haben. Das ist keine Schande; vermutlich ist dies hierzulande insbesondere unter der deutschen Mehrheits­gesellschaft weit verbreitet. Kenntnisse im Prozentrechnen werden auch garantiert kein Anforderungs­merkmal bei der Stellen­beschreibung gewesen sein, als sich die Onliner­edakteurinnen und -redakteure beworben haben. Hierfür gibt es schließlich Taschenrechner, oder besser noch: JavaScript-Anwendungen, die blitzschnell aus der Angabe von Siegen und Niederlagen einen sauber errechneten Prozentwert generieren können. Aber eine Kontrolle dieser Rechnerei wäre vermutlich ganz sinnvoll, wie das hiesige Beispiel zeigt.

Schon allein die Angabe, daß alle Teams einen Prozentwert mit einer Null hinter dem Komma aufweisen, sollte die erfahrene Onlineredakteurin mißtrauisch werden lassen. Die statistische Wahrschein­lichkeit, daß bei allen Teams ein solch blitzsauberer Wert herauskommt, tendiert vermutlich gegen die gleiche Null, die hier hinter dem Komma aufscheint. Ein prüfender Blick auf die entsprechende Seite der NBA offenbart dann auch schnell, daß zwar auch dort gerundet wird, aber gleichwohl so, wie es den Rundungsregeln der Mathematik entspricht, sofern man und frau nur eine Stelle hinter dem Komma angibt. Bei der NFL werden zur genaueren Differenzierung gleich drei Nachkommastellen verwendet. Derlei Berechnung entscheidet nach Abschluß der Vorrunde darüber, welches Team die Playoffs erreicht und welches nicht. Wenn nun die Sportschau-Onlineredaktion der Meinung ist, daß – frei nach Huub Stevens – hinten erst einmal die Null zu stehen hat, dann kann sie das Komma und die Null auch gleich ganz entsorgen. Doch aufgepaßt! Ein Prozentwert von 67,9% wie bei den Houston Rockets ergibt keine 67,0%, auch keine 67%, sondern aufgerundet 68%. Aber vermutlich überfordert das eine Redaktion, der es offensichtlich schnuppe ist, ob das, was sie so von sich gibt, auch sinnvoll ist. Den statistik­vernarrten US-amerikanischen Sportkollegen wäre ein solcher Fauxpas sicherlich nicht unterlaufen.

Meldungs-Snippet.
28. Februar 2014.

Die Kurz-WM

Wir lesen: „Die Planungen seien voll ausgerichtet auf das erste Vorrundenspiel bei der WM in Brasilien (12. bis 13. Juli) am 16. Juni.“ Die nur zwei Tage dauernde Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien wird per Zeitreise ausgetragen. Am 12. Juli versammelt man sich, reist zum Spiel gegen Portugal am 16. Juni per Zeitsprung zurück und hofft, am 13. Juli rechtzeitig zum Finale wieder dabei zu sein. Das alles laut „dpa/sid | Stand: 28.02.2014, 15:28“. Vielleicht hätte ein Onlineredakteur den Text doch besser nachbürsten sollen. Denn Schluderei ist ein wesentliches Merkmal dessen, was so gerne als Qualitäts­journalismus bezeichnet wird.

Meldungs-Snippet.
12. März 2014.

Das „n“ entscheidet

Ob es den Damen Redakteurinnen und vor allem Herren Redakteuren der Online-Sportschau vielleicht möglich wäre, die Bayern aus München von Bayer aus Leverkusen zu unterscheiden? Offenkundig nicht. Gesehen auf der Hauptseite der Sportschau, nachdem tags zuvor die Bayern (und nicht Bayer) unentschieden gegen Arsenal gespielt hatten.

Meldungs-Snippet.
10. Mai 2014.

Der Superstürmer

Die Saison ist wieder einmal an ihrem Ende angelangt, die Fußballprofis mobilisieren die letzten Kraftreserven. Nicht so manche Onlineredakteurinnen und -redakteure des öffentlich-rechtlichen Fernsehens. Sie pfeifen zwar nicht aus dem letzten Loch, aber sie stümpern sich irgendetwas zusammen, was keinen rechten Sinn ergibt. Miloš Jojić von Borussia Dortmund benötigt nicht etwa acht Torschüsse für vier Treffer, nein, er verheizt gleich mehrere Torschützen. Den Schwachsinn konnte ich mir dann doch nicht entgehen lassen …

Meldungs-Snippet.
17. August 2014.

Ich spendiere ein „n“

Bei derart unterklassigen Mannschaften kann man oder frau ja ruhig einmal schlampern. Im Fußball-Paralleluniversum juckt das ohnehin keine und niemanden, ob Illertissen mit oder ohne Endbuchstaben geschrieben wird. Hier scheint das notwendige „n“ schon vor fünf Monaten verbraucht worden zu sein, als Bayer Leverkusen auf internationaler Bühne eine Abfuhr erhielt. Mal sehen, wie das Spiel ausgeht … – die Frage, ob das Endresultat dann auch korrekt wiedergegeben wird, lasse ich hier einmal außen vor.

Tabellen-Snippet.
26. Dezember 2014.

Probleme mit der Konsistenz

Wenn Brose Bamberg sein Spiel gegen Alba Berlin gewinnt, hat der bislang verlustpunktfreie Tabellenführer wie viele Minuspunkte? Null? Nun ja, die Ergebnisse werden eingetragen, aber offensichtlich muß das Resultat nachträglich zusätzlich manuell mit der Tabelle verknüpft werden. Und das kann man ja mal vergessen …

Tabellen-Screenshot.
24. September 2016.

Verlieren ohne Gegenpunkte

Bleiben wir beim Basketball. Im Grunde ist es vollkommen belanglos, welche Sportart von der Internetredaktion des öffentlich-rechtlichen Gemischt­warenladens verhackstückt wird, aber manchmal kommt es zu gewissen Häufungen des redaktionellen Unfugs. Wenn eine Mannschaft verliert, bekommt sie zumindest in der Basketball-Bundesliga null Plus- und zwei Minuspunkte. Doch am ersten Spieltag einer neuen Saison ist das natürlich ganz anders, denn da muß es eine geheime Zusatzregel geben, die nur den Spielkindern des Online­journalismus bekanntgegeben worden ist. – Und für diesen Schrott kassieren die Staatsmedien fleißig ab, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.


Diese Seite wurde zuletzt am 24. September 2016 aktualisiert. Links auf andere Webseiten bedeuten keine Zustimmung zu den jeweiligen Inhalten, sondern sind rein informativer Natur. ©  Walter Kuhl 2001, 2012, 2016. Die Wiedergabe, auch auszugsweise, ist nur mit dem Einverständnis des Verfassers gestattet.

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